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Brief geschrieben

Freitag, 18. November 2005, 15:25 Uhr
Nordhausen (nnz). Morgen werden drei Menschen aus dem Landkreis Nordhausen für ihre ehrenamtliche Arbeit mit der Thüringer Rose ausgezeichnet. Darüber freut sich auch der Nordhäuser Landrat.


Joachim Claus (CDU) hat drei Bürgerinnen und Bürgern aus dem Südharzkreis zur Auszeichnung mit der „Thüringer Rose“ gratuliert. In Schreiben an Gudrun Wegner aus Nordhausen sowie an das Ehepaar Anna und Christian Baumann aus Kleinbodungen bringt Claus seine Freude über die Ehrungen zum Ausdruck. Mit großem Interesse habe er Kenntnis nehmen können, „dass Sie durch den Minister für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Klaus Zeh mit der Übergabe der Thüringer Rose für Ihr unermüdliches soziales Engagement geehrt wurden“. Das aufopferungsvolle und freiwillige Engagement verdiene Bewunderung und Respekt. Claus schloss mit dem Wunsch, dass die Geehrten auch künftig mit ihrem Tun denen weiter behilflich sind, die das Engagement im sozialen Bereich benötigen und zu schätzen wissen.

Gudrun Wegner leitet seit 15 Jahren die Selbsthilfegruppe „Eltern behinderter Kinder im Südharz“. Sie selbst hat einen behinderten Sohn und wurde bei ihrer Suche nach Gleichbetroffenen schnell selbst zum „Anlaufpunkt“ für Eltern mit behinderten Kindern. Seit Jahren holen sich viele bei ihr Rat und Zuspruch.

Anna und Christian Baumann sind Mitbegründer der Hospizgruppe Bleicherode und Umgebung. Sie organisieren die Weiterbildung für freiwillige Hospizhelfer sowie die Organisation und Gestaltung offener Themenabende. Vor zwei Jahren gründete das Ehepaar zudem einen Trauerkreis, der von Betroffenen gut angenommen wird.

An der Feierstunde im Palais der Wartburg bei Eisenach am Samstag nimmt im Auftrag des Landrates Loni Grünwald, 2. Beigeordnete im Landratsamt Nordhausen, teil. Mit der Auszeichnung der „Thüringer Rose“ ehrt der Freistaat Thüringen Bürgerinnen und Bürger, die sich in beispielhafter Weise ehrenamtlich um die Nöte ihrer Mitmenschen in unserer Gesellschaft kümmern. Die Auszeichnung gibt es seit 1993 und wird in diesem Jahr zum 13. Mal verliehen. Sie soll an das so genannte „Rosenwunder“ der Heiligen Elisabeth von der Wartburg erinnern.
Autor: nnz

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