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Stadtrat im Kinderhaus

Dienstag, 22. November 2005, 09:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf der Suche nach den besten Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder besuchten viele Eltern am vergangenen Samstag das Montessori-Kinderhaus in der Hardenbergstraße. Die Kinder hatten zum Tag der offenen Tür geladen. Was es dort zu erleben gab, erfahren Sie hier.

Stadtrat im Kinderhaus (Foto: nnz) Stadtrat im Kinderhaus (Foto: nnz) Nicht nur wegen dem wohlschmeckenden Schokoladenkuchen war der Besuch des Montessori – Kinderhauses für Besucher ein erlebnisreicher Tag. Man konnte sich auch ein Bild von dem sehr guten Klima zwischen Kindern, Eltern, Lehrer und Erziehern machen.
Im Montessori Kinderhaus in Nordhausen lernen Mädchen und Jungen von 2 bis 11 Jahren, denn Kindergarten und Grundschule gehören zusammen.
Die Kinder haben dort die Möglichkeit Spiel- und Lernmaterial nach ihren eigenen Interessen auszusuchen und so lange damit zu arbeiten, bis sie alle Zusammenhänge verstanden haben. Viel Wert wird auf Wissensvermittlung und Eigenständigkeit gelegt. Einige Kindergartenkinder können schon lesen und rechnen, was sie sich mit speziellen, von Maria Montessori entwickelten Mitteln aneignen. Denn dort besteht die Aufgabe der Erzieherinnen nicht darin, den Kleinen alles nach Art des Frontalunterrichtes beizubringen, sie sollen eine lernfördernde Umgebung schaffen und im Bedarfsfall Hilfestellung geben. Man will so die Kinder zur Selbstständigkeit und kreativen Lernen erziehen. Gelernt wird in der Montessori-Grundschule dasselbe wie in staatlichen Schulen, jedoch zum Teil in altersgemischten Gruppen. Moderne Lernmittel wie Computer stehen natürlich auch zur Verfügung. Über das Projekt "Schulen ans Netz" steht jeder Klasse ein PC mit Internetzugang zur Verfügung.

Beeindruckt von der Arbeit des Hauses zeigten sich am Samstag auch der FDP Stadtrat Claus-Peter Roßberg und Marcel Hardrath von Friedrich-Naumann-Stiftung. Gemeinsam übergaben sie im Auftrag der Stiftung Frau Reuter die DVD „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“. Der Student, der wie er formulierte ja noch Zeit mit dem Nachwuchs hat, wollte sich nur mal orientieren. „Politiker sollten sich immer erst informieren und dann reden!“.
Autor: nnz

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