nnz-Forum: Markt muß funktionieren
Freitag, 28. Oktober 2005, 07:07 Uhr
Nordhausen (nnz). Es geht um Milliarden. Unter diesem Titel veröffentlichte die nnz gestern Zahlen und Trends bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Dazu ein Statement von nnz-Leser Roland Handrek.
Steuererhöhungen: Mehrwertsteuer auf 20 Prozent, das sind die angebotenen Lösungen. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft. Darum sollten unsere Politikerinnen und Politiker auch dafür Sorge tragen, dass die Marktwirtschaft Marktwirtschaft (und das sozial bezahlbar) bleibt. Alle die benötigten Millionen und Milliarden sind vorhanden und können für neue Arbeitsplätze sorgen, wenn der Markt nur funktionieren würde.
Das Monopol ganzer Wirtschaftszweige von A... über E... bis Z... gehört endlich aufgelöst. Nur ein Beispiel: Ein nicht unbekannter Energieversorger: Bericht Geschäftsjahr 01.10.2003 – 30.09.2004, (letzte aktuelle Veröffentlichung im Internet), Pkt. 14: Jahresüberschuß: 0,00 EUR – Gut gewirtschaftet für die Bürger unserer Region! Leider hat diese Aussage etwas übersehen, nämlich Pkt. 10:
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: 9.586.206,26 EUR –neunmillionenfünfhundertsechsundachtzigtausendzweihundertsechskommasechsundzwanzig EURO. Das sind 28 Prozent der Umsatzerlöse. Welches Unternehmen kann da gleich mithalten? Der Weg zu 0,00 EUR ist nur noch eine elegante Regelung über einen Gewinnabführungsvertrag. Zur gleichen Zeit wird über die begründet notwendige Erhöhung der Energiepreise geredet.
Acht oder neun Millionen EUR mehr in den Taschen der Kunden dieses Versorgers wären kein schlechter Beitrag zur Erhöhung des Konsums und damit zur Ankurbelung der Wirtschaft.
Roland Handrek
Steuererhöhungen: Mehrwertsteuer auf 20 Prozent, das sind die angebotenen Lösungen. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft. Darum sollten unsere Politikerinnen und Politiker auch dafür Sorge tragen, dass die Marktwirtschaft Marktwirtschaft (und das sozial bezahlbar) bleibt. Alle die benötigten Millionen und Milliarden sind vorhanden und können für neue Arbeitsplätze sorgen, wenn der Markt nur funktionieren würde.
Das Monopol ganzer Wirtschaftszweige von A... über E... bis Z... gehört endlich aufgelöst. Nur ein Beispiel: Ein nicht unbekannter Energieversorger: Bericht Geschäftsjahr 01.10.2003 – 30.09.2004, (letzte aktuelle Veröffentlichung im Internet), Pkt. 14: Jahresüberschuß: 0,00 EUR – Gut gewirtschaftet für die Bürger unserer Region! Leider hat diese Aussage etwas übersehen, nämlich Pkt. 10:
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: 9.586.206,26 EUR –neunmillionenfünfhundertsechsundachtzigtausendzweihundertsechskommasechsundzwanzig EURO. Das sind 28 Prozent der Umsatzerlöse. Welches Unternehmen kann da gleich mithalten? Der Weg zu 0,00 EUR ist nur noch eine elegante Regelung über einen Gewinnabführungsvertrag. Zur gleichen Zeit wird über die begründet notwendige Erhöhung der Energiepreise geredet.
Acht oder neun Millionen EUR mehr in den Taschen der Kunden dieses Versorgers wären kein schlechter Beitrag zur Erhöhung des Konsums und damit zur Ankurbelung der Wirtschaft.
Roland Handrek
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
