Nicht im Interesse des Mittelstandes
Dienstag, 22. November 2005, 09:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Kleine mittelständige Unternehmen sind das Fundament der regionalen Entwicklung. Eine solche Firma ist Motor Power, auf dem ehemaligen IFA Gelände. Nun möchte das Unternehmen erweitern. Das wird ihm alles andere als leicht gemacht.
Die kleinen mittelständigen Unternehmen sind das zuverlässige Fundament einer gesunden Regionalentwicklung. Seit 2-3 Jahren entwickelt sich mit Motor Power auf dem traditionellen IFA-Motoren-Gelände ein Unternehmen mit einem Kundenstamm von ca. 250 Kunden in einem Umkreis von rd. 100 km und inzwischen 5 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen ist ausbaufähig und bereit zu investieren. Planer/Architekten und Bauunternehmer aus der Region warten auf die Auftragserteilung, die Banken haben die Kredite zugesagt. Soweit eine gute Nachricht, deren wir dringend mehr bedürfen.
Das Problem ist die Landesentwicklungsgesellschaft ( LEG). Sie vermarktet die noch freien Flächen auf dem Gelände der Ifa nicht im Interesse des Nordhäuser Unternehmers, sondern möchte die Flächen für potentielle Investoren mit einem größeren Flächenbedarf vorhalten. Für Gisela Hartmann von den Bündnisgrünen ein Argument der LEG, dass die Interessen des Nordhäuser Unternehmers völlig unberücksichtigt lässt. Das darf so nicht sein. Politiker, Verwaltung insbesondere die Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen, haben dafür Sorge zu tragen, dass die Bemühungen um Arbeitsplätze von privaten Unternehmern unbürokratisch mit Nachdruck Unterstützung finden. Die Geringschätzung gegenüber einem kleinen Unternehmen durch das Angebot einer Austauschkauffläche außerhalb des traditionellen Motorenbaugeländes für den Motorenbauer und potentiellen Käufer weckt bei den Bündnisgrünen den Eindruck, dass es in Nordhausen nicht um den berühmten roten Teppich für Investoren sondern um Lobby- oder Eigeninteressen der LEG geht. Es gibt keinen aktuellen Käufer oder Pächter für die vorgehaltene freie Fläche, die der Unternehmer von Motor Power für seine Zukunftspläne benötigt, die auch die Hoffnung seiner und zukünftiger Mitarbeiter sind.
°Wir haben inzwischen mit Vertretern der LEG und der Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen Gespräche geführt. Wir haben uns von der soliden Firmenentwicklung vor Ort überzeugt, so Gisela Hartmann. Die Bündnisgrünen können und werden die Entscheidung der LEG, nicht zu verkaufen, nicht akzeptieren. Als ich 1990 zur Treuhand nach Berlin gefahren bin, habe ich dies ausschließlich im Interesse der arbeitslos werdenden Ifa- Motorenbauer getan. Die Gefahr, dass das traditionelle Industriegelände in die Hände von Spekulanten gefallen wäre, war groß. Ich wurde damals Mitglied im Aufsichtsrat um darauf achten zu können, dass die Privatisierung des gesamten Industriegeländes Realität werden konnte, so Gisela Hartmann weiter.
Autor: nnzDie kleinen mittelständigen Unternehmen sind das zuverlässige Fundament einer gesunden Regionalentwicklung. Seit 2-3 Jahren entwickelt sich mit Motor Power auf dem traditionellen IFA-Motoren-Gelände ein Unternehmen mit einem Kundenstamm von ca. 250 Kunden in einem Umkreis von rd. 100 km und inzwischen 5 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen ist ausbaufähig und bereit zu investieren. Planer/Architekten und Bauunternehmer aus der Region warten auf die Auftragserteilung, die Banken haben die Kredite zugesagt. Soweit eine gute Nachricht, deren wir dringend mehr bedürfen.
Das Problem ist die Landesentwicklungsgesellschaft ( LEG). Sie vermarktet die noch freien Flächen auf dem Gelände der Ifa nicht im Interesse des Nordhäuser Unternehmers, sondern möchte die Flächen für potentielle Investoren mit einem größeren Flächenbedarf vorhalten. Für Gisela Hartmann von den Bündnisgrünen ein Argument der LEG, dass die Interessen des Nordhäuser Unternehmers völlig unberücksichtigt lässt. Das darf so nicht sein. Politiker, Verwaltung insbesondere die Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen, haben dafür Sorge zu tragen, dass die Bemühungen um Arbeitsplätze von privaten Unternehmern unbürokratisch mit Nachdruck Unterstützung finden. Die Geringschätzung gegenüber einem kleinen Unternehmen durch das Angebot einer Austauschkauffläche außerhalb des traditionellen Motorenbaugeländes für den Motorenbauer und potentiellen Käufer weckt bei den Bündnisgrünen den Eindruck, dass es in Nordhausen nicht um den berühmten roten Teppich für Investoren sondern um Lobby- oder Eigeninteressen der LEG geht. Es gibt keinen aktuellen Käufer oder Pächter für die vorgehaltene freie Fläche, die der Unternehmer von Motor Power für seine Zukunftspläne benötigt, die auch die Hoffnung seiner und zukünftiger Mitarbeiter sind.
°Wir haben inzwischen mit Vertretern der LEG und der Wirtschaftsförderung der Stadt Nordhausen Gespräche geführt. Wir haben uns von der soliden Firmenentwicklung vor Ort überzeugt, so Gisela Hartmann. Die Bündnisgrünen können und werden die Entscheidung der LEG, nicht zu verkaufen, nicht akzeptieren. Als ich 1990 zur Treuhand nach Berlin gefahren bin, habe ich dies ausschließlich im Interesse der arbeitslos werdenden Ifa- Motorenbauer getan. Die Gefahr, dass das traditionelle Industriegelände in die Hände von Spekulanten gefallen wäre, war groß. Ich wurde damals Mitglied im Aufsichtsrat um darauf achten zu können, dass die Privatisierung des gesamten Industriegeländes Realität werden konnte, so Gisela Hartmann weiter.
