Neues aus dem Tabakspeicher
Ausstellung über Bergbau im Südharz
Dienstag, 08. Februar 2022, 17:42 Uhr
Über 1000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verfügt das Nordhäuser Museum Tabakspeicher in der Bäckerstraße. Schwerpunktmäßig präsentiert es regionales Handwerk und Nordhäuser Industriegeschichte. Und immer wieder macht es durch wechselnde Ausstellungen auf sich aufmerksam. Hans Georg Backhaus hat die neuste besucht …
Wenn auch ohne vorherige medienwirksame Ankündigung wurde durch Museumsleiter Jürgen Rennebach und Kurator Hans-Jürgen Grönke eine neue Sonderausstellung eröffnet. Der Bergbau im Südharz - unter diesem Titel zeigt der Tabakspeicher zahlreiche fossile Exponate und archäologische sowie historische Arbeitsgeräte. Großformatige Schau- und Informationstafeln bereichern zudem die aktuelle Präsentation und vermitteln den Besuchern ein tiefen Einblick in die Bergbaugeschichte im Südharzer Raum.
Über 500 Jahre lang wurde im Südharz Bergbau betrieben. Reiche Vorkommen an Gips, Eisen, Kupfer, Kobalt, Mangan, Steinkohle, Spat und Kali führten seit dem Mittelalter zu einem blühenden Montanwesen. Der Begriff Bergbau bezeichnet die planmäßige Gewinnung mineralischer und fossiler Rohstoffe aus der Erdkruste. Das Hüttenwesen ist so alt wie die Werkzeuge des Menschen. Der früheste und bekannte Untertage-Bergbau förderte in Spanien bereits um 5300 v. Chr. Feuersteinknollen, ist eingangs im Flyer zu dieser Schau zu lesen.
Zahlreiche Ausstellungsstücke stammen aus privaten Sammlungen. Im Gespräch mit der nnz zeigte sich Jürgen Rennebach den Leihgebern gegenüber sehr dankbar und führte sie namentlich auf: Hans-Jürgen Grönke (von ihm stammen auch Idee und Konzept zu dieser Ausstellung), Rainer Kersting, Wolfgang Zerjadtke, Fritz Reinboth, Jürgen Wesiger. Horst Gaevert und Fred Dittmann. Die Gestaltung der Infotafeln lag in den Händen von Jürgen Rennebach.
Die Besucher werden mittels dieser Sonderschau eingeladen, auf eine lange, wechselvolle und spannende Bergbautradition in unserer einzigartigen Region zurückzublicken. Museumsleiter Rennebach und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucher. Vor allem Schulklassen sind sehr willkommen. In Zehnergruppen werden sie durch die Ausstellung geführt.
Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wer dennoch Fragen hat, dem steht das Museumspersonal gern unter Tel. 03631 / 98 27 37 zur Verfügung. Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai 2022 zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Zu beachten ist die 2G-Regel.
Hans-Georg Backhaus
Autor: redWenn auch ohne vorherige medienwirksame Ankündigung wurde durch Museumsleiter Jürgen Rennebach und Kurator Hans-Jürgen Grönke eine neue Sonderausstellung eröffnet. Der Bergbau im Südharz - unter diesem Titel zeigt der Tabakspeicher zahlreiche fossile Exponate und archäologische sowie historische Arbeitsgeräte. Großformatige Schau- und Informationstafeln bereichern zudem die aktuelle Präsentation und vermitteln den Besuchern ein tiefen Einblick in die Bergbaugeschichte im Südharzer Raum.
Über 500 Jahre lang wurde im Südharz Bergbau betrieben. Reiche Vorkommen an Gips, Eisen, Kupfer, Kobalt, Mangan, Steinkohle, Spat und Kali führten seit dem Mittelalter zu einem blühenden Montanwesen. Der Begriff Bergbau bezeichnet die planmäßige Gewinnung mineralischer und fossiler Rohstoffe aus der Erdkruste. Das Hüttenwesen ist so alt wie die Werkzeuge des Menschen. Der früheste und bekannte Untertage-Bergbau förderte in Spanien bereits um 5300 v. Chr. Feuersteinknollen, ist eingangs im Flyer zu dieser Schau zu lesen.
Zahlreiche Ausstellungsstücke stammen aus privaten Sammlungen. Im Gespräch mit der nnz zeigte sich Jürgen Rennebach den Leihgebern gegenüber sehr dankbar und führte sie namentlich auf: Hans-Jürgen Grönke (von ihm stammen auch Idee und Konzept zu dieser Ausstellung), Rainer Kersting, Wolfgang Zerjadtke, Fritz Reinboth, Jürgen Wesiger. Horst Gaevert und Fred Dittmann. Die Gestaltung der Infotafeln lag in den Händen von Jürgen Rennebach.
Die Besucher werden mittels dieser Sonderschau eingeladen, auf eine lange, wechselvolle und spannende Bergbautradition in unserer einzigartigen Region zurückzublicken. Museumsleiter Rennebach und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf zahlreiche interessierte Besucher. Vor allem Schulklassen sind sehr willkommen. In Zehnergruppen werden sie durch die Ausstellung geführt.
Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wer dennoch Fragen hat, dem steht das Museumspersonal gern unter Tel. 03631 / 98 27 37 zur Verfügung. Die Ausstellung ist bis zum 1. Mai 2022 zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr. Zu beachten ist die 2G-Regel.
Hans-Georg Backhaus







