Angefangen
Mittwoch, 02. November 2005, 08:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Von 2001 bis 2003 war Gabriele Arndt Mitarbeiterin in der Obstmosterei Agrona. Als die Mosterei ihre Produktion einstellte, wurde sie arbeitslos. Damals war sie 45 Jahre alt. Zu jung, um sich mit der Arbeitslosigkeit abzufinden, findet Gisela Hartmann und hat der nnz folgende Geschichte geschrieben...
Sie nahm allen Mut zusammen. Ohne Fördermittel, mit Unterstützung der Familie baute sie die Obstmosterei neu auf. Sie dachte an die vielen Streuobstwiesen, die doch erhalten werden müssen – auch das war ihr wichtig. Seit 2003 wird an den Standorten Sundhausen und Werther wieder gemostet. So auch in diesem Jahr. Obwohl es nicht überall so viel Äpfel auf den Streuobstwiesen oder in den Hausgärten gab, wie im vergangenen Jahr, kamen die Kunden und hoffen sehr, dass Gabriele Arndt ihren kleinen Betrieb noch lange für die Bürger aufrechterhalten kann.
Zufriedene Kunden, wen immer man fragt. Heute ist es Familie Seidenstücker aus Leimbach, die sich über den herrlichen Apfelsaft aus eigener Ernte freut. Es ist der Genuss des Saftes aus den eigenen Äpfeln, ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe. Sie können die Qualität des Saftes selbst bestimmen, schwärmt Frau Seidenstücker und zeigt stolz auf die vielen Flaschen, die schon gefüllt sind.
Karl Marhold aus Nordhausen bestätigt, noch niemals negative Meinungen von Kunden gehört zu haben, und wenn alles klappt, dann kommen die Leute auch. Viele wissen nur noch nicht, was sie hier verpassen. Familie Bierwisch aus Nordhausen kommt seit 2002 und ist immer wieder begeistert. Sie mostet für die Großeltern und die Kinder, und auch die Gäste verwöhnen sie mit dem herrlichen Saft von der eigenen Streuobstwiese. Von meinen vielen Flaschen ist noch nie eine aufgegangen.
Trotz des heutigen Regenwetters kommen immer noch Kunden mit ihren gelben und roten sonnengereiften Äpfeln. Der 1. November sollte eigentlich der letzte Mosttag sein, aber immer noch gibt es Nachzügler. Telefonisch zu erreichen ist Frau Arndt über Handy 0172 6011953 oder im Ortsnetz 03631 603952.
Gisela Hartmann
Autor: nnzSie nahm allen Mut zusammen. Ohne Fördermittel, mit Unterstützung der Familie baute sie die Obstmosterei neu auf. Sie dachte an die vielen Streuobstwiesen, die doch erhalten werden müssen – auch das war ihr wichtig. Seit 2003 wird an den Standorten Sundhausen und Werther wieder gemostet. So auch in diesem Jahr. Obwohl es nicht überall so viel Äpfel auf den Streuobstwiesen oder in den Hausgärten gab, wie im vergangenen Jahr, kamen die Kunden und hoffen sehr, dass Gabriele Arndt ihren kleinen Betrieb noch lange für die Bürger aufrechterhalten kann.
Zufriedene Kunden, wen immer man fragt. Heute ist es Familie Seidenstücker aus Leimbach, die sich über den herrlichen Apfelsaft aus eigener Ernte freut. Es ist der Genuss des Saftes aus den eigenen Äpfeln, ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe. Sie können die Qualität des Saftes selbst bestimmen, schwärmt Frau Seidenstücker und zeigt stolz auf die vielen Flaschen, die schon gefüllt sind.
Karl Marhold aus Nordhausen bestätigt, noch niemals negative Meinungen von Kunden gehört zu haben, und wenn alles klappt, dann kommen die Leute auch. Viele wissen nur noch nicht, was sie hier verpassen. Familie Bierwisch aus Nordhausen kommt seit 2002 und ist immer wieder begeistert. Sie mostet für die Großeltern und die Kinder, und auch die Gäste verwöhnen sie mit dem herrlichen Saft von der eigenen Streuobstwiese. Von meinen vielen Flaschen ist noch nie eine aufgegangen.
Trotz des heutigen Regenwetters kommen immer noch Kunden mit ihren gelben und roten sonnengereiften Äpfeln. Der 1. November sollte eigentlich der letzte Mosttag sein, aber immer noch gibt es Nachzügler. Telefonisch zu erreichen ist Frau Arndt über Handy 0172 6011953 oder im Ortsnetz 03631 603952.
Gisela Hartmann
