Erinnerungskultur erhalten
Minister Hoff (DIE LINKE) auf Sommertour
Montag, 16. August 2021, 20:48 Uhr
Am heutigen Nachmittag besuchte Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (DIE LINKE), Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei und Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus, die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora…
Auf seiner Sommertour stattete der Minister der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, in Nordhausen, einen Besuch ab. Bei einem nicht sommerlichen Wetter mit Starkregen, lies sich der Politiker von Dr. Karsten Uhl, welcher seit 2020 die KZ-Gedenkstätte leitet, über das Gelände führen. Begleitet wurde Minister Hoff von Katja Mitteldorf (DIE LINKE), stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag.
Dr. Benjamin-Immanuel Hoff hat schon des Öfteren den Ort besucht, an dem zwischen 1943 und 1945 an die 60 000 Menschen aus fast allen Ländern Europas zur Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie gezwungen wurden. Heute informierte er sich über die aktuellen Projekte in der Gedenkstätte und lies sie sich von Dr. Karsten Uhl erläutern.
Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung lobte der LINKE-Politiker die gut überarbeitete Ausstellung, bemerkte aber, dass Museen im Allgemeinen auf Erwachsene ausgerichtet sind. Um Kindern und Jugendlichen eine Ausstellung begreiflich zu machen, bedarf es einer anderen Sichtweise. Kinder und Jugendliche brauchen einen für sie verständlichen Zugang zur Geschichte. Die meisten Zeitzeugen sind mittlerweile verstorben und können ihren Leidensweg nicht mehr weitergeben.
Minister Hoff stellte auch die Fragen in den Raum:
Wie hätten wir uns in der Zeit des Nationalsozialismus verhalten?
Wie treten wir heutzutage unseren Mitmenschen gegenüber?
Er betonte zudem, dass der Antisemitismus schleichend zunimmt und dass jeder Einzelne ein Augenmerk darauf haben sollte, dass die Geschichte sich nicht wiederholt.
Eva Maria Wiegand
Autor: emwAuf seiner Sommertour stattete der Minister der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, in Nordhausen, einen Besuch ab. Bei einem nicht sommerlichen Wetter mit Starkregen, lies sich der Politiker von Dr. Karsten Uhl, welcher seit 2020 die KZ-Gedenkstätte leitet, über das Gelände führen. Begleitet wurde Minister Hoff von Katja Mitteldorf (DIE LINKE), stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag.
Dr. Benjamin-Immanuel Hoff hat schon des Öfteren den Ort besucht, an dem zwischen 1943 und 1945 an die 60 000 Menschen aus fast allen Ländern Europas zur Zwangsarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie gezwungen wurden. Heute informierte er sich über die aktuellen Projekte in der Gedenkstätte und lies sie sich von Dr. Karsten Uhl erläutern.
Bei einem Rundgang durch die Dauerausstellung lobte der LINKE-Politiker die gut überarbeitete Ausstellung, bemerkte aber, dass Museen im Allgemeinen auf Erwachsene ausgerichtet sind. Um Kindern und Jugendlichen eine Ausstellung begreiflich zu machen, bedarf es einer anderen Sichtweise. Kinder und Jugendliche brauchen einen für sie verständlichen Zugang zur Geschichte. Die meisten Zeitzeugen sind mittlerweile verstorben und können ihren Leidensweg nicht mehr weitergeben.
Minister Hoff stellte auch die Fragen in den Raum:
Wie hätten wir uns in der Zeit des Nationalsozialismus verhalten?
Wie treten wir heutzutage unseren Mitmenschen gegenüber?
Er betonte zudem, dass der Antisemitismus schleichend zunimmt und dass jeder Einzelne ein Augenmerk darauf haben sollte, dass die Geschichte sich nicht wiederholt.
Eva Maria Wiegand



