Wieder teurer geworden
Dienstag, 29. November 2005, 10:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Benzin und Heizöl ist teurer geworden, das ärgert die meisten. Aber auch Kaffeetrinker und Raucher mußten mehr bezahlen. Einige wenige Dinge wurden billiger, allerdings nur im Vergleich zum Oktober. Die aktuellen zahlen hat Ihre nnz.
Die Thüringer Verbraucherpreise lagen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im November um 2,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Bundesweit wird nach vorläufigen Angaben ebenfalls ein Anstieg des Verbraucherpreisindizes um 2,3 Prozent erwartet.
Von Oktober bis November 2005 sanken die Preise in Thüringen um 0,4 Prozent (bundesweit um 0,5 Prozent).Diese rückläufige Preisentwicklung ist - wie in anderen Bundesländern - u.a. auf Preisnachlässe für Kraftstoffe (- 6,1 Prozent), Heizöl (- 7,0 Prozent), Pauschalreisen (- 8,4 Prozent) sowie für die Personenbeförderung im Luftverkehr (- 9,0 Prozent) zurückzuführen.
Mit Steigerungsraten von 7,8 bzw. 31,4 Prozent haben Kraftstoffe und Heizöl aber dennoch einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Thüringer Verbraucherpreisindizes im Vergleich zum November 2004.
Niedriger als im November 2004 lagen die Preise im Bereich 'Nachrichtenübermittlung' (- 2,3 Prozent) sowie 'Bekleidung und Schuhe' (- 1,7 Prozent). So waren Telefon- und Telefaxgeräte im November rund ein Sechstel (- 17,4 Prozent) günstiger zu haben als vor Jahresfrist. Auch Telefon- und Telefaxdienstleistungen waren um 2,0 Prozent preiswerter. Sowohl die Preise für Bekleidung (- 1,8 Prozent) als auch für Schuhe und Schuhzubehör (- 1,7 Prozent) sanken im Vorjahresvergleich. Allerdings mussten die Kunden für die Reparatur von Schuhen im November 4,9 Prozent mehr bezahlen als noch vor Jahresfrist.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen gegenüber dem November 2004 um 0,6 Prozent. Insbesondere waren es Obst (+ 8,7 Prozent) und Gemüse (+ 2,5 Prozent), die das höhere Preisniveau bestimmten. Um mehr als ein Drittel (+ 35,0 Prozent) stieg der Preis für Weintrauben. Aber auch für Bananen (+ 19,0 Prozent) und Zitronen (+ 18,2 Prozent) musste der Käufer tiefer in die Tasche greifen. Grapefruits waren im November günstiger zu haben als vor Jahresfrist (- 24,2 Prozent).
Ein völlig uneinheitliches Bild zeigt die Entwicklung der Preise für Gemüse. Auffallend die hohen Abweichungen von der durchschnittlichen Preisentwicklung von + 2,5 Prozent. So war im November 2005 Blumenkohl um 37,9 Prozent, Wirsing um 29,2 Prozent, Kartoffeln um 28,5 Prozent und Weißkohl um 20,2 Prozent teuerer als im November 2004. Andererseits waren Eisbergsalat (- 54,2 Prozent), Gurken (- 19,6 Prozent) und Paprikaschoten (- 11,2 Prozent) günstiger im Angebot.
Bohnenkaffee war im November um 2,3 Prozent preiswerter als im Oktober, aber um mehr als ein Viertel (26,2 Prozent) teuerer als im November 2004.vTabakwaren kosteten 17,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Autor: nnzDie Thüringer Verbraucherpreise lagen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im November um 2,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Bundesweit wird nach vorläufigen Angaben ebenfalls ein Anstieg des Verbraucherpreisindizes um 2,3 Prozent erwartet.
Von Oktober bis November 2005 sanken die Preise in Thüringen um 0,4 Prozent (bundesweit um 0,5 Prozent).Diese rückläufige Preisentwicklung ist - wie in anderen Bundesländern - u.a. auf Preisnachlässe für Kraftstoffe (- 6,1 Prozent), Heizöl (- 7,0 Prozent), Pauschalreisen (- 8,4 Prozent) sowie für die Personenbeförderung im Luftverkehr (- 9,0 Prozent) zurückzuführen.
Mit Steigerungsraten von 7,8 bzw. 31,4 Prozent haben Kraftstoffe und Heizöl aber dennoch einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Thüringer Verbraucherpreisindizes im Vergleich zum November 2004.
Niedriger als im November 2004 lagen die Preise im Bereich 'Nachrichtenübermittlung' (- 2,3 Prozent) sowie 'Bekleidung und Schuhe' (- 1,7 Prozent). So waren Telefon- und Telefaxgeräte im November rund ein Sechstel (- 17,4 Prozent) günstiger zu haben als vor Jahresfrist. Auch Telefon- und Telefaxdienstleistungen waren um 2,0 Prozent preiswerter. Sowohl die Preise für Bekleidung (- 1,8 Prozent) als auch für Schuhe und Schuhzubehör (- 1,7 Prozent) sanken im Vorjahresvergleich. Allerdings mussten die Kunden für die Reparatur von Schuhen im November 4,9 Prozent mehr bezahlen als noch vor Jahresfrist.
Die Preise für Nahrungsmittel stiegen gegenüber dem November 2004 um 0,6 Prozent. Insbesondere waren es Obst (+ 8,7 Prozent) und Gemüse (+ 2,5 Prozent), die das höhere Preisniveau bestimmten. Um mehr als ein Drittel (+ 35,0 Prozent) stieg der Preis für Weintrauben. Aber auch für Bananen (+ 19,0 Prozent) und Zitronen (+ 18,2 Prozent) musste der Käufer tiefer in die Tasche greifen. Grapefruits waren im November günstiger zu haben als vor Jahresfrist (- 24,2 Prozent).
Ein völlig uneinheitliches Bild zeigt die Entwicklung der Preise für Gemüse. Auffallend die hohen Abweichungen von der durchschnittlichen Preisentwicklung von + 2,5 Prozent. So war im November 2005 Blumenkohl um 37,9 Prozent, Wirsing um 29,2 Prozent, Kartoffeln um 28,5 Prozent und Weißkohl um 20,2 Prozent teuerer als im November 2004. Andererseits waren Eisbergsalat (- 54,2 Prozent), Gurken (- 19,6 Prozent) und Paprikaschoten (- 11,2 Prozent) günstiger im Angebot.
Bohnenkaffee war im November um 2,3 Prozent preiswerter als im Oktober, aber um mehr als ein Viertel (26,2 Prozent) teuerer als im November 2004.vTabakwaren kosteten 17,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.
