NÄHERN WIR UNS DER APOKALYPSE?
Der Tanz um das Impfen
Samstag, 06. November 2021, 09:41 Uhr
Nähern wir uns der Apokalypse? Ja, hört man die Hiobsbotschaften aus dem Munde des Gesundheitsministers, des RKI-Chefs, der Kanzlerin, namhafter Virologen und Ärzte. Auf uns rolle die vierte Pandemie-Welle zu. Sie könnte die schlimmste aller bisherigen werden. Krankenhäuser würden mit ihren Intensivbetten an das Limit kommen. Es werde zahlreiche Tote geben. So die Prophezeiung!
Gegen die bevorstehende Katastrophe helfe nur ein Mittel: Impfen! Impfen! Impfen! Kämen wir auf eine Impfquote von 80 Prozent der Bevölkerung, fände der Spuk ein Ende. Kanzlerin Merkel wird nicht müde mit ihrer Impf-Werbung. Da alle guten Worte, Mahnungen und Appelle bislang ins Leere liefen und wir, wie festgenagelt, auf 66 Prozent verharren, drohte sie mit einem Lockdown für Ungeimpfte. G 2, G 3 - mit allen möglichen Varianten, versteckten Drohungen und Tricks wird versucht, Ungeimpfte an die Spritze zu bringen. Berechtigt?
Ja, sagt Professor Dr. Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universitätsklinik Köln. Dass wir die Impfung hätten, sei ein Segen, ist er überzeugt. Ihr sei es zu verdanken, dass wir in Deutschland jetzt schon Zehntausende oder sogar Hunderttausende Leben gerettet haben. Es ist wirklich wichtig, dass sich alle impfen lassen.
Es seien vor allem jüngere und ungeimpfte Personen, die jetzt mit Covid-19 in Krankenhäusern und Universitätskliniken eingeliefert würden. Man habe nicht annähernd die Intensivbetten zur Verfügung wie in den letzten Wellen, ist der Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums rechts der Isar der TU München, Dr. Dominik Hinzmann, der Meinung und erklärt: Grund ist unter anderem ein massiver Abstrom der Pflegekräfte, die alle einfach nicht mehr können.
Professorin Dr. Carla Nau, Direktorin der Klinik für Intensivmedizin am Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, eindringlich: Alle unsere Intensiv-Patienten mit Covid-19 in der vierten Well waren ungeimpft. Es ist zutiefst bedrückend zu wissen, dass diese sehr schweren, furchtbaren Verläufe mit einer vollständigen Impfung zuverlässig hätten verhindert werden können. Dr. Thomas Felbinger, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operativ Intensivmedizin und Schmerztherapie der Münchner Klinik Neuperlach, ergänzt: Jeder Erwachsene, der sich nicht impfen lässt, riskiert einen schweren Verlauf. Selbst wenn man das überlebt, nimmt man in den Wochen des Klinikaufenthalts möglicherweise einem Patienten nach großer Operation oder Unfall das Intensivbett weg.
Der Aufenthalt auf einer Intensivstation ist ein gravierender Einschnitt, weiß Dr. Teresa Deffner, Psychologische Operative Intensivstationen des Universitätsklinikum Jena. Da sei nicht nur die Angst des Patienten um sein Leben. Hinzu komme, dass die Angehörigen fast wahnsinnig würden vor Sorge um den geliebten Menschen. Durch eine Impfung könne eine so schwere Erkrankung vermieden werden.
Alle hier zitierten Wortmeldungen und Meinungen sind in medizinischen Fachzeitschriften bzw. Internet nachlesbar. Um auf 80 Prozent und damit Herdenimmunität zu kommen, unternimmt man alles Mögliche: Mobile Impfwagen vor Bahnhöfen, auf Parkplätzen, vor Einkaufszentren. Die Ärzte laufen, wenn man so will, mit der Spritze den Ungeimpften förmlich hinterher.
Wenn dem so ist, wie hier von Experten geschildert, fragt man sich: Was hält die Regierung von einer Impfpflicht ab? Ausgenommen die, die gesundheitsbedingt entfallen. Alles Hin und Herr, all den Aufwand, um die G2 oder G 3 Regeln durchzusetzen, all die Bemühungen, die Spritze, koste es was es wollen, an den Mann, Jugendliche oder Frau zu bringen, könne man sich sparen.
Angesicht einer drohenden vierten Welle sollten wir doch lieber auf den Rat namhafter medizinischer Fachleute, auch auf die Kanzlerin nebst Gesundheitsminister und dem Robert-Koch-Institut vertrauen. Wenn die Ungeimpften dies tun und ihr Ohr nicht den Querdenkern und Impfgegnern schenken und sich impfen lassen, besteht die Hoffnung, dass wir mit Masken und Einschränkungen des öffentlichen Lebens vielleicht schon im kommenden Jahr verschont bleiben.
Alles nur Panikmache? Glauben sollte man es nicht!
Kurt Frank
Autor: psgGegen die bevorstehende Katastrophe helfe nur ein Mittel: Impfen! Impfen! Impfen! Kämen wir auf eine Impfquote von 80 Prozent der Bevölkerung, fände der Spuk ein Ende. Kanzlerin Merkel wird nicht müde mit ihrer Impf-Werbung. Da alle guten Worte, Mahnungen und Appelle bislang ins Leere liefen und wir, wie festgenagelt, auf 66 Prozent verharren, drohte sie mit einem Lockdown für Ungeimpfte. G 2, G 3 - mit allen möglichen Varianten, versteckten Drohungen und Tricks wird versucht, Ungeimpfte an die Spritze zu bringen. Berechtigt?
Ja, sagt Professor Dr. Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Universitätsklinik Köln. Dass wir die Impfung hätten, sei ein Segen, ist er überzeugt. Ihr sei es zu verdanken, dass wir in Deutschland jetzt schon Zehntausende oder sogar Hunderttausende Leben gerettet haben. Es ist wirklich wichtig, dass sich alle impfen lassen.
Es seien vor allem jüngere und ungeimpfte Personen, die jetzt mit Covid-19 in Krankenhäusern und Universitätskliniken eingeliefert würden. Man habe nicht annähernd die Intensivbetten zur Verfügung wie in den letzten Wellen, ist der Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Klinikums rechts der Isar der TU München, Dr. Dominik Hinzmann, der Meinung und erklärt: Grund ist unter anderem ein massiver Abstrom der Pflegekräfte, die alle einfach nicht mehr können.
Professorin Dr. Carla Nau, Direktorin der Klinik für Intensivmedizin am Uniklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, eindringlich: Alle unsere Intensiv-Patienten mit Covid-19 in der vierten Well waren ungeimpft. Es ist zutiefst bedrückend zu wissen, dass diese sehr schweren, furchtbaren Verläufe mit einer vollständigen Impfung zuverlässig hätten verhindert werden können. Dr. Thomas Felbinger, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Operativ Intensivmedizin und Schmerztherapie der Münchner Klinik Neuperlach, ergänzt: Jeder Erwachsene, der sich nicht impfen lässt, riskiert einen schweren Verlauf. Selbst wenn man das überlebt, nimmt man in den Wochen des Klinikaufenthalts möglicherweise einem Patienten nach großer Operation oder Unfall das Intensivbett weg.
Der Aufenthalt auf einer Intensivstation ist ein gravierender Einschnitt, weiß Dr. Teresa Deffner, Psychologische Operative Intensivstationen des Universitätsklinikum Jena. Da sei nicht nur die Angst des Patienten um sein Leben. Hinzu komme, dass die Angehörigen fast wahnsinnig würden vor Sorge um den geliebten Menschen. Durch eine Impfung könne eine so schwere Erkrankung vermieden werden.
Alle hier zitierten Wortmeldungen und Meinungen sind in medizinischen Fachzeitschriften bzw. Internet nachlesbar. Um auf 80 Prozent und damit Herdenimmunität zu kommen, unternimmt man alles Mögliche: Mobile Impfwagen vor Bahnhöfen, auf Parkplätzen, vor Einkaufszentren. Die Ärzte laufen, wenn man so will, mit der Spritze den Ungeimpften förmlich hinterher.
Wenn dem so ist, wie hier von Experten geschildert, fragt man sich: Was hält die Regierung von einer Impfpflicht ab? Ausgenommen die, die gesundheitsbedingt entfallen. Alles Hin und Herr, all den Aufwand, um die G2 oder G 3 Regeln durchzusetzen, all die Bemühungen, die Spritze, koste es was es wollen, an den Mann, Jugendliche oder Frau zu bringen, könne man sich sparen.
Angesicht einer drohenden vierten Welle sollten wir doch lieber auf den Rat namhafter medizinischer Fachleute, auch auf die Kanzlerin nebst Gesundheitsminister und dem Robert-Koch-Institut vertrauen. Wenn die Ungeimpften dies tun und ihr Ohr nicht den Querdenkern und Impfgegnern schenken und sich impfen lassen, besteht die Hoffnung, dass wir mit Masken und Einschränkungen des öffentlichen Lebens vielleicht schon im kommenden Jahr verschont bleiben.
Alles nur Panikmache? Glauben sollte man es nicht!
Kurt Frank
