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Wiedigsburghalle nicht mehr zeitgemäß

Internationaler Spitzensport nicht mehr in Nordhausen

Freitag, 27. August 2021, 14:19 Uhr
Die Entscheidung ist den Verantwortlichen des Thüringer HC nicht leicht gefallen: In Nordhausen wird es vorläufig keine internationalen Spiele mehr geben. Wir haben die Einzelheiten...

Spiele wie gegen CSM Bucuresti im Februar 2019 werden erst einmal der Vergangenheit angehören (Foto: nnz-Archiv) Spiele wie gegen CSM Bucuresti im Februar 2019 werden erst einmal der Vergangenheit angehören (Foto: nnz-Archiv)
Wie die Nordthüringer Online-Zeitungen soeben erfahren haben, wird der mehrfache Deutsche Meister im Damenhandball, der THC, seine internationalen Spiele nicht mehr in Nordhausen austragen können. Das bestätigte Helmut Peter der nnz.

Er bedauere die Entscheidung ebenso wie auch Landrat Matthias Jendricke, aber das Gesundheitsamt des Landkreises habe lediglich eine maximale Zuschauerzahl von 750 genehmigen können. In Bad Langensalza, der Heimatspielstätte des THC, können in der neuen Salza-Halle bis zu 1.200 Zuschauer die Spiele der Handballerinnen verfolgen. Unter anderen sei die Lüftung in der mehr als 25 Jahre alten Wiedigsburghalle nicht mehr zeitgemäß, was zu der geringen Zuschauerzahl geführt habe.

In diesem Zusammenhang wies Helmut Peter darauf hin, dass in diesem Jahr die zehnte Saison hätte in Nordhausen gespielt werden können. "Es ist schade, dass die Mittel für eine Modernisierung der Nordhäuser Halle noch nicht genehmigt seien. Eigentlich sei für die internationale Saison in Nordhausen alles klar gewesen, doch Corona und die damit verbundenen Auflagen des Gesundheitsamtes haben uns einen Strich durch Rechnung gemacht."

Helmut Peter war es zu verdanken, dass die Wiedigsburghalle fast ein Jahrzehnt die internationale Spielstätte der Handballerinnen des Thüringer HC war.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

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