Kunst-Blicke
Donnerstag, 13. Oktober 2005, 12:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Wer da meint, die Nordhäuser Kunstszene ist nur Mackensen oder Kerwitz, Theater oder Kunsthaus, der hat weit gefehlt. Selbst im Nachwuchsbereich deutet sich Hoffnung an. Zwei davon hat die nnz entdeckt.
Beifall in Finnland
Man habe der Nordhäuser Jugendkunstschule Respekt gezollt, weil sie als relativ kleiner Verein vergleichsweise viele Aktivitäten entfalte – berichtete Kunigunde Berberich nach ihrer Rückkehr von einer Fach-Konferenz deutsch-finnischer Jugendkunstschulen in Helsinki. Der Bundesverband der Jugendkunstschule hatte die Nordhäuser Schule ausgewählt, um das Land Thüringen in Finnland zu vertreten. Als eine von drei deutschen Kolleginnen habe sie die Nordhäuser Jugendkunstschule detailliert vorstellen dürfen.
Sowohl bei den finnischen als auch den anderen teilnehmenden deutschen Schulen sei man überrascht gewesen, dass man sich in Nordhausen nicht nur auf die Unterrichtsangebote im engen Sinn beschränke, sondern darüber hinaus zum Beispiel eine professionelles Programmheft erstelle, und sich bei Jahresfesten der breiten Öffentlichkeit öffne. Eine Kollegin hat sich gleich für das nächste Kunstfest im Sommer 2006 angemeldet, so Frau Berberich. Und auch das für eine kleine Stadt wie Nordhausen breite und vielfältige allgemeine Kulturangebot sei auf positive Resonanz gestoßen.
Im deutsch-finnischen Vergleich ist Frau Berberich aufgefallen dass die Angebote von Jugendkunstschulen in Finnland als offizielles Bildungsangebot anerkannt und entsprechend auch mit festen Budgets finanziell ausgestattet werden.
Impro is cool!
Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Mitglieder des Kinder- und Jugendzirkus Zappelini und der Theatergruppe fünfplussechs der Regelschule Hainleite, um gemeinsam am Improvisieren Spaß zu haben. Nach einem ersten Workshop, Anfang September, in dessen Mittelpunkt zahlreiche Improspiele und Methoden dieser Theaterform standen, traf man sich in der vergangenen Woche in der Regelschule Wipperdorf.
Am Nachmittag gab es verschiedene Warmups, bevor dann pünktlich 19.00 Uhr die Spieler unter dem Schlachtruf Wir gehen jetzt alle auf die Bühne! das Publikum begeisterten. Mit viel Tempo, Ideenreichtum und Witz gestalteten die jungen Leute einen kurzweiligen Abend, der für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war. Und weil Impro so cool is, wird man sich im Dezember und März wieder treffen, dann in Nordhausen.
Autor: nnzBeifall in Finnland
Man habe der Nordhäuser Jugendkunstschule Respekt gezollt, weil sie als relativ kleiner Verein vergleichsweise viele Aktivitäten entfalte – berichtete Kunigunde Berberich nach ihrer Rückkehr von einer Fach-Konferenz deutsch-finnischer Jugendkunstschulen in Helsinki. Der Bundesverband der Jugendkunstschule hatte die Nordhäuser Schule ausgewählt, um das Land Thüringen in Finnland zu vertreten. Als eine von drei deutschen Kolleginnen habe sie die Nordhäuser Jugendkunstschule detailliert vorstellen dürfen.
Sowohl bei den finnischen als auch den anderen teilnehmenden deutschen Schulen sei man überrascht gewesen, dass man sich in Nordhausen nicht nur auf die Unterrichtsangebote im engen Sinn beschränke, sondern darüber hinaus zum Beispiel eine professionelles Programmheft erstelle, und sich bei Jahresfesten der breiten Öffentlichkeit öffne. Eine Kollegin hat sich gleich für das nächste Kunstfest im Sommer 2006 angemeldet, so Frau Berberich. Und auch das für eine kleine Stadt wie Nordhausen breite und vielfältige allgemeine Kulturangebot sei auf positive Resonanz gestoßen.
Im deutsch-finnischen Vergleich ist Frau Berberich aufgefallen dass die Angebote von Jugendkunstschulen in Finnland als offizielles Bildungsangebot anerkannt und entsprechend auch mit festen Budgets finanziell ausgestattet werden.
Impro is cool!
Bereits zum zweiten Mal trafen sich die Mitglieder des Kinder- und Jugendzirkus Zappelini und der Theatergruppe fünfplussechs der Regelschule Hainleite, um gemeinsam am Improvisieren Spaß zu haben. Nach einem ersten Workshop, Anfang September, in dessen Mittelpunkt zahlreiche Improspiele und Methoden dieser Theaterform standen, traf man sich in der vergangenen Woche in der Regelschule Wipperdorf.
Am Nachmittag gab es verschiedene Warmups, bevor dann pünktlich 19.00 Uhr die Spieler unter dem Schlachtruf Wir gehen jetzt alle auf die Bühne! das Publikum begeisterten. Mit viel Tempo, Ideenreichtum und Witz gestalteten die jungen Leute einen kurzweiligen Abend, der für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis war. Und weil Impro so cool is, wird man sich im Dezember und März wieder treffen, dann in Nordhausen.
