Zwei Meter reichen nicht
Freitag, 28. Oktober 2005, 17:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Kennen Sie die Bezeichnung: Rücksichtslose Parker? Manchmal weit hergeholt – meinen Sie? Die nnz hat heute in Nordhausen entdeckt, dass viel Wahrheit hinter jener Rücksichtslosigkeit steckt. Eine bittere Wahrheit.
Zwei Meter reichen nicht (Foto: nnz)
Ganze 2,10 Meter zwischen Außenspiegel der am Rand parkenden Fahrzeuge bis zur gegenüber liegenden Bordsteinkante blieben heute in der Bäckerstraße von der Fahrbahnbreite übrig - das anrollende 2,50 Meter breite Drehleiter-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr hatte damit keine Chance, dort vorbei zu kommen. Auch das Ausweichen auf den benachbarten Bordstein war keine Alternative: Mit dem Überfahren der Kante wären sämtliche Unterbauten des Fahrzeuges zerstört worden.
Mit dem Maßband waren die Mitarbeiter des städtischen Rechts- und Ordnungsamtes gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr morgens in der Altstadt im Einsatz – nicht zum Ernstfall, sondern zur Simulation. Die Bäckerstraße ist bei einem Brand die einzige Zufahrt zu den Wohngebäuden in Richtung Dom bzw. Pfaffengasse. Da ist es lebensgefährlich, wenn die Einsatzfahrzeuge nicht schnell genug am Brandort sind. Das gilt besonders für die Drehleiter: Sie ist bei Bränden in mehrstöckigen Gebäuden neben der Haustür der einzige Fluchtweg. Und wer sich in die Situation versetzt, in einem brennenden Zimmer zu stehen, dem wird ganz schnell klar, wie lebenswichtig die Leiterist, so Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Das gelte jetzt umso mehr in diesen Tagen, wo mit den langen Abendstunden die Zeit der Kerzen beginne - und die Gefahr der Wohnungsbrände steige.
Die Autos, die hier parken, stehen an einer so genannten `engen Stelle´. Und die StVO ist dort eindeutig: Bleiben nicht 3 Meter Restbreite auf der Fahrbahn, ist Halten und Parken nun mal schlicht und einfach nicht erlaubt, so der Bürgermeister mit Blick auf die Situation in der Bäckerstraße.
Autor: nnz
Zwei Meter reichen nicht (Foto: nnz)
Ganze 2,10 Meter zwischen Außenspiegel der am Rand parkenden Fahrzeuge bis zur gegenüber liegenden Bordsteinkante blieben heute in der Bäckerstraße von der Fahrbahnbreite übrig - das anrollende 2,50 Meter breite Drehleiter-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr hatte damit keine Chance, dort vorbei zu kommen. Auch das Ausweichen auf den benachbarten Bordstein war keine Alternative: Mit dem Überfahren der Kante wären sämtliche Unterbauten des Fahrzeuges zerstört worden.
Mit dem Maßband waren die Mitarbeiter des städtischen Rechts- und Ordnungsamtes gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr morgens in der Altstadt im Einsatz – nicht zum Ernstfall, sondern zur Simulation. Die Bäckerstraße ist bei einem Brand die einzige Zufahrt zu den Wohngebäuden in Richtung Dom bzw. Pfaffengasse. Da ist es lebensgefährlich, wenn die Einsatzfahrzeuge nicht schnell genug am Brandort sind. Das gilt besonders für die Drehleiter: Sie ist bei Bränden in mehrstöckigen Gebäuden neben der Haustür der einzige Fluchtweg. Und wer sich in die Situation versetzt, in einem brennenden Zimmer zu stehen, dem wird ganz schnell klar, wie lebenswichtig die Leiterist, so Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD). Das gelte jetzt umso mehr in diesen Tagen, wo mit den langen Abendstunden die Zeit der Kerzen beginne - und die Gefahr der Wohnungsbrände steige.
Die Autos, die hier parken, stehen an einer so genannten `engen Stelle´. Und die StVO ist dort eindeutig: Bleiben nicht 3 Meter Restbreite auf der Fahrbahn, ist Halten und Parken nun mal schlicht und einfach nicht erlaubt, so der Bürgermeister mit Blick auf die Situation in der Bäckerstraße.
