nnz-Rückspiegel: 13. November 2000
Dienstag, 13. November 2001, 08:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden.
Drogendealer muß für drei Jahre hinter Gitter
Ein 23 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Nordhausen ist am Vormittag vom Amtsgericht Nordhausen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft soll der Mann vor einigen Jahren größere Mengen Rauschgift gekauft und weiterverkauft haben. Seine Reviere waren vor allem die Städte Halle und Magdeburg in Sachsen-Anhalt. In vier nachgewiesenen Fällen hatte der Verurteilte jeweils mindestens 300 Gramm Marihuana abgesetzt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden Polizeibeamte einen größeren Geldbetrag. Dieser war in szenetypischer Stückelung aufbewahrt, weiterhin wurden Drogenutensilien gefunden. In die jetzt verhängte Freiheitsstrafe wurde durch das Gericht eine frühere, aber zu Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten einbezogen. Der Urteil des Nordhäuser Amtsgerichts ist bereits rechtskräftig.
Achter Weihnachtstaler der Kreissparkasse heute vorgestellt
Die Kreissparkasse Nordhausen hat heute ihren neuen Weihnachtstaler der Öffentlichkeit vorgestellt. Er besteht aus Feinsilber, hat einen Durchmesser von 35 Millimetern und wiegt rund 15 Gramm. Seit 1993 gibt die Kreissparkasse einen Taler als besonderes Weihnachtsgeschenk heraus. Auf der Schauseite werden jeweils wertvolle Denkmale der Nordhäuser Region vorgestellt. In den Vorjahren waren dies die Blasiikirche, das Schloß Heringen, das Meyenburgmuseum, der Nordhäuser Dom, das Theater, das Schloß Hue de Grais in Wolkramshausen und das Kreisständehaus. In diesem Jahr wurde das historische Torhaus am Nordhäuser Spendekirchhof als Prägung ausgewählt.
Slowakische Delegation informiert sich im Landkreis Nordhausen
Eine Delegation aus dem slowakischen Partnerkreis Krupina weilt seit heute im Landkreis Nordhausen. Die Gäste, unter ihnen Landrat Anton Poliak, folgten einer Einladung von Landrat Joachim Claus (CDU). Während ihres dreitägigen Aufenthaltes werden die slowakischen Gäste unter anderem die Nordbrand-Traditionsbrennerei, den Scheunenhof in Sundhausen und das Südharz-Krankenhaus besichtigen. Gespräche gibt es darüber hinaus mit Vertretern des Bauernverbandes und mit freien Trägern, die in der Jugendarbeit tätig sind.
Wacker Nordhausen wirtschaftlich gerettet: Gläubiger beschlossen Insolvenzplan
Die Versammlung der Gläubiger des Fußballvereins Wacker Nordhausen hat am Mittag in Mühlhausen den Insolvenzplan von Olaf Kupke einstimmig beschlossen. Damit ist der Weg frei für den Neuanfang. Von den fast 70 Gläubigern waren 15 anwesend, darunter Vertreter der Hauptgläubiger wie dem Finanzamt oder den Krankenkassen. Insgesamt beliefen sich die Schulden des Vereins auf rund 700.000 Mark. Über den Vergleich erhalten die sogenannten Haupt- und Großgläubiger 15 Prozent ihrer Forderungen, die übrigen Gläubiger fünf Prozent. Sollten seitens der Gläubiger innerhalb von zwei Wochen keine Rechtsmittel gegen den Beschluß eingelegt werden, dann wäre Wacker Nordhausen entschuldet. Bereits am Nachmittag beriet das Präsidium, das dem Plan ebenfalls zugestimmt hatte, über die weitere Vorgehensweise.
Die Richtung ist eigentlich bereits vorgegeben. Der jetzige Etat muß finanziell untersetzt sein, neue Mitstreiter, vor allem aus der Wirtschaft müssen gefunden werden. Wacker-Manager Hendrik Kuntz sagte der nnz, daß es bereits Sponsoren gebe, die im Falle eines positiven Verlaufs des Insolvenzverfahrens ihre weitere Unterstützung angekündigt haben. Der Verein würde jetzt ebenfalls auf eine hilfreiche Geste aus der kommunalen Politik warten.
Autor: nnzDrogendealer muß für drei Jahre hinter Gitter
Ein 23 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Nordhausen ist am Vormittag vom Amtsgericht Nordhausen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft soll der Mann vor einigen Jahren größere Mengen Rauschgift gekauft und weiterverkauft haben. Seine Reviere waren vor allem die Städte Halle und Magdeburg in Sachsen-Anhalt. In vier nachgewiesenen Fällen hatte der Verurteilte jeweils mindestens 300 Gramm Marihuana abgesetzt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden Polizeibeamte einen größeren Geldbetrag. Dieser war in szenetypischer Stückelung aufbewahrt, weiterhin wurden Drogenutensilien gefunden. In die jetzt verhängte Freiheitsstrafe wurde durch das Gericht eine frühere, aber zu Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten einbezogen. Der Urteil des Nordhäuser Amtsgerichts ist bereits rechtskräftig.
Achter Weihnachtstaler der Kreissparkasse heute vorgestellt
Die Kreissparkasse Nordhausen hat heute ihren neuen Weihnachtstaler der Öffentlichkeit vorgestellt. Er besteht aus Feinsilber, hat einen Durchmesser von 35 Millimetern und wiegt rund 15 Gramm. Seit 1993 gibt die Kreissparkasse einen Taler als besonderes Weihnachtsgeschenk heraus. Auf der Schauseite werden jeweils wertvolle Denkmale der Nordhäuser Region vorgestellt. In den Vorjahren waren dies die Blasiikirche, das Schloß Heringen, das Meyenburgmuseum, der Nordhäuser Dom, das Theater, das Schloß Hue de Grais in Wolkramshausen und das Kreisständehaus. In diesem Jahr wurde das historische Torhaus am Nordhäuser Spendekirchhof als Prägung ausgewählt.
Slowakische Delegation informiert sich im Landkreis Nordhausen
Eine Delegation aus dem slowakischen Partnerkreis Krupina weilt seit heute im Landkreis Nordhausen. Die Gäste, unter ihnen Landrat Anton Poliak, folgten einer Einladung von Landrat Joachim Claus (CDU). Während ihres dreitägigen Aufenthaltes werden die slowakischen Gäste unter anderem die Nordbrand-Traditionsbrennerei, den Scheunenhof in Sundhausen und das Südharz-Krankenhaus besichtigen. Gespräche gibt es darüber hinaus mit Vertretern des Bauernverbandes und mit freien Trägern, die in der Jugendarbeit tätig sind.
Wacker Nordhausen wirtschaftlich gerettet: Gläubiger beschlossen Insolvenzplan
Die Versammlung der Gläubiger des Fußballvereins Wacker Nordhausen hat am Mittag in Mühlhausen den Insolvenzplan von Olaf Kupke einstimmig beschlossen. Damit ist der Weg frei für den Neuanfang. Von den fast 70 Gläubigern waren 15 anwesend, darunter Vertreter der Hauptgläubiger wie dem Finanzamt oder den Krankenkassen. Insgesamt beliefen sich die Schulden des Vereins auf rund 700.000 Mark. Über den Vergleich erhalten die sogenannten Haupt- und Großgläubiger 15 Prozent ihrer Forderungen, die übrigen Gläubiger fünf Prozent. Sollten seitens der Gläubiger innerhalb von zwei Wochen keine Rechtsmittel gegen den Beschluß eingelegt werden, dann wäre Wacker Nordhausen entschuldet. Bereits am Nachmittag beriet das Präsidium, das dem Plan ebenfalls zugestimmt hatte, über die weitere Vorgehensweise.
Die Richtung ist eigentlich bereits vorgegeben. Der jetzige Etat muß finanziell untersetzt sein, neue Mitstreiter, vor allem aus der Wirtschaft müssen gefunden werden. Wacker-Manager Hendrik Kuntz sagte der nnz, daß es bereits Sponsoren gebe, die im Falle eines positiven Verlaufs des Insolvenzverfahrens ihre weitere Unterstützung angekündigt haben. Der Verein würde jetzt ebenfalls auf eine hilfreiche Geste aus der kommunalen Politik warten.
