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Modell Harz

Samstag, 29. Oktober 2005, 08:38 Uhr
Nordhausen (nnz). Mitten durch den Harz erstreckte sich einst die innerdeutsche Grenze, heute als das Grüne Band bekannt. Die Besonderheit soll jetzt aufgewertet und der Harz eine Modellregion werden. Weiter Einzelheiten wie immer mit einem entsprechenden Klick.


Der Regionalverband Harz e. V. und das Alpenforschungsinstitut luden in dieser Woche zu einer Besprechung zum Thema „Erlebnis Grünes Band“ in das Waldhaus Osterwieck ein. Für das Natur-Tourismus-Projekt „Erlebnis Grünes Band“ soll das vom Bundestag initiierte Naturschutzprojekt „Grünes Band“ mit der kulturellen und geschichtlichen Entwicklung Deutschlands verknüpft werden. Mit 1393 km ist das Grüne Band - der ehemalige innerdeutsche Grenzstreifen - das längste zusammenhängende System von Lebensräumen in Deutschland.

Gegenwärtig werden in einer Vorstudie die Voraussetzungen und Potentiale für eine nachhaltige touristische und damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung in den Regionen entlang des Grünen Bandes ermittelt und bewertet. Danach werden Modellregionen ausgewählt, in denen dann die Umsetzung der Tourismuskonzeption erfolgt. In künftigen Modellregionen werden bereits bestehende Aktivitäten, Initiativen und Ideen hinsichtlich nachhaltiger touristischer Angebote vorausgesetzt.

Der Harz bewirbt sich als Modellregion. Vertreter von Verbänden und Gemeinden haben anlässlich der Besprechung in Osterwieck die Potentiale der Region erläutert.
Autor: nnz

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