Mehr Beschäftigte im Großhandel
Freitag, 25. November 2005, 12:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Obwohl die Thüringer Großhändler in den ersten neun Monaten weniger Waren umsetzten als im vergangenen Jahr, stieg die Zahl der Beschäftigten. Die aktuelle Umsatz- und Personalstatistik hat die nnz für Sie.
Die Thüringer Großhändler und Handelsvermittler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in den ersten neun Monaten 2005 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,1 Prozent mehr Waren um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Real, also preisbereinigt, wurde jedoch ein Minus von 1,6 Prozent verbucht.
Damit blieb das Umsatzergebnis in Thüringen unter dem bundesweiten Durchschnitt. Deutschlandweit wurde nach vorläufigen Ergebnissen im gleichen Zeitraum ein Anstieg von nominal 5,2 Prozent und real 2,9 Prozent erzielt.
Die Entwicklung in den einzelnen Branchen des Thüringer Großhandels wies deutliche Unterschiede auf: Im Großhandel mit Ge- und Verbrauchsgütern wurde in den ersten neun Monaten 2005 nominal 3,9 Prozent und real 4,7 Prozent mehr Umsatz erzielt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Anders die Situation im Großhandel mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren, Altmaterialien
und Reststoffen. Hier waren es nominal 9,7 Prozent mehr und real 0,4 Prozent weniger Umsatz.
Deutliche Umsatzeinbußen musste der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör hinnehmen. Dort wurden nominal 5,6 Prozent bzw. 5,7 Prozent und real 8,3 Prozent bzw. 2,5 Prozent weniger Umsatz erzielt.
Nicht minder deutlich waren die Umsatzverluste in den ersten neun Monaten 2005 im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren. Das Minus betrug hier nominal 11,4 Prozent und real 2,1 Prozent.
Hohe Rückgänge gab es auch in der Thüringer Handelsvermittlung (dazu zählen u. a. Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Händlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel trieben). Die Umsätze sanken in den ersten neun Monaten um nominal 27,4 Prozent und real um 27,3 Prozent. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Handelsvermittlung lediglich einen Anteil von 0,6 Prozent am Gesamtumsatz aufweist.
In den ersten neun Monaten 2005 waren im Thüringer Großhandel und der Handelsvermittlung durchschnittlich 1,8 Prozent mehr Personen beschäftigt als in den ersten neun Monaten 2004. Während die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten nahezu unverändert (- 0,4 Prozent) blieb, wurden auf Teilzeitbasis 13,8 Prozent mehr Personen beschäftigt.
Autor: nnzDie Thüringer Großhändler und Handelsvermittler setzten nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik in den ersten neun Monaten 2005 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,1 Prozent mehr Waren um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Real, also preisbereinigt, wurde jedoch ein Minus von 1,6 Prozent verbucht.
Damit blieb das Umsatzergebnis in Thüringen unter dem bundesweiten Durchschnitt. Deutschlandweit wurde nach vorläufigen Ergebnissen im gleichen Zeitraum ein Anstieg von nominal 5,2 Prozent und real 2,9 Prozent erzielt.
Die Entwicklung in den einzelnen Branchen des Thüringer Großhandels wies deutliche Unterschiede auf: Im Großhandel mit Ge- und Verbrauchsgütern wurde in den ersten neun Monaten 2005 nominal 3,9 Prozent und real 4,7 Prozent mehr Umsatz erzielt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Anders die Situation im Großhandel mit nicht landwirtschaftlichen Halbwaren, Altmaterialien
und Reststoffen. Hier waren es nominal 9,7 Prozent mehr und real 0,4 Prozent weniger Umsatz.
Deutliche Umsatzeinbußen musste der Großhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sowie der Großhandel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör hinnehmen. Dort wurden nominal 5,6 Prozent bzw. 5,7 Prozent und real 8,3 Prozent bzw. 2,5 Prozent weniger Umsatz erzielt.
Nicht minder deutlich waren die Umsatzverluste in den ersten neun Monaten 2005 im Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren. Das Minus betrug hier nominal 11,4 Prozent und real 2,1 Prozent.
Hohe Rückgänge gab es auch in der Thüringer Handelsvermittlung (dazu zählen u. a. Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Händlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel trieben). Die Umsätze sanken in den ersten neun Monaten um nominal 27,4 Prozent und real um 27,3 Prozent. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Handelsvermittlung lediglich einen Anteil von 0,6 Prozent am Gesamtumsatz aufweist.
In den ersten neun Monaten 2005 waren im Thüringer Großhandel und der Handelsvermittlung durchschnittlich 1,8 Prozent mehr Personen beschäftigt als in den ersten neun Monaten 2004. Während die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten nahezu unverändert (- 0,4 Prozent) blieb, wurden auf Teilzeitbasis 13,8 Prozent mehr Personen beschäftigt.
