Wunschbahn auf dem Parkdeck
Eine echte Nordhäuser Eisbahn
Dienstag, 09. November 2021, 13:36 Uhr
Wenn Weihnachten so nahe ist, dass man den Festtagsbraten schon fast riechen kann, dann wird auf dem Parkdeck der Echten Nordhäuser Marktpassage die erste echte Nordhäuser Eisbahn im Herzen der Stadt eröffnen. Die zwei vorangegangenen Anläufe in waren Publikumsrenner, aber nie ganz das, was man sich eigentlich vorgestellt hatte. Das soll jetzt anders werden…
Als die Organisatoren um Andreas Meyer vom LK Sport-Marketing im Jahr 2017 die Idee das erste mal anbrachten, da blieb am Ende keine echte Eisbahn mehr übrig, die man hätte nach Nordhausen holen können. Also musste es eine Kunsteisbahn werden. Die brachte ihre ganz eigenen Schwierigkeiten bei Regen und Schnee mit sich, aber den Leuten habe es trotzdem gefallen, sagt Meyer heute. Nur einen Wunsch haben sie gehabt: es sollte doch eine Bahn aus echtem Eis sein. Ein Jahr später konnten wir diesen Wunsch erfüllen und eine echte Bahn beim damals neuen Opel-Autohaus von Helmut Peter anbieten. Dank der Überdachung im Zelt waren wir Witterungsunabhängig und hatten viel Zulauf aus der ganzen Region. Den Leuten hat es gefallen, aber es wurde immer wieder ein Wunsch geäußert: bitte wieder, aber dann in der Innenstadt. Jetzt haben wir beides, eine echte Eisbahn an der frischen Luft und im Herzen der Stadt.
Wollen den Menschen eine eisige Freude rund ums Fest bereiten: (v.l.) Torsten Pietzsch, Anjane Wallenta von der Marktpassage und Andreas Meyer vom LK Sportmarketing (Foto: agl)
Passagen-Chef Torsten Pietzsch musste nicht lange von dem Vorhaben überzeugt werden, schließlich ist die Marktpassage seit der ersten Stunde mit dabei. Außerdem kann man auf die Unterstützung der drei großen Gipsunternehmen, Casea, Knauf und Formula sowie die der Kreissparkasse, der Service-Gesellschaft, der WBG, des Südharz-Klinikums und natürlich Nordbrand bauen. Der Aufbau soll am 20.12. beginnen, die Eröffnung ist für den 23.12. vorgesehen. Da man mit Corona in diesen Zeiten immer rechnen muss, habe man mehrere Pläne in der Hinterhand, erzählen Meyer und Pietzsch heute, man ist aber guter Dinge dass man die Freiluftveranstaltung wird durchführen können. Das überdachte Areal auf dem Parkdeck der Passage wird man abgrenzen sodass Einlass- und Hygienekontrollen ohne weiteres durchgeführt werden können.
Die Bahn wird mit 30 Metern Länge und 10 Metern Breite die größte, die man bisher in Nordhausen hatte. Für die Stadt und seine Passage sei das auch ein Aushängeschild, sagt Pietzsch, vergleichbares gäbe es, wenn überhaupt, erst wieder in den Großstädten, nicht aber in der weiteren Region. Auch Abseits der Laufbahn will man den Besuchern deswegen etwas bieten, die Details sind aber nicht gänzlich festgezurrt. Sicher ist, dass es eine klassische Versorgung mit Glühwein und Bratwurst geben wird. Aber auch andere Leckereien sind denkbar, die Abstimmung mit dem Caterer liegt aktuell in den letzten Zügen. Zu einem möglichen Rahmenprogramm könne man noch nichts sagen, werde aber informieren sobald man sichere Aussagen treffen könne.
Für die breite Öffentlichkeit wird die Bahn vom 23. Dezember bis zum 09. Januar jeweils von 12 bis 20 Uhr geöffnet haben, auch an den Feiertagen. Die Geschäfte der Passage bleiben dann zwar geschlossen, aber man wird das Haus öffnen um den Zugang zum Parkdeck über den Innenraum zu ermöglichen. Ob es gesonderte Öffnungszeiten geben wird, etwa an Sylvester und Neujahr, steht noch nicht fest, abgesehen von einer Ausnahme. Am 24. Dezember wird die Bahn allein ausgesuchten Gästen kostenlos zugänglich gemacht: den Kindern und Jugendlichen aus den Kinderheimen der Region, die sich vor dem Heiligabend von 12 bis 16 Uhr auf der Bahn austoben dürfen. Man wolle den Kindern eine besondere Weihnachtsüberraschung bieten, sagen Meyer und Pietzsch, denn darum sei es bei der Eisbahn, ob nun echt oder nicht, im Kern immer gegangen - den Menschen Winterfreuden in die Stadt bringen. Und wenn der leidige Schatten über allen Dingen dem Spektakel nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht, dann sollte dem guten Rutsch nichts mehr im Wege stehen.
Angelo Glashagel
Autor: redAls die Organisatoren um Andreas Meyer vom LK Sport-Marketing im Jahr 2017 die Idee das erste mal anbrachten, da blieb am Ende keine echte Eisbahn mehr übrig, die man hätte nach Nordhausen holen können. Also musste es eine Kunsteisbahn werden. Die brachte ihre ganz eigenen Schwierigkeiten bei Regen und Schnee mit sich, aber den Leuten habe es trotzdem gefallen, sagt Meyer heute. Nur einen Wunsch haben sie gehabt: es sollte doch eine Bahn aus echtem Eis sein. Ein Jahr später konnten wir diesen Wunsch erfüllen und eine echte Bahn beim damals neuen Opel-Autohaus von Helmut Peter anbieten. Dank der Überdachung im Zelt waren wir Witterungsunabhängig und hatten viel Zulauf aus der ganzen Region. Den Leuten hat es gefallen, aber es wurde immer wieder ein Wunsch geäußert: bitte wieder, aber dann in der Innenstadt. Jetzt haben wir beides, eine echte Eisbahn an der frischen Luft und im Herzen der Stadt.
Wollen den Menschen eine eisige Freude rund ums Fest bereiten: (v.l.) Torsten Pietzsch, Anjane Wallenta von der Marktpassage und Andreas Meyer vom LK Sportmarketing (Foto: agl)
Passagen-Chef Torsten Pietzsch musste nicht lange von dem Vorhaben überzeugt werden, schließlich ist die Marktpassage seit der ersten Stunde mit dabei. Außerdem kann man auf die Unterstützung der drei großen Gipsunternehmen, Casea, Knauf und Formula sowie die der Kreissparkasse, der Service-Gesellschaft, der WBG, des Südharz-Klinikums und natürlich Nordbrand bauen. Der Aufbau soll am 20.12. beginnen, die Eröffnung ist für den 23.12. vorgesehen. Da man mit Corona in diesen Zeiten immer rechnen muss, habe man mehrere Pläne in der Hinterhand, erzählen Meyer und Pietzsch heute, man ist aber guter Dinge dass man die Freiluftveranstaltung wird durchführen können. Das überdachte Areal auf dem Parkdeck der Passage wird man abgrenzen sodass Einlass- und Hygienekontrollen ohne weiteres durchgeführt werden können.
Die Bahn wird mit 30 Metern Länge und 10 Metern Breite die größte, die man bisher in Nordhausen hatte. Für die Stadt und seine Passage sei das auch ein Aushängeschild, sagt Pietzsch, vergleichbares gäbe es, wenn überhaupt, erst wieder in den Großstädten, nicht aber in der weiteren Region. Auch Abseits der Laufbahn will man den Besuchern deswegen etwas bieten, die Details sind aber nicht gänzlich festgezurrt. Sicher ist, dass es eine klassische Versorgung mit Glühwein und Bratwurst geben wird. Aber auch andere Leckereien sind denkbar, die Abstimmung mit dem Caterer liegt aktuell in den letzten Zügen. Zu einem möglichen Rahmenprogramm könne man noch nichts sagen, werde aber informieren sobald man sichere Aussagen treffen könne.
Für die breite Öffentlichkeit wird die Bahn vom 23. Dezember bis zum 09. Januar jeweils von 12 bis 20 Uhr geöffnet haben, auch an den Feiertagen. Die Geschäfte der Passage bleiben dann zwar geschlossen, aber man wird das Haus öffnen um den Zugang zum Parkdeck über den Innenraum zu ermöglichen. Ob es gesonderte Öffnungszeiten geben wird, etwa an Sylvester und Neujahr, steht noch nicht fest, abgesehen von einer Ausnahme. Am 24. Dezember wird die Bahn allein ausgesuchten Gästen kostenlos zugänglich gemacht: den Kindern und Jugendlichen aus den Kinderheimen der Region, die sich vor dem Heiligabend von 12 bis 16 Uhr auf der Bahn austoben dürfen. Man wolle den Kindern eine besondere Weihnachtsüberraschung bieten, sagen Meyer und Pietzsch, denn darum sei es bei der Eisbahn, ob nun echt oder nicht, im Kern immer gegangen - den Menschen Winterfreuden in die Stadt bringen. Und wenn der leidige Schatten über allen Dingen dem Spektakel nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht, dann sollte dem guten Rutsch nichts mehr im Wege stehen.
Angelo Glashagel
