MDR Kultur sendete aus dem Nordhäuser Dom
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
Sonntag, 19. Dezember 2021, 15:39 Uhr
Katholische Christen, die sich am Morgen zum sonntäglichen Gottesdienstbesuch in den Nordhäuser Dom aufgemacht hatten, konnten schon beim Betreten des Domhofes unschwer erkennen, dass diesmal einiges anders sein würde. Für die nnz war Hans-Georg Backhaus zugegen und erklärt warum…
Fahrzeuge mit Leipziger Kennzeichen, darunter ein Übertragungswagen des MDR KULTUR standen auf dem Hof. Der Grund: Die für kirchliche Sendungen verantwortliche Redaktion des Senders unter dem Beauftragten Diakon Thomas Kappe hatte sich erneut das geschichtsträchtige Gotteshaus zur Live-Übertragung eines festlichen Hochamtes auserkoren.
Das bedeutete auch, dass der Gottesdienst nicht wie gewohnt um 10.30 Uhr, sondern bereits um 10.00 Uhr begann. Gemeindesprecherin Carla Uhl vermittelte eingangs insbesondere für die Hörerinnen und Hörer an den Rundfunkgeräten einige geschichtliche Daten über den Dom.
Darüber hinaus stellte sie die Gemeine vor, die seit 2012 mit Bleicherode, Großlohra, Ellrich und Sollstedt strukturelle Veränderungen erfuhr und somit zu einer Großgemeinde wurde. Schließlich gehört auch St. Elisabeth Sondershausen seit dem 1. Januar 2021 zur Nordhäuser Domgemeinde. Es sei eine gewaltige Herausforderung, so Frau Uhl, in dieser großen Fläche Christus in Wort und Tat zu bezeugen.
In seiner Predigt griff Pfarrer Steffen Riechelmann, der seit September 2019 der Domgemeinde vorsteht, das Thema des heutigen Evangeliums auf: Begegnung: Darin wird vom Treffen Marias mit Elisabeth berichtet. Sie tauschen sich aus, zumal sie etwas verbindet: Beide sind schwanger und sie freuen sich auf die Geburt ihres Kindes.
Der katholische Geistliche schlug schließlich einen Bogen von der Erzählung im Evangelium in unsere heutige Zeit und richtete seinen Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Da werde man sich treffen, einander freuen wohl aber auch miteinander streiten.
Kritisch setzte sich Riechelmann mit den sozialen Medien auseinander. Viele junge Menschen begegneten sich dort, aber oft ohne jeglichen Tiefgang. Doch sei es wichtig, sich immer wieder auf den Weg zu machen, um sich auszutauschen.
Herzliche Worte des Dankes richtete Pfarrer Riechelmann an alle Organisatoren und Mitwirkenden, insbesondere an Kirchenmusiker Thomas Hofereiter und der corona- bedingt verkleinerten Jugendschola für die musikalische Ausgestaltung des Hochamtes. Mit dem bekannten Adventslied Macht hoch die Tür, die Tor macht weit und einem nachfolgenden Orgelspiel fand die Live-Übertragung aus dem Nordhäuser Dom ihren würdigen Abschluss.
Hans-Georg Backhaus
Autor: redFahrzeuge mit Leipziger Kennzeichen, darunter ein Übertragungswagen des MDR KULTUR standen auf dem Hof. Der Grund: Die für kirchliche Sendungen verantwortliche Redaktion des Senders unter dem Beauftragten Diakon Thomas Kappe hatte sich erneut das geschichtsträchtige Gotteshaus zur Live-Übertragung eines festlichen Hochamtes auserkoren.
Das bedeutete auch, dass der Gottesdienst nicht wie gewohnt um 10.30 Uhr, sondern bereits um 10.00 Uhr begann. Gemeindesprecherin Carla Uhl vermittelte eingangs insbesondere für die Hörerinnen und Hörer an den Rundfunkgeräten einige geschichtliche Daten über den Dom.
Darüber hinaus stellte sie die Gemeine vor, die seit 2012 mit Bleicherode, Großlohra, Ellrich und Sollstedt strukturelle Veränderungen erfuhr und somit zu einer Großgemeinde wurde. Schließlich gehört auch St. Elisabeth Sondershausen seit dem 1. Januar 2021 zur Nordhäuser Domgemeinde. Es sei eine gewaltige Herausforderung, so Frau Uhl, in dieser großen Fläche Christus in Wort und Tat zu bezeugen.
In seiner Predigt griff Pfarrer Steffen Riechelmann, der seit September 2019 der Domgemeinde vorsteht, das Thema des heutigen Evangeliums auf: Begegnung: Darin wird vom Treffen Marias mit Elisabeth berichtet. Sie tauschen sich aus, zumal sie etwas verbindet: Beide sind schwanger und sie freuen sich auf die Geburt ihres Kindes.
Der katholische Geistliche schlug schließlich einen Bogen von der Erzählung im Evangelium in unsere heutige Zeit und richtete seinen Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Da werde man sich treffen, einander freuen wohl aber auch miteinander streiten.
Kritisch setzte sich Riechelmann mit den sozialen Medien auseinander. Viele junge Menschen begegneten sich dort, aber oft ohne jeglichen Tiefgang. Doch sei es wichtig, sich immer wieder auf den Weg zu machen, um sich auszutauschen.
Herzliche Worte des Dankes richtete Pfarrer Riechelmann an alle Organisatoren und Mitwirkenden, insbesondere an Kirchenmusiker Thomas Hofereiter und der corona- bedingt verkleinerten Jugendschola für die musikalische Ausgestaltung des Hochamtes. Mit dem bekannten Adventslied Macht hoch die Tür, die Tor macht weit und einem nachfolgenden Orgelspiel fand die Live-Übertragung aus dem Nordhäuser Dom ihren würdigen Abschluss.
Hans-Georg Backhaus








