Unter die ersten fünf
Mittwoch, 19. Oktober 2005, 09:30 Uhr
Nordhausen (nnz). Der Torjäger Daniel Braun stellte sich der nnz zum Interview und erzählte über richtigen Fußball, Opas Geheimtraining und Angebote von Bundesligavereinen.
Unter die ersten fünf (Foto: nnz)
Daniel Braun ist einer der hoffnungsvollsten Youngster, die in den letzten Jahren bei Wacker den Sprung in die erste Mannschaft schafften. Vor wenigen Tagen wurde der Stammspieler 19 Jahre jung. In der Vorbereitungsphase auf das Heimspiel gegen Einheit Rudolstadt sprach Olaf Schulze mit dem gebürtigen Wolkramshäuser, der nach dem Abitur gerade seinen Zivildienst im Südharzkrankenhaus ableistet.
nnz: In acht Spielen der laufenden Saison haben sie bereits sechs Tore geschossen. Fühlen Sie sich wohl in der Thüringenliga ?
D. Braun: Ja, sehr
nnz: Warum ?
D. Braun: Es wird richtig Fußball gespielt, die Gegner sind attraktiver. Im Gegensatz zur Landesklasse habe ich keine fünf Sekunden Zeit, mal eine Auszeit zu nehmen. Ich bin ständig in Bewegung, muss immer hoch konzentriert sein und habe bessere Chancen gesichtet zu werden.
nnz: A pro pos, wie viele höherklassige Vereine haben zum Geburtstag angerufen und gratuliert?
D. Braun: Keiner.
nnz: Stehen Sie mit Bundesligavereinen in Kontakt?
D. Braun: Ich habe schon länger einen guten Kontakt zu Hansa Rostock und war in Wolfsburg und Stuttgart zu Gesprächen. Es gibt aber keine konkreten Verhandlungen.
nnz: Wo haben Sie das Fußballspielen gelernt?
D. Braun: Auf dem Bolzplatz, einem kleinen Spielplatz vorm Elternhaus in Wolkramshausen. Dort war ich jeden Tag nach der Schule. Ich brauchte keinen PC oder Fernseher, ich habe Fußball gespielt. Mein Opa hat mir immer gesagt, ich solle beidbeinig schießen. Später hat er dann Fahnenstangen im Garten aufgestellt, die ich umdribbelt habe. Im Verein spielte ich dann in Kleinfurra und später in Wolkramshausen, ehe ich zu Wacker kam.
nnz: Wie schätzen Sie die Aussichten des FSV Wacker in der laufenden Saison ein?
D. Braun: Wir hatten einen Superstart und ich denke, dass wir unter die ersten fünf kommen können, wenn wir kontinuierlich so weiter arbeiten wie bisher.
nnz: Worauf muss sich die Mannschaft am Samstag gegen Rudolstadt einstellen?
D. Braun: Das ist eine Truppe, die voriges Jahr weit vorn stand und viel mehr Erfahrung besitzt als wir. Die werden versuchen, uns den Schneid abzukaufen. Aber wir haben bisher zu Hause jeden geschlagen und werden mit unseren Fans im Rücken voll dagegenhalten.
nnz: Ihr Tipp für das Spiel ?
D. Braun: Wir gewinnen 3:1, weil es eines unserer besseren Heimspiele wird. Nach dem durchwachsenen Heiligenstadtspiel haben wir bei den Fans einiges wieder gut zu machen.
Das nnz-Gespräch führte Olaf Schulze
Autor: osch
Unter die ersten fünf (Foto: nnz)
Daniel Braun ist einer der hoffnungsvollsten Youngster, die in den letzten Jahren bei Wacker den Sprung in die erste Mannschaft schafften. Vor wenigen Tagen wurde der Stammspieler 19 Jahre jung. In der Vorbereitungsphase auf das Heimspiel gegen Einheit Rudolstadt sprach Olaf Schulze mit dem gebürtigen Wolkramshäuser, der nach dem Abitur gerade seinen Zivildienst im Südharzkrankenhaus ableistet.nnz: In acht Spielen der laufenden Saison haben sie bereits sechs Tore geschossen. Fühlen Sie sich wohl in der Thüringenliga ?
D. Braun: Ja, sehr
nnz: Warum ?
D. Braun: Es wird richtig Fußball gespielt, die Gegner sind attraktiver. Im Gegensatz zur Landesklasse habe ich keine fünf Sekunden Zeit, mal eine Auszeit zu nehmen. Ich bin ständig in Bewegung, muss immer hoch konzentriert sein und habe bessere Chancen gesichtet zu werden.
nnz: A pro pos, wie viele höherklassige Vereine haben zum Geburtstag angerufen und gratuliert?
D. Braun: Keiner.
nnz: Stehen Sie mit Bundesligavereinen in Kontakt?
D. Braun: Ich habe schon länger einen guten Kontakt zu Hansa Rostock und war in Wolfsburg und Stuttgart zu Gesprächen. Es gibt aber keine konkreten Verhandlungen.
nnz: Wo haben Sie das Fußballspielen gelernt?
D. Braun: Auf dem Bolzplatz, einem kleinen Spielplatz vorm Elternhaus in Wolkramshausen. Dort war ich jeden Tag nach der Schule. Ich brauchte keinen PC oder Fernseher, ich habe Fußball gespielt. Mein Opa hat mir immer gesagt, ich solle beidbeinig schießen. Später hat er dann Fahnenstangen im Garten aufgestellt, die ich umdribbelt habe. Im Verein spielte ich dann in Kleinfurra und später in Wolkramshausen, ehe ich zu Wacker kam.
nnz: Wie schätzen Sie die Aussichten des FSV Wacker in der laufenden Saison ein?
D. Braun: Wir hatten einen Superstart und ich denke, dass wir unter die ersten fünf kommen können, wenn wir kontinuierlich so weiter arbeiten wie bisher.
nnz: Worauf muss sich die Mannschaft am Samstag gegen Rudolstadt einstellen?
D. Braun: Das ist eine Truppe, die voriges Jahr weit vorn stand und viel mehr Erfahrung besitzt als wir. Die werden versuchen, uns den Schneid abzukaufen. Aber wir haben bisher zu Hause jeden geschlagen und werden mit unseren Fans im Rücken voll dagegenhalten.
nnz: Ihr Tipp für das Spiel ?
D. Braun: Wir gewinnen 3:1, weil es eines unserer besseren Heimspiele wird. Nach dem durchwachsenen Heiligenstadtspiel haben wir bei den Fans einiges wieder gut zu machen.
Das nnz-Gespräch führte Olaf Schulze
