Volle Leistung?
Montag, 10. Oktober 2005, 07:11 Uhr
Nordhausen (nnz). Fährt man auf der B 4 von Sondershausen nach Nordhausen, dann staunt man immer wieder über das große glänzende Solar-Feld bei Nentzelsrode, mit dem die Nordhäuser Stadtwerke die Sonne anzapfen. Doch so irgendwie will die Fotovoltaikanlage nicht fertig werden. Die nnz hat nachgefragt.
Die Zielstellung von einer Megawattstunde Leistung ist bislang noch nicht erreicht worden. Das Sonnenkraftwerk kann momentan 943 Kilowatt leisten. Schuld daran ist ein Lieferengpass seitens des chinesischen Modulherstellers. Nun aber ist dem Geschäftsführer der Nordhäuser Stadtwerke, Arndt Forberger, ein zentnerschwerer Stein vom Herzen gefallen. Die restlichen Silizium-Module werden ab dieser Woche geliefert und sogleich montiert.
Forberger geht davon aus, dass noch in diesem Monat die gesamte Anlage auf den Deponiegelände abgeschlossen und auch abgenommen werden kann. Dann kann der Sonne künftig soviel Energie entnommen werden, dass damit rund 300 Eigenheime mit Strom versorgt werden können. Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordhausen und einer Erfurter Firma, die für den Aufbau der Anlage verantwortlich zeichnet, soll in den nächsten Jahren über ein Speichermedium für die Energie nachgedacht werden.
Wichtig für die Investition ist die Tatsache, dass die Stadtwerke 20 Jahre lang zu einem fest definierten Preis den Sonnenstrom in das TEAG-Netz einspeisen können.
Autor: nnzDie Zielstellung von einer Megawattstunde Leistung ist bislang noch nicht erreicht worden. Das Sonnenkraftwerk kann momentan 943 Kilowatt leisten. Schuld daran ist ein Lieferengpass seitens des chinesischen Modulherstellers. Nun aber ist dem Geschäftsführer der Nordhäuser Stadtwerke, Arndt Forberger, ein zentnerschwerer Stein vom Herzen gefallen. Die restlichen Silizium-Module werden ab dieser Woche geliefert und sogleich montiert.
Forberger geht davon aus, dass noch in diesem Monat die gesamte Anlage auf den Deponiegelände abgeschlossen und auch abgenommen werden kann. Dann kann der Sonne künftig soviel Energie entnommen werden, dass damit rund 300 Eigenheime mit Strom versorgt werden können. Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordhausen und einer Erfurter Firma, die für den Aufbau der Anlage verantwortlich zeichnet, soll in den nächsten Jahren über ein Speichermedium für die Energie nachgedacht werden.
Wichtig für die Investition ist die Tatsache, dass die Stadtwerke 20 Jahre lang zu einem fest definierten Preis den Sonnenstrom in das TEAG-Netz einspeisen können.
