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In Europa aufgenommen

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 11:46 Uhr
Nordhausen/Lesbos (nnz). In der vergangenen Woche fand auf der griechischen Insel Lesbos unter der Schirmherrschaft der UNESCO das 6. Treffen der Europäischen Geoparke statt. Erstmals dabei war auch der Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Was da beraten wurde, das hat jetzt die nnz erfahren.

In Europa aufgenommen (Foto: nnz) In Europa aufgenommen (Foto: nnz)

Anlässlich eines Festempfangs der Regierung der Griechischen Republik am Abend des 5. Oktober wurde dem Geschäftsführer des Regionalverbands Harz, Dr. Klaus George, als offiziellem Vertreter des Geoparks die Mitgliedsurkunde für das Europäische Geopark Netzwerk überreicht. Das Koordinierungskomitee der Europäischen Geoparke hat die Entscheidung befristet für die nächsten drei Jahre getroffen. In der Urkunde heißt es bezogen auf den Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen: "Die Aufnahme in das Netzwerk bestätigt sowohl dessen Bedeutung hinsichtlich außergewöhnlicher geologischer Erbestätten als auch seines Beitrags für die nachhaltige Entwicklung des Gebietes." Als Träger des Geoparks erkennen der Regionalverband Harz mit Sitz in Quedlinburg und das Freilicht- und Erlebnismuseum in Königslutter durch ihre Mitgliedschaft die Charta des Europäischen Geopark Netzwerkes an und verpflichten sich zur Mitarbeit an der Verwirklichung von dessen Zielen. Dies ist entsprechend dem Abkommen von Madonie aus dem Jahr 2004 eine Voraussetzung, dass dem Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen die Anerkennung als UNESCO-Geopark erhalten bleibt.

Schon im nächsten Jahr wird die Arbeit der Geoparkträger vor Ort überprüft werden. Der Regionalverband Harz hat sich deshalb das Ziel gesetzt, sein Landmarkenprojekt bis Ende 2005 komplett zu realisieren. Auf dem Weg dahin finden am 14. Oktober anlässlich des Brockenstammtisches die erstmalige Präsentation der Landmarke 4 - Brocken (gemeinsam mit dem Nationalpark Harz) und am 17. Oktober im Oberharzer Bergbaumuseum Clausthal-Zellerfeld die erstmalige Präsentation der Landmarke 2 - Ottiliae-Schacht-Gerüst Clausthal-Zellerfeld statt. Die Förderung des Tourismus durch einen für eine sehr breite Zielgruppe verständlichen Geotourismus ist eine Zukunftsaufgabe im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung der Harzregion.
Autor: nnz

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