DIE VIERTE PANDEMIEWELLE ROLLT, DOCH DA IST NOCH DIE FRAGE:
Kommt da noch eine zweite Welle?
Mittwoch, 10. November 2021, 19:17 Uhr
Die vierte Pandemiewelle rollt auf uns zu. Ungebremst. Hört man den Virologen Christian Drosten, nähern wir uns dem 100 000. Todesopfer. Landauf, landauf, auf allen Kanälen und Sendern dominiert derzeit: Pandemie! Bei aller Sorge um die Nummer 4 gerät eine andere Welle momentan in den Hintergrund: Flüchtlingswelle...
Es könnte die zweite nach 2015 werden. Könnte sie auch in unseren Landkreis einschwappen? Mit Vorbehalt: Ja. Sollte sich Landrat Matthias Jendricke schon vorsorglich darauf einstellen. Mit Vorbehalt: Ja!
Herzzerreißend die Bilder, die Tag für Tag über den Bildschirm flimmern: Männer, Frauen, weinende Kinder. Sie hungern, frieren, schlafen im Wald. Tausende Flüchtlinge sollen es auf der belarussischen Seite des Grenzzaunes zu Polen derzeit sein. Die Bilder erinnern an die Asylkrise vor sechs Jahren. Machthaber Lukaschenko schleust sie an die EU-Außengrenze. Aus dem Irak, aus Syrien, aus Afghanistan und anderen Ländern kommen sie.
Ganz legal gelangen sie nach Belarus. Lukaschenkos Botschaften stellen ihnen Visa nach Minsk aus. Wohl wissend: sie werden nicht in Belarus bleiben. Alexander, der hinterlistige Fuchs, verfolgt beharrlich eine Strategie: Europa spalten, Deutschland schwächen. Scheinheilig posiert er vor der Kamera, betont: Die Migranten sollen dahin, wohin sie wollen. Sein Land stehe ihnen nicht im Weg. Die EU und Deutschland betonten doch immer wieder das Recht auf Asyl. Nichts wie dorthin mit den Tausenden Menschen in meinem Land.
Ist Lukaschenko der alleinige Bösewicht? Ist er nicht! War es nicht der Westen, der in den Irak einmarschierte, Bomben warf, das Land erst instabil machte? War er nicht auch am Sturz Muammar al-Gaddafi in Libyen beteiligt? Jener Machthaber, der doch die Flüchtlingsströme zurückhielt. Gegen Bezahlung. Wie heute der türkische Sultan. War nicht der Westen auch am Zerfall Jugoslawiens beteiligt? Mischte er nicht auch in Syrien mit? Investierte er nicht Milliarden in Afghanistan? Unter anderem für eine 300000 Mann starke Armee, die in der Lage sei, das Land gegen die Taliban zu verteidigen? War es nicht Deutschland, das am lautesten hinausposaunte: Stoppt den Wahlfälscher Lukaschenko? Ergebnis: Anstatt Freiheit und Frieden bleiben letztlich nur Chaos, Instabilität und – neue Flüchtlingswellen. In Millionen.
Und was tut die EU gegen eine zu erwartende zweite Welle? Tigerin Ursula faucht: Strengere Sanktion gegen den Bösewicht. Auch gegen Putins Russland, das ihn stützt. Erstarren die vor Schreck? Indes schallt es vielfach hinter dem Grenzzaun: Wir wollen nicht in Polen, wir wollen auch nicht in Litauen bleiben. Unüberhörbar die Rufe: Wir (wenn auch nicht alle) wollen nach Deutschland, nach Germany!
Warum diese Rufe? Ganz einfach: Wie kein anderes Land pflegten wir 2015 die Willkommenskultur. Mutter Courage – Wir schaffen das! - machte Selfies, fotografische Selbstporträts. Solide Sozialleistungen. Mit all dem werben jetzt Schleuser. Aufnahmen ihrer Handykameras zeigen Flüchtlinge, die, freudestrahlend, in Deutschland schon angekommen sind. Ihr Versprechen: Tausende Euros, und wir bringen auch sie mit Kind und Kegel in das gelobte Land.
Doch nicht nur Schleuser, Lukaschenko und Co. reiben sich die Hände. Auch Reisebüros und Fluglinien verdienen mit. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz: Die Flüge nach Minsk kommen auch aus Staaten, die von der EU Gelder erhalten! Da schütteln normal denkende Menschen doch nur ungläubig mit dem Kopf. Zwar bellen die EU-Kommissionspräsidentin und ihre Leute, indes zieht die Karawane ungebremst weiter.
Und was tut Deutschland? Die Kanzlerin (nach mir die Sintflut?) bereitet sich auf den Ruhestand vor. Ihr Vizekanzler auf die reguläre Kanzlerschaft. Die CDU beschäftigt sich mit sich selbst. Die Ampelkoalitionäre schreiben an dem Papier zur Bekämpfung der vierten Pandemiewelle. Ob zweite Flüchtlingswelle oder vierte der Pandemie, was sich derzeit hierzulande offenbart, ist reiner Aktionismus. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Versagen auf der ganzen Linie.
Doch die Rufe werden immer lauter. Nicht nur von Flüchtlingsorganisationen: Deutschland müsse die Flüchtlinge aufnehmen. Das Land stehe in der Pflicht, armen und bedauernswerten Menschen zu helfen. Sollten andere EU-Staaten nicht bereit sein, einen Teil der Lasten zu tragen oder sich ein Ausweg finden, wird das so kommen.
Vielleicht ist der Landrat neben all seinen Bemühungen, die Pandemie in Zaun zu halten, doch gut beraten, sich auch auf eine Welle Nummer 2 einzustellen.
Kurt Frank
Autor: psgEs könnte die zweite nach 2015 werden. Könnte sie auch in unseren Landkreis einschwappen? Mit Vorbehalt: Ja. Sollte sich Landrat Matthias Jendricke schon vorsorglich darauf einstellen. Mit Vorbehalt: Ja!
Herzzerreißend die Bilder, die Tag für Tag über den Bildschirm flimmern: Männer, Frauen, weinende Kinder. Sie hungern, frieren, schlafen im Wald. Tausende Flüchtlinge sollen es auf der belarussischen Seite des Grenzzaunes zu Polen derzeit sein. Die Bilder erinnern an die Asylkrise vor sechs Jahren. Machthaber Lukaschenko schleust sie an die EU-Außengrenze. Aus dem Irak, aus Syrien, aus Afghanistan und anderen Ländern kommen sie.
Ganz legal gelangen sie nach Belarus. Lukaschenkos Botschaften stellen ihnen Visa nach Minsk aus. Wohl wissend: sie werden nicht in Belarus bleiben. Alexander, der hinterlistige Fuchs, verfolgt beharrlich eine Strategie: Europa spalten, Deutschland schwächen. Scheinheilig posiert er vor der Kamera, betont: Die Migranten sollen dahin, wohin sie wollen. Sein Land stehe ihnen nicht im Weg. Die EU und Deutschland betonten doch immer wieder das Recht auf Asyl. Nichts wie dorthin mit den Tausenden Menschen in meinem Land.
Ist Lukaschenko der alleinige Bösewicht? Ist er nicht! War es nicht der Westen, der in den Irak einmarschierte, Bomben warf, das Land erst instabil machte? War er nicht auch am Sturz Muammar al-Gaddafi in Libyen beteiligt? Jener Machthaber, der doch die Flüchtlingsströme zurückhielt. Gegen Bezahlung. Wie heute der türkische Sultan. War nicht der Westen auch am Zerfall Jugoslawiens beteiligt? Mischte er nicht auch in Syrien mit? Investierte er nicht Milliarden in Afghanistan? Unter anderem für eine 300000 Mann starke Armee, die in der Lage sei, das Land gegen die Taliban zu verteidigen? War es nicht Deutschland, das am lautesten hinausposaunte: Stoppt den Wahlfälscher Lukaschenko? Ergebnis: Anstatt Freiheit und Frieden bleiben letztlich nur Chaos, Instabilität und – neue Flüchtlingswellen. In Millionen.
Und was tut die EU gegen eine zu erwartende zweite Welle? Tigerin Ursula faucht: Strengere Sanktion gegen den Bösewicht. Auch gegen Putins Russland, das ihn stützt. Erstarren die vor Schreck? Indes schallt es vielfach hinter dem Grenzzaun: Wir wollen nicht in Polen, wir wollen auch nicht in Litauen bleiben. Unüberhörbar die Rufe: Wir (wenn auch nicht alle) wollen nach Deutschland, nach Germany!
Warum diese Rufe? Ganz einfach: Wie kein anderes Land pflegten wir 2015 die Willkommenskultur. Mutter Courage – Wir schaffen das! - machte Selfies, fotografische Selbstporträts. Solide Sozialleistungen. Mit all dem werben jetzt Schleuser. Aufnahmen ihrer Handykameras zeigen Flüchtlinge, die, freudestrahlend, in Deutschland schon angekommen sind. Ihr Versprechen: Tausende Euros, und wir bringen auch sie mit Kind und Kegel in das gelobte Land.
Doch nicht nur Schleuser, Lukaschenko und Co. reiben sich die Hände. Auch Reisebüros und Fluglinien verdienen mit. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz: Die Flüge nach Minsk kommen auch aus Staaten, die von der EU Gelder erhalten! Da schütteln normal denkende Menschen doch nur ungläubig mit dem Kopf. Zwar bellen die EU-Kommissionspräsidentin und ihre Leute, indes zieht die Karawane ungebremst weiter.
Und was tut Deutschland? Die Kanzlerin (nach mir die Sintflut?) bereitet sich auf den Ruhestand vor. Ihr Vizekanzler auf die reguläre Kanzlerschaft. Die CDU beschäftigt sich mit sich selbst. Die Ampelkoalitionäre schreiben an dem Papier zur Bekämpfung der vierten Pandemiewelle. Ob zweite Flüchtlingswelle oder vierte der Pandemie, was sich derzeit hierzulande offenbart, ist reiner Aktionismus. Nichts Halbes und nichts Ganzes. Versagen auf der ganzen Linie.
Doch die Rufe werden immer lauter. Nicht nur von Flüchtlingsorganisationen: Deutschland müsse die Flüchtlinge aufnehmen. Das Land stehe in der Pflicht, armen und bedauernswerten Menschen zu helfen. Sollten andere EU-Staaten nicht bereit sein, einen Teil der Lasten zu tragen oder sich ein Ausweg finden, wird das so kommen.
Vielleicht ist der Landrat neben all seinen Bemühungen, die Pandemie in Zaun zu halten, doch gut beraten, sich auch auf eine Welle Nummer 2 einzustellen.
Kurt Frank
