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Benefiz-Fäuste

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Samstag in einer Woche hauen sich erwachsene Menschen wieder auf den Körper und ins Gesicht. Und das in Nordhausen noch für einen guten Zweck. Wie das alles zusammenpasst, das erklärt Ihnen die nnz – mit einem Klick.

Benefiz-Fäuste (Foto: nnz) Benefiz-Fäuste (Foto: nnz) „Die Nacht der Liga-Kämpfer“ – unter diesem Motto steht am Sonnabend, dem 22. Oktober, ab 19.30 Uhr die 3. Nordhäuser Boxnacht 2005 in der Ballspielhalle. An diesem Abend wird es nicht nur ums sportliche Prestige vor der neuen Liga-Saison gehen – sondern auch um den guten Zweck. Der veranstaltende Nordhäuser Sportverein (NSV) bittet um Unterstützung für die Dritte-Welt-Initiative, und damit für die Kinder von Tschernobyl.

„In Sachen Sport können sich die Besucher auf insgesamt 10 Kämpfe freuen“, so der Abteilungsleiter Boxen beim NSV, Matthias Geidel. Die Gegner in diesem Jahr kämen von der Oberliga-Mannschaft aus Schwedt, das Nordhäuser Team werde sich Bundesliga-Boxern aus Gotha verstärken. „Die Boxnacht ist für beide Seiten die letzte Möglichkeit, vor Liga Saison-Beginn die Kämpfer noch mal zu testen.“

Höhepunkt sei der Kampf des Nordhäuser Schwergewichts-Lokalmatadors Michael Werner (Foto). „Er wird gegen den Schwedter Oberliga-Boxer Christian Manteufel in den Ring steigen“, so Geidel. Und auf eine weitere Attraktion könnten sich die Gäste freuen: „Weltergewichtler Christian Reich wird sein Comeback haben: Er hat jetzt das Angebot bekommen, gemeinsam mit Michael Werner und dem Boxclub Wacker Gotha in der 2. Bundesliga zu boxen - nach dem er 6 Jahre lang in der Oberliga vergeblich um diesen Aufstieg gekämpft hat“, so Geidel. „Und dieser Herausforderung 2. Bundesliga will er sich noch einmal stellen.“

Wie schon bei den zurückliegenden Boxnächten habe man auch diesmal für eine attraktives Rahmenprogramm gesorgt: „Das Nummern-Girl hat zugesagt, Essen und Trinken gibt es ebenfalls - und für die richtige musikalische Box-Atmosphäre sorgt wieder DJ Mey alias Andy, so Geidel.

In der Ring-Pause stehen dann die Dritte-Welt-Initiative, die Kinder aus Tschernobyl und ein riesiger Boxhandschuh im Mittelpunkt. Geidel: „Wir stellen einen Riesen-Boxhandschuh mit den Original-Unterschriften aller Boxer aus dem Sauerland-Box-Stall zur Versteigerung. Mit diesem Geld wird die 3.-Welt-Initiative den Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen aus der Region Tschernobyl hier in Nordhausen finanzieren.“ Der Handschuh trage unter anderem die Unterschriften von Sven Ottke, Markus Beyer und Nicolai Valujew.
Autor: nnz

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