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Von Bundesstraße zu "Zorgepromenade"

Mittwoch, 14. November 2001, 09:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Stadtgespräch war am gestrigen Abend angesagt. In einer zu kalten Turnhalle auf dem Petersberg standen die Neugestaltung der Zorgeauen und der Ausbau der Uferstraße im Mittelpunkt der Informationen.


Über den Ausbau der Uferstraße sollte eigentlich ein Mitarbeiter des Nordthüringer Straßenbauamtes referieren, der aber ließ sich als erkrankt entschuldigen. Seinen Part übernahm LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan.

Die Uferstraße könnte nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2003 den Charakter einer „Zorgepromenade“ erhalten. Beherrschende Elemente sollten nicht nur Beton und Asphalt werden. Durch Straßenumwidmungen werde die Uferstraße dann nur noch den Verkehr der Bundesstraße 4 aufnehmen, die Bundesstraße 80 wird seitens des Landes Thüringen zur Landesstraße umgewidmet. Durch die neue Autobahn erhoffen sich die Planer einen deutlichen Rückgang des Durchgangsverkehrs auf dieser Trasse.

Neben vielem Grün rechts und links von der Fahrbahn werden sich auch nach der Erneuerung viele Fahrzeuge über die Straße quälen. Von der Freiherr-vom-Strein-Straße bis zur Einfahrt in die Landgrabenstraße sollen zwei, danach ­ bis zur Bahnhofstraße ­ drei, und in der Weiterführung wieder zwei Fahrspuren angelegt werden. Die mitunter langen Rückstaus wegen den Ein- und Ausfahrten aus dem Parkhaus der Südharz-Galerie sollen dann ebenfalls der Vergangenheit angehören. Ein simpler Trick könnte das möglich machen: Die Ein- und Ausfahrten des Parkhauses müssen getauscht werden. So könnten vor allem die abfließenden Verkehrsströme rechtzeitig gelenkt, geleitet und abgeführt werden, wie es im Fachdeutsch der Verkehrsplaner heißt. Parallel zur Uferstraße sollen Rad- und Fußwege angelegt werden, die durch viel Grün von der eigentlichen Fahrbahn abgegrenzt sein sollen.

Eine spürbare Entlastung erhoffen sich die Planer der Stadt und der LGS durch einen glücklichen Umstand. Die Zeppelin-Brücke kann in den nächsten Jahren zweispurig ausgebaut werden. Ein zusätzliches Förderprogramm macht es möglich. So würde zum Jahr 2004 eine direkte Anbindung der Darre an den Bahnhofsbereich erfolgen können.
Zur Ausgestaltung der Zorgeauen wird im Verlaufe des heutigen Tages berichtet
Autor: nnz

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