Aufmerksam machen
Freitag, 28. Oktober 2005, 07:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Landratsamt in Nordhausen wird nicht nur Politik für den Landkreis gemacht, dort werden auch Kunst und Kultur mit kleinen Ausstellungen gepflegt. In der nächsten Exposition geht es nicht um den Schöngeist dieser Welt.
Mit einer kleinen Ausstellung will sich der Verein Hilfe für das autistische Kind der Öffentlichkeit präsentieren. Die Schau steht ab dem 8. November unter dem Motto Autismus und Elternarbeit im Südharz. Der Verein besteht jetzt fünf Jahre. Er gründete sich am 17. Juni 2000 in Nordhausen und hat derzeit 26 Mitglieder und drei Fördermitglieder. Zu seinen Aufgaben und Angeboten zählen Beratung und Hilfe für Eltern und Betroffene, Herstellung und Pflege von Kontakten zu Sozial-, Jugend- und Gesundheitsämtern, Ärzten, Therapeuten, Lehrern und Erziehern. Zudem werden Seminare, Gesprächskreise und Vorträge für Eltern autistischer Kinder und Jugendlicher organisiert. Neben einer gemeinsamen Freizeitgestaltung will der Verein vor allem auch die Öffentlichkeit aufklären und informieren, um das Verständnis für die Probleme autistischer Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern.
Die Ausstellung bietet reichhaltige Informationen in Wort und Bild und lädt die Besucher ein, die Taschen auf den Aktionstafeln zu öffnen, um sich per Foto und Text über die Aktivitäten der Elternarbeit zu informieren. Rote, blaue und grüne Briefe, an einer Leine befestigt, können von den Besuchern geöffnet werden, um die Symptome des breit gefächerten Spektrums Autismus kurz zu offenbaren. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen und Vorstellungskraft kann man sich hier in einen Behinderten mit autistischer bzw. Asperger-Störung hineinversetzen. Die Exposition kann bis 30. November 2005 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.
Autor: nnzMit einer kleinen Ausstellung will sich der Verein Hilfe für das autistische Kind der Öffentlichkeit präsentieren. Die Schau steht ab dem 8. November unter dem Motto Autismus und Elternarbeit im Südharz. Der Verein besteht jetzt fünf Jahre. Er gründete sich am 17. Juni 2000 in Nordhausen und hat derzeit 26 Mitglieder und drei Fördermitglieder. Zu seinen Aufgaben und Angeboten zählen Beratung und Hilfe für Eltern und Betroffene, Herstellung und Pflege von Kontakten zu Sozial-, Jugend- und Gesundheitsämtern, Ärzten, Therapeuten, Lehrern und Erziehern. Zudem werden Seminare, Gesprächskreise und Vorträge für Eltern autistischer Kinder und Jugendlicher organisiert. Neben einer gemeinsamen Freizeitgestaltung will der Verein vor allem auch die Öffentlichkeit aufklären und informieren, um das Verständnis für die Probleme autistischer Menschen und ihrer Angehörigen zu verbessern.
Die Ausstellung bietet reichhaltige Informationen in Wort und Bild und lädt die Besucher ein, die Taschen auf den Aktionstafeln zu öffnen, um sich per Foto und Text über die Aktivitäten der Elternarbeit zu informieren. Rote, blaue und grüne Briefe, an einer Leine befestigt, können von den Besuchern geöffnet werden, um die Symptome des breit gefächerten Spektrums Autismus kurz zu offenbaren. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen und Vorstellungskraft kann man sich hier in einen Behinderten mit autistischer bzw. Asperger-Störung hineinversetzen. Die Exposition kann bis 30. November 2005 zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden.
