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Freie Fahrt

Freitag, 25. November 2005, 12:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Endlich wieder freie Fahrt am Verkehrsknoten Barbarossastraße/Rothenburgstraße. Minister Jürgen Reinholz gab heute die Straße frei. Damit ist die Erschließung des Industriegebietes am ehemaligen Heizkraftwerk abgeschlossen.


Die Fläche des ehemaligen Heizkraftwerks an der Rothenburgstraße in Nordhausen ist komplett erschlossen. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz gab heute gemeinsam mit Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Andreas Krey, Sprecher der Geschäftsführung der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG), die im dritten und letzten Bauabschnitt sanierte und ausgebaute Rothenburgstraße für den Verkehr frei.

Die Rothenburgstraße ist die Zufahrts- und Erschließungsstraße für das gesamte Industriegebiet „Rothenburgstraße“, zu dem auch die Flächen des ehemaligen Heizkraftwerks gehören. Die Straße war auf einer Länge von gut 2,2 km grundhaft ausgebaut und verbreitert worden; am Knotenpunkt Rothenburg-/Barbarossastraße wurde eine Ampelanlage eingerichtet. Eine neue Linksabbiegerspur ermöglicht eine direkte Zufahrt zur Autobahn A 38.

„Mit der Erschließung verbessern sich die Bedingungen für die ansässigen Unternehmen“, sagte Reinholz. Zugleich sei das hervorragend erschlossene Industriegebiet „Rothenburgstraße“ mit seiner Anbindung an die A 38 ein Trumpf für die weitere Investorenwerbung. „Mit dem Abschluss der Erschließung verfügen wir über eine gute Basis zur weiteren Vermarktung der Flächen des ehemaligen Heizkraftwerkes“, ergänzt LEG-Chef Krey.

Neben dem Straßenbau wurden Wasser- und Abwasserleitungen verlegt, eine Fernwärmetrasse umverlegt und Schmutz- und Regenwasserkanäle angelegt. Auf einer Fläche von 6,5 ha erfolgte die Kampfmitteluntersuchung und -beräumung sowie die Tiefenenttrümmerung von rund 5 000 m³ Beton. Die Gesamtkosten für dieses Vorhaben belaufen sich auf gut 2,3 Mio. €, der Zuschuss des Freistaats beträgt gut 2 Mio. €. Zudem investierten auch der Stadtentwässerungsbetrieb, der Wasserverband Nordhausen und das Straßenbauamt rund 0,5 Mio. € in das Projekt.

Derzeit sind im Industriegebiet „Rothenburgstraße“ insgesamt 28 Unternehmen mit 600 Arbeitskräften tätig, darunter z.B. die Firma „Feuer PowerTrain“, die Kurbelwellen für die Automobilproduktion herstellt. Insgesamt sind seit 1998 rund 7,5 Mio. € in die Entwicklung des Standorts geflossen, bezuschusst vom Freistaat Thüringen mit gut 6,3 Mio. €. Und die Standortentwicklung geht bereits in die nächste Phase: In den nächsten Tagen wird eine weitere, rund 300 m lange Erschließungsstraße für das Teilareal „HBM Nobas“ fertiggestellt; die Investitionssumme beträgt 725 000 €
Autor: nnz

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