Beobachtung und Gedanken
Wer jagt denn da?
Freitag, 04. Februar 2022, 12:00 Uhr
Nicht immer bietet die Natur schöne Bilder für den Betrachter. Was für uns Menschen befremdlich und oftmals grausam erscheint, ist der normale Erhaltungstrieb in der Tierwelt. Der Stärkere jagt den Schwächeren und wenn es eine erfolgreiche Jagd ist, dann wird die Beute, meistens vor Ort, verspeist...
Bei unserem Foto des Tages handelt es sich um einen Habicht, der eine Taube erlegt. Er jagt fast täglich in seinem Revier. Für taubenreiche Innenstädte ist das sicher ein Segen. Für mache Bewohnerinnen und Bewohner, besonders für Taubenliebhaber eher ein Graus.
Habichte ernähren sich in ihrem Verbreitungsgebiet fast ausschließlich von kleinen bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren. Im Winter kann es auch vereinzelt vorkommen, dass sie an Aas gehen. Der sehr wendige Vogel schlägt seine Beute gerne in Bodennähe oder benutzt Rupfplätze auf Vordächern. Nicht immer ein ansehnliches Schauspiel. Habichte gehören zu den mittelgroßen Greifvögeln. Die Körperlänge beträgt 46–63 cm, die Flügelspannweite bis zu 122 cm. Sie werden als elegante, edle Vögel betrachtet. Doch diese Ansicht teilt nicht jeder.
Und wie steht es mit der Taube?
Die Taube wird als Friedenstaube besungen, als Hochzeitstaube verehrt, als Brieftaube bestaunt und als Ratte der Lüfte verachtet. Tauben werden vielerorts mit Brot, Essenresten oder anderen Lebensmitteln gefüttert. Die Taube gehört zu den Körnerfressern und verträgt diese Art vom Futter, die ihnen die Menschen zumuten nicht. Orte an denen sie regelmäßig gefüttert wird, verlässt sie nur sehr ungerne. Die Hinterlassenschaften der Taube finden sich dann auf Dächern, Fassaden, Balkonen und empfindlichen Bauwerken.
Zu dem Thema Habich und Taube gibt es unendliche Berichte, Essays, Meinungen und Streitigkeiten.
Soll man sich jetzt für den Habich oder für die Taube entscheiden oder sollte der Mensch die Natur, Natur und das Tier, Tier sein lassen? Das ist hier die Frage.
Eva Maria Wiegand
Autor: emwBei unserem Foto des Tages handelt es sich um einen Habicht, der eine Taube erlegt. Er jagt fast täglich in seinem Revier. Für taubenreiche Innenstädte ist das sicher ein Segen. Für mache Bewohnerinnen und Bewohner, besonders für Taubenliebhaber eher ein Graus.
Habichte ernähren sich in ihrem Verbreitungsgebiet fast ausschließlich von kleinen bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren. Im Winter kann es auch vereinzelt vorkommen, dass sie an Aas gehen. Der sehr wendige Vogel schlägt seine Beute gerne in Bodennähe oder benutzt Rupfplätze auf Vordächern. Nicht immer ein ansehnliches Schauspiel. Habichte gehören zu den mittelgroßen Greifvögeln. Die Körperlänge beträgt 46–63 cm, die Flügelspannweite bis zu 122 cm. Sie werden als elegante, edle Vögel betrachtet. Doch diese Ansicht teilt nicht jeder.
Und wie steht es mit der Taube?
Die Taube wird als Friedenstaube besungen, als Hochzeitstaube verehrt, als Brieftaube bestaunt und als Ratte der Lüfte verachtet. Tauben werden vielerorts mit Brot, Essenresten oder anderen Lebensmitteln gefüttert. Die Taube gehört zu den Körnerfressern und verträgt diese Art vom Futter, die ihnen die Menschen zumuten nicht. Orte an denen sie regelmäßig gefüttert wird, verlässt sie nur sehr ungerne. Die Hinterlassenschaften der Taube finden sich dann auf Dächern, Fassaden, Balkonen und empfindlichen Bauwerken.
Zu dem Thema Habich und Taube gibt es unendliche Berichte, Essays, Meinungen und Streitigkeiten.
Soll man sich jetzt für den Habich oder für die Taube entscheiden oder sollte der Mensch die Natur, Natur und das Tier, Tier sein lassen? Das ist hier die Frage.
Eva Maria Wiegand






