Endlich! Mit Auflage
Dienstag, 15. November 2005, 13:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Es hat mehr als acht Jahre gedauert. Doch nicht immer soll getreu dem Motto verfahren werden, was lange währt, wird gut. In punkto Industriegebiet Goldene Aue ist zuviel Zeit vergangen. Jetzt allerdings ist ein Meilenstein geschafft worden.
Nach Informationen, die der nnz vorliegen, soll der Bebauungsplan für das Industriegebiet in der Goldenen Aue durch das Landesverwaltungsamt genehmigt worden sein. Noch vor vier Wochen gab es beim Planungsverband betretene Gesichter, da die Genehmigung in Weimar versagt worden war. Jetzt hat der Verband offenbar die Hausaufgaben erledigt. Ein kleiner Rest bleibt aber noch. Da ist ein neues Planfeststellungsverfahren in punkto Hochwasserschutz zu absolvieren.
Dieser Vermerk ist in der Genehmigung durch das Amt in Weimar explizit notiert worden, erfuhr die nnz durch die Behörde. Dazu werden die zu untersuchenden Flächen im B-Plan kenntlich gemacht. Die Vorgaben für das noch ausstehende Planfeststellungsverfahren soll die untere Wasserbehörde im Nordhäuser Landratsamt erstellen, wer das Verfahren planerisch umsetzt, ist bislang noch nicht geklärt.
Im Planungsverband, insbesondere in der Nordhäuser Stadtverwaltung, hält man sich ob der positiven Nachrichten aus Weimar sehr bedeckt. "Da im Rathaus noch nichts schriftlich eingegangen ist, wäre eine Stellungnahme jetzt verfrüht. Sobald der Bescheid im Rathaus vorliegt - er wird noch diese Woche erwartet - werden Planungsverband und Stadtverwaltung die Öffentlichkeit ausführlich informieren", so Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU).
Trotzdem muß man sich im Nordhäuser Rathaus schon ziemlich sicher sein, denn sonst würde Dietrich Beyse nicht den Mitgliedern des Nordhäuser Hauptausschusses die "weitere Vermarktung der Industriefläche" erläutern wollen.
Autor: nnzNach Informationen, die der nnz vorliegen, soll der Bebauungsplan für das Industriegebiet in der Goldenen Aue durch das Landesverwaltungsamt genehmigt worden sein. Noch vor vier Wochen gab es beim Planungsverband betretene Gesichter, da die Genehmigung in Weimar versagt worden war. Jetzt hat der Verband offenbar die Hausaufgaben erledigt. Ein kleiner Rest bleibt aber noch. Da ist ein neues Planfeststellungsverfahren in punkto Hochwasserschutz zu absolvieren.
Dieser Vermerk ist in der Genehmigung durch das Amt in Weimar explizit notiert worden, erfuhr die nnz durch die Behörde. Dazu werden die zu untersuchenden Flächen im B-Plan kenntlich gemacht. Die Vorgaben für das noch ausstehende Planfeststellungsverfahren soll die untere Wasserbehörde im Nordhäuser Landratsamt erstellen, wer das Verfahren planerisch umsetzt, ist bislang noch nicht geklärt.
Im Planungsverband, insbesondere in der Nordhäuser Stadtverwaltung, hält man sich ob der positiven Nachrichten aus Weimar sehr bedeckt. "Da im Rathaus noch nichts schriftlich eingegangen ist, wäre eine Stellungnahme jetzt verfrüht. Sobald der Bescheid im Rathaus vorliegt - er wird noch diese Woche erwartet - werden Planungsverband und Stadtverwaltung die Öffentlichkeit ausführlich informieren", so Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU).
Trotzdem muß man sich im Nordhäuser Rathaus schon ziemlich sicher sein, denn sonst würde Dietrich Beyse nicht den Mitgliedern des Nordhäuser Hauptausschusses die "weitere Vermarktung der Industriefläche" erläutern wollen.
