Ausgezeichnete Initiativen
Montag, 28. November 2005, 18:49 Uhr
Nordhausen (nnz). Einmalig ist der Ökumenepreis, den der Kirchenkreis Südharz jährlich auslobt. Zwei herausragende Initiativen bekamen den Preis heute im Rahmen des Neujahrsempfangs. Neujahr, jetzt schon? nnz erklärt, warum das so richtig ist.
Ausgezeichnete Initiativen (Foto: nnz)
Acht Initiativen hatten sich um den Ökumenepreis des Kirchenkreis Südharz beworben. Alle hätten die Würdigung verdient. Ist sich Pfarrer Joachim Kruse sicher. Herausragend waren dann zwei Gruppen, die sich für Kinder einsetzten. Einmal die bekannte Initiative Rückkehr aus Bleicherode, die sich für die Wiedereinreise, der abgeschobenen vietnamesischen Familie einsetzt. Mit ihren Aktionen, darunter fast 80 Mahnwachen, war die Initiative erfolgreich. Die Familie Le Da soll noch vor Weihnachten wieder in Deutschland sein.
Die zweite Gruppe wirkt weniger im Auge der Öffentlichkeit. Die Mitarbeiter der Kinderklinik im Südharzkrankenhaus holen regelmäßig schwer kranke oder kriegsverletzte Kinder nach Nordhausen und behandeln sie unentgeltlich. Manche Patienten müssen über 30 Operationen ertragen. Die Kinder müssen zudem eine fremde Sprache versuchen zu lernen, eine andere Kultur und anderes Essen akzeptieren. Pfarrer Kruse würdigte die Arbeit der Ärzte und Schwestern am Krankenhaus, die sich immer wieder auf die kleinen Patienten einlassen.
Der Ökumenepreis, eine in der Kirchenprovinz Sachsen einmalige Angelegenheit, ist mit 1.500 Euro dotiert. Das Geld wird gleichmäßig zwischen beiden Initiativen geteilt.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke empfing ebenfalls Ehren und kleine Präsente. Ihr war vor kurzem das Bundesverdienstkreuz überreicht worden. Die Kirche ist manchmal schneller als die Politik. Wir haben mit Barbara Rinke als Präses der EKD schon lange eine Frau im höchsten Amt. Erinnerte Superintendent Michael Bornschein.
Auch mit dem Jahresbeginn ist die Kirche schneller. Das Jahr endet mit dem Totensonntag Ende November und beginnt mit dem ersten Advent. Deswegen feierten die Christen auch schon heute ihren Neujahrsempfang.
Autor: wf
Ausgezeichnete Initiativen (Foto: nnz)
Acht Initiativen hatten sich um den Ökumenepreis des Kirchenkreis Südharz beworben. Alle hätten die Würdigung verdient. Ist sich Pfarrer Joachim Kruse sicher. Herausragend waren dann zwei Gruppen, die sich für Kinder einsetzten. Einmal die bekannte Initiative Rückkehr aus Bleicherode, die sich für die Wiedereinreise, der abgeschobenen vietnamesischen Familie einsetzt. Mit ihren Aktionen, darunter fast 80 Mahnwachen, war die Initiative erfolgreich. Die Familie Le Da soll noch vor Weihnachten wieder in Deutschland sein.
Die zweite Gruppe wirkt weniger im Auge der Öffentlichkeit. Die Mitarbeiter der Kinderklinik im Südharzkrankenhaus holen regelmäßig schwer kranke oder kriegsverletzte Kinder nach Nordhausen und behandeln sie unentgeltlich. Manche Patienten müssen über 30 Operationen ertragen. Die Kinder müssen zudem eine fremde Sprache versuchen zu lernen, eine andere Kultur und anderes Essen akzeptieren. Pfarrer Kruse würdigte die Arbeit der Ärzte und Schwestern am Krankenhaus, die sich immer wieder auf die kleinen Patienten einlassen.
Der Ökumenepreis, eine in der Kirchenprovinz Sachsen einmalige Angelegenheit, ist mit 1.500 Euro dotiert. Das Geld wird gleichmäßig zwischen beiden Initiativen geteilt.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke empfing ebenfalls Ehren und kleine Präsente. Ihr war vor kurzem das Bundesverdienstkreuz überreicht worden. Die Kirche ist manchmal schneller als die Politik. Wir haben mit Barbara Rinke als Präses der EKD schon lange eine Frau im höchsten Amt. Erinnerte Superintendent Michael Bornschein.
Auch mit dem Jahresbeginn ist die Kirche schneller. Das Jahr endet mit dem Totensonntag Ende November und beginnt mit dem ersten Advent. Deswegen feierten die Christen auch schon heute ihren Neujahrsempfang.
