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Der Lichtblick zum Wochenende:

Lichtblick gefällig?

Freitag, 17. Dezember 2021, 09:00 Uhr
Den besten Lichtblick finde ich bei JESUS. ER sagt: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Luk. 21,28) „Hand aufs Herz!“, wem geht diese Zeit nicht an die Nieren?...

Wenn uns etwas an die Nieren geht, dann berührt es uns ganz tief in unserer Seele, unserem Geist. Es ist irgendwas Schmerzliches. Das Leid anderer Menschen oder auch schlechte Nachrichten, die uns in diesen Tagen wieder mal „runterziehen“. Wie sehr lassen wir das an uns heran. Oder, um im Bild zu bleiben: Wie viel nehmen wir uns „zu Herzen“? Wie schaffen wir es, dass wir uns ein starkes Herz bewahren, ohne dass unser Herz hart wird?

„Hand aufs Herz!“ ist bekanntlich eine Aufforderung zur Ehrlichkeit. Denn das Herz ist der Sitz der Wahrhaftigkeit. Wenn ein Mann im Mittelalter einen Schwur leistete, legte er die rechte Hand – die Schwerthand – auf linke Brust. Dort ist das Herz, der Sitz der Wahrhaftigkeit.

Aber warum legen die Amerikaner beim Erklingen ihrer Nationalhymne ihre Hand aufs Herz? Das geht auf eine dramatische Geschichte zurück. Die englische Flotte belagerte 1814 Baltimore im jungen US Staat. Die ehemaligen Kolonien waren in Gefahr. Mitten in Verhandlungen zwischen den beiden Lagern eröffneten die Briten nachts das Feuer auf das Fort der Stadt. Bis zum Morgen dauerten die Kämpfe an. Der Anwalt Francis Scott Key, der an den Verhandlungen beteiligt war, schaute am Morgen nach dem Fort und sah: "Unsere Fahne war noch da." Key schrieb über dieses Ereignis ein Gedicht über die „Sternenübersäte Flagge“.

„Die verunsicherte Nation soll sich an ihrem Sternenbanner aufrichten, wie es in Keys Text heißt: "Our flag was still here" - "Unsere Fahne war noch da". Den Bürgern der USA wird zugleich die richtige Haltung beim Hören oder Singen der Hymne vorgeschrieben: Stramm stehen, Hand aufs Herz, Blick zur Flagge.“, lesen wir in einem Beitrag des WDR.

Es geht mir nicht um politische Bräuche, sondern darum, wie wir unser Herz stärken. Keine Fahne kann uns die unsere Verunsicherung nehmen. (Es gibt Menschen, die sind verunsichert, wenn sie ihren Kirchturm nicht sehen, darum verreisen sie sehr ungerne.)

Wir haben etwas Besseres. Die Worte, die JESUS sagt: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ Luk. 21,28

Wenn die Ereignisse unserer Welt, die schlechten Nachrichten dieser Zeit, uns an die Nieren gehen, dann sagt JESUS nicht einfach salopp und lapidar: „Kopf hoch!“ Sondern: Vertraut mir! Erinnert Euch an mich! Richtet Euer Herz auf mich und meine Worte aus! Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt!“ Wir glauben nicht an eine tote Flagge, wir gehören dem lebendigen HERRN. Wir gehören zu dem, der ein Mensch wurde wie wir. Ein Mensch, der auch Ängste kannte. Ein Mensch, in dem GOTT selber ans Kreuz ging, um uns mit sich selbst zu versöhnen. Und der auferstanden ist. Wir könnten in dieser Adventszeit für uns folgendes tun:
Wir führen uns die Strophe 5 des Liedes „Macht hoch die Tür“ zu Herzen. Dabei legen wir die Hand aufs Herz, blicken zum Himmel auf und beten – singend oder sprechend – diese Worte: „Komm, o mein Heiland Jesu Christ, meins Herzens Tür dir offen ist. Ach, zieh mit Deiner Gnade ein, dein Freundlichkeit auch uns erschein. Dein heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit. Dem Namen dein, o HERR, sei ewig Preis und Ehr.“

Wenn wir das von ganzem Herzen tun, dann wird uns ein Licht aufgehen. Denn ein vertrauensvolles Gebet zu JESUS Christus ist der beste Lichtblick, den es gibt!
Pfarrer Süpke, Oldisleben
Autor: red

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