Wie der Klimapavillon in Nordhausens Altstadt nachwirkt
Nach Abschluss der Bauarbeiten."
Freitag, 12. November 2021, 10:21 Uhr
Der Sommer in Nordhausen ist längst vergangen. Mit ihm ging auch der Klimapavillon des Thüringer Umweltministeriums, der monatelang auf dem Blasiikirchplatz thronte, wo er Klimaaktivisten aus nah und fern mit Veranstaltungen begeisterte. Geblieben ist eine Baustelle, die doch einst ein Parkplatz war …
Die Rückbauarbeiten des Klimapavillons auf dem Parkplatz am Blasiikirchplatz sind seit Wochen abgeschlossen und es drängt sich den Anwohnern die Frage auf, wann der Platz endlich wieder zum Parken genutzt werden kann, so wie es für Anfang November in Aussicht gestellt wurde. Wir stellten diese Frage der Verwaltungsspitze im Rathaus und erhielten die Antwort: Wie bereits im Rahmen der Stadtratssitzung informiert, wird Parken auf dem Blasiikirchplatz wieder möglich sein. Die Arbeiten dazu laufen bereits.
Das war eigentlich nicht die erhoffte Antwort auf unsere simple Frage nach dem Wann?, deshalb hakten wir nach und wollten wissen, woran es läge, dass seit Tagen dort ein eingezäunter Kieshaufen liegt. Martin Juckeland, Leiter des Amtes für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung in Nordhausen, lässt uns wissen, dass hier neue Beetflächen bepflanzt und die PKW-Stellplatzflächen markiert werden.
Es wird als Abgrenzung zur Kranichstraße einen attraktiven blockartigen Grünbereich mit verschiedenen Blütenkirschen geben, der einerseits einen grünen Fußabdruck der Aktivitäten um den Klimapavillon hinterlassen soll, andererseits auch die städtebaulich geplante räumliche Situation einer potenziellen Bebauung markiert. Die Platzfläche soll als Aufenthaltsfläche und für Veranstaltungen nutzbar sein, erläuterte uns der Amtsleiter. Diese Gestaltung und geplante Aufwertung des Areals soll sowohl vom Freistaat (Erdarbeiten) als auch von der Stadt (Bepflanzung) finanziert werden.
Jetzt interessierte uns, wie die Stadtverwaltung künftig zur Entspannung der Parksituation in der Altstadt beitragen will und erhielten darauf vom Pressesprecher der Stadt gar keine Antwort.
Trotzdem bedankten wir uns höflich für die anderen übermittelten Antworten und fragten erneut nach einem Zeitpunkt, ab dem die Anwohner wieder auf dem Platz parken können. Die ebenso salomonische wie definitive Antwort aus dem Rathaus lautete wörtlich: Nach Abschluss der Bauarbeiten.
Da soll zukünftig niemand mehr behaupten, die Stadtverwaltung beantworte die Fragen der nnz nicht.
Olaf Schulze
Autor: oschDie Rückbauarbeiten des Klimapavillons auf dem Parkplatz am Blasiikirchplatz sind seit Wochen abgeschlossen und es drängt sich den Anwohnern die Frage auf, wann der Platz endlich wieder zum Parken genutzt werden kann, so wie es für Anfang November in Aussicht gestellt wurde. Wir stellten diese Frage der Verwaltungsspitze im Rathaus und erhielten die Antwort: Wie bereits im Rahmen der Stadtratssitzung informiert, wird Parken auf dem Blasiikirchplatz wieder möglich sein. Die Arbeiten dazu laufen bereits.
Das war eigentlich nicht die erhoffte Antwort auf unsere simple Frage nach dem Wann?, deshalb hakten wir nach und wollten wissen, woran es läge, dass seit Tagen dort ein eingezäunter Kieshaufen liegt. Martin Juckeland, Leiter des Amtes für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung in Nordhausen, lässt uns wissen, dass hier neue Beetflächen bepflanzt und die PKW-Stellplatzflächen markiert werden.
Es wird als Abgrenzung zur Kranichstraße einen attraktiven blockartigen Grünbereich mit verschiedenen Blütenkirschen geben, der einerseits einen grünen Fußabdruck der Aktivitäten um den Klimapavillon hinterlassen soll, andererseits auch die städtebaulich geplante räumliche Situation einer potenziellen Bebauung markiert. Die Platzfläche soll als Aufenthaltsfläche und für Veranstaltungen nutzbar sein, erläuterte uns der Amtsleiter. Diese Gestaltung und geplante Aufwertung des Areals soll sowohl vom Freistaat (Erdarbeiten) als auch von der Stadt (Bepflanzung) finanziert werden.
Jetzt interessierte uns, wie die Stadtverwaltung künftig zur Entspannung der Parksituation in der Altstadt beitragen will und erhielten darauf vom Pressesprecher der Stadt gar keine Antwort.
Trotzdem bedankten wir uns höflich für die anderen übermittelten Antworten und fragten erneut nach einem Zeitpunkt, ab dem die Anwohner wieder auf dem Platz parken können. Die ebenso salomonische wie definitive Antwort aus dem Rathaus lautete wörtlich: Nach Abschluss der Bauarbeiten.
Da soll zukünftig niemand mehr behaupten, die Stadtverwaltung beantworte die Fragen der nnz nicht.
Olaf Schulze

