Auf dem Campus spielten Thüringer Stützpunktvereine Cricket
Werbung für eine reizvolle Mannschaftssportart
Samstag, 02. Oktober 2021, 19:00 Uhr
Auch für den Cricket-Sport in Nordhausen bedeutete die lange Corona-Pause einen schmerzhaften Einschnitt. Hatten sich vor drei Jahren in der TSG Krimderode die ersten Enthusiasten dieses Rasenballsports zusammengefunden, so waren sie lange zur Untätigkeit gezwungen. Heute präsentierten sie sich auf dem Sportplatz der Hochschule…
Der Kreissportbund Nordhausen mit seinem Integrationsbeauftragten Jonny Kleinschmidt und den Mitveranstaltern von der TSG Krimderode, dem Deutschen Cricket Bund sowie den Gästen vom SV Niederkrossen lud heute Vormittag zum CRICKET FOR EVERYONE auf das Hochschulgelände am Weinberghof ein, um die vor allem im Commonwealth äußerst beliebte Sportart den Nordhäuserinnen und Nordhäusern weiter schmackhaft zu machen.
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen traten zwei Mannschaften in einer Kombination aus Schlagen, Fangen und Laufen gegeneinander an und zeigten einige tolle Spielzüge. Für Unterhaltung war gesorgt, eine Hüpfburg stand parat, verschiedene Stationen wie Flaggenspiel oder Bilderrätsel waren auch mit Hilfe des JugendSozialWerks aufgebaut und eine Reihe illustrer Gäste war gekommen.
Zwei Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Herr Werner und Frau Hache, wollten sich selbst eine Bild von den Bemühungen des Thüringer Landessportbundes (LSB) und seinem Programm Integration durch Sport machen. Ihnen zur Seite stand Jörg Schünke, der beim Thüringer LSB für die Integration ausländischer Sportler in einheimische Vereine zuständig ist und bereits zwei Stützpunktvereine für das Cricketsspiel vorweisen kann. Die waren dann heute auch im sportlichen Kräftemessen angetreten und hatten (wie immer) sichtlich Spaß an ihrem Sport. Größtenteils sind die Nordhäuser Cricketspieler Studenten der Hochschule, weshalb die Auswahl des Platzes nahe lag. Rund zwanzig Spieler umfasst der Kader der TSG Krimderode momentan, die meisten sind indischer und afghanischer Herkunft.
Als besonders aktiver Ehrengast war Sharu Sadarangani aus Hamburg angereist, ihres Zeichens deutsche Cricket-Nationalspielerin und Botschafterin des Sports beim Deutschen Cricket Bund. Unter ihrer professionellen Anleitung durften sich die Besucher mit Schläger und Ball versuchen. Ganze Familien übten mit viel Einsatz unermüdlich und fanden offensichtlich Gefallen daran.
Auch an Essen und Trinken für die Spieler und ihre Fans war gedacht, so dass die Veranstaltung für alle Beteiligten ein schöner Tag bei mildem Herbstwetter wurde, der eine wirkliche Werbung für den Cricketsport darstellte.
Schade nur, dass sich die Anzahl interessierter Nordhäuserinnen und Nordhäuser doch sehr in Grenzen hielt und kaum jemand aus der Stadt den Weg auf den Campus fand. Verdient gehabt hätten es die Organisatoren und Spieler heute allemal. Aber vielleicht gibt es ja bald eine Wiederholung und die ersten Nordhäuser schnallen sich Beinschützer und Schutzhelm um, ehe sie den Ball auf der Pitch werfen bzw. schlagen.
Einen solchen Ball, wie er in der Bundesliga verwandt wird, gab es heute neben einem gediegenem Pokal für die Siegermannschaft zu gewinnen. Bekanntlich können sich Cricketspiele ja über mehrere Tage hinziehen, aber für die heutige Begegnung zwischen Krimderode und Niederkrossen hatte man sich darauf geeinigt, noch vor Einbruch der Dunkelheit zum Ende zu kommen.
Olaf Schulze
Autor: oschDer Kreissportbund Nordhausen mit seinem Integrationsbeauftragten Jonny Kleinschmidt und den Mitveranstaltern von der TSG Krimderode, dem Deutschen Cricket Bund sowie den Gästen vom SV Niederkrossen lud heute Vormittag zum CRICKET FOR EVERYONE auf das Hochschulgelände am Weinberghof ein, um die vor allem im Commonwealth äußerst beliebte Sportart den Nordhäuserinnen und Nordhäusern weiter schmackhaft zu machen.
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen traten zwei Mannschaften in einer Kombination aus Schlagen, Fangen und Laufen gegeneinander an und zeigten einige tolle Spielzüge. Für Unterhaltung war gesorgt, eine Hüpfburg stand parat, verschiedene Stationen wie Flaggenspiel oder Bilderrätsel waren auch mit Hilfe des JugendSozialWerks aufgebaut und eine Reihe illustrer Gäste war gekommen.
Zwei Vertreter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Herr Werner und Frau Hache, wollten sich selbst eine Bild von den Bemühungen des Thüringer Landessportbundes (LSB) und seinem Programm Integration durch Sport machen. Ihnen zur Seite stand Jörg Schünke, der beim Thüringer LSB für die Integration ausländischer Sportler in einheimische Vereine zuständig ist und bereits zwei Stützpunktvereine für das Cricketsspiel vorweisen kann. Die waren dann heute auch im sportlichen Kräftemessen angetreten und hatten (wie immer) sichtlich Spaß an ihrem Sport. Größtenteils sind die Nordhäuser Cricketspieler Studenten der Hochschule, weshalb die Auswahl des Platzes nahe lag. Rund zwanzig Spieler umfasst der Kader der TSG Krimderode momentan, die meisten sind indischer und afghanischer Herkunft.
Als besonders aktiver Ehrengast war Sharu Sadarangani aus Hamburg angereist, ihres Zeichens deutsche Cricket-Nationalspielerin und Botschafterin des Sports beim Deutschen Cricket Bund. Unter ihrer professionellen Anleitung durften sich die Besucher mit Schläger und Ball versuchen. Ganze Familien übten mit viel Einsatz unermüdlich und fanden offensichtlich Gefallen daran.
Auch an Essen und Trinken für die Spieler und ihre Fans war gedacht, so dass die Veranstaltung für alle Beteiligten ein schöner Tag bei mildem Herbstwetter wurde, der eine wirkliche Werbung für den Cricketsport darstellte.
Schade nur, dass sich die Anzahl interessierter Nordhäuserinnen und Nordhäuser doch sehr in Grenzen hielt und kaum jemand aus der Stadt den Weg auf den Campus fand. Verdient gehabt hätten es die Organisatoren und Spieler heute allemal. Aber vielleicht gibt es ja bald eine Wiederholung und die ersten Nordhäuser schnallen sich Beinschützer und Schutzhelm um, ehe sie den Ball auf der Pitch werfen bzw. schlagen.
Einen solchen Ball, wie er in der Bundesliga verwandt wird, gab es heute neben einem gediegenem Pokal für die Siegermannschaft zu gewinnen. Bekanntlich können sich Cricketspiele ja über mehrere Tage hinziehen, aber für die heutige Begegnung zwischen Krimderode und Niederkrossen hatte man sich darauf geeinigt, noch vor Einbruch der Dunkelheit zum Ende zu kommen.
Olaf Schulze






































