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Kreisausschuss tagte in Nordhausen

Impflob für “meine Bevölkerung”

Montag, 07. Februar 2022, 17:03 Uhr
Mehr als drei Millionen Euro wanderten heute virtuell durch die Hände der Mitglieder des Kreisausschusses. Diskussionen gab es kaum, es ist ja auch nur unser aller Geld, das da heute Nachmittag verteilt wurde…

Kreisausschuss tagte (Foto: nnz) Kreisausschuss tagte (Foto: nnz)
Doch bevor es ans Verteilen ging, mussten sich die Kreistagsmitglieder erst einmal die aktuelle Situation des Landkreises anhören. Landrat Matthias Jendricke mit seinen Informationen:

Er wollte nicht beim ganz Großen zu Corona anfangen. Er dankte dafür lieber “seiner Bevölkerung”, dass sie beim Impfen deutlich zugelegt habe und nunmehr im Land Thüringen den dritten Platz belege. Gut, dass Herr Jendricke eine solch impffreudige Bevölkerung unter sich hat. Aber das nur nebenbei.

Um das Impftempo trotzdem noch weiter zu erhöhen, sollen in den nächsten Wochen weitere innovative Projekte gestartet werden, man wolle näher an die Menschen ran. Auch wenn die Ideen noch so ungewöhnlich sind, einen Impfzwang werde es mit dem Landrat nicht geben. Ansonsten hoffe die Spitze des Landratsamtes auf ein warmes Frühjahr.

Nun aber - nach 18 Minuten - zu den elf Ausgabepositionen, die in Summe etwas mehr als drei Millionen Euro an Steuergeldern ergeben. Empfänger einzelner Posten waren unter anderem das Jugendsozialwerk mit 164.000 Euro, die Kommunen des Landkreises für die Familienförderung und Seniorenarbeit mit knapp einer halben Million Euro, die “sonstige Jugendarbeit” mit 180.000 Euro, die Schulsozialarbeit mit fast eine Million Euro oder die Suchtberatung der Diakonie mit knapp 400.000 Euro. Ganze 450.000 Euro lässt sich die Kreisverwaltung die Einführung eines Dokumentenmanagements kosten. Möglich ist hier allerdings eine Förderung in Höhe von 315.000 Euro. Zu bemerken sei, dass alle Ausgabepositionen einstimmig so beschlossen wurden.

Weiterhin wurden mehrere Vergaben beschlossen, zu denen der nnz allerdings keine weiteren Informationen vorlagen und akustisch eine “Verständigung” nicht möglich war. Schließlich noch wurde dem Einbau einer Pelletheizung für die Grundschule in Wipperdorf zugestimmt, die komplett durch diverse Förderprogramme finanziert wird.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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