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nnz-Rückspiegel: Neid, Ende und Rotation

Mittwoch, 05. Oktober 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Vor exakt einem Jahr veröffentlichte die nnz ein Interview mit einem Nordhäuser Unternehmer. Dann gab es an diesem 5. Oktober 2004 immer noch Montagdemos und in der Nordhäuser SPD begann eine Rotation.


nnz-Interview: Größe, Neid und Oberzentrum
Er eröffnet am kommenden Wochenende sein 16. Autohaus, hat Verantwortung für über 400 Mitarbeiter und Azubis. Er ging von Ost nach West. Die nnz hat sich mit Helmut Peter über seinen Drang nach Expansion, über seine Zukunft und auch über ein wenig Privates unterhalten.

nnz: Herr Peter, Sie eröffnen am kommenden Wochenende ihr nunmehr 16. Autohaus. Ist Ihr Drang nach Expansion nicht zu befriedigen?

H. Peter: Mittelfristig ist die Expansion der Peter-Gruppe jetzt erst einmal abgeschlossen. Wenn ich mittelfristig sage, dann denke ich da an einen Zeitraum von drei bis vier Jahren. Jetzt muß sich in den kommenden Monaten die innerbetriebliche Organisation der Mitarbeiter anpassen, es muß alles einfach eine Einheit werden. Da müssen Mitarbeiter auf Schulungen geschickt werden, andererseits geht es darum, sich der neu entstandenen Hierarchie einzuordnen. Vor allem bei den Nischenmarken Mitsubishi, Chrysler oder Saab ist das ein wenig schwieriger, diese Marken sind keine Selbstläufer, hier ist das Management auch nicht so ausgeprägt wie bei Mercedes Benz...ausführlich in nnz-Archiv


Fragen, Antworten und Infos
Nach zehn Montagsdemos hatten die Organsiatoren gestern zum ersten Mal zu einer anderen Form des Protests aufgerufen. Wie viele Nordhäuser auf den Rathausplatz gekommen waren und was dort passierte, das hat die nnz erfahren. Nach Polizeiangaben sollen es 125 Frauen und Männer gewesen sein, die auch gestern gegen Hartz IV und dessen Folgen demonstrierten. Nur eben anders. Im Mittelpunkt stand die Information über die Großdemo am vergangen Samstag in Berlin. Jürgen Nagel konnte in diesem Zusammenhang die – aus seiner Sicht - sehr durchsichtige Medienpolitik zu den Protesten gegen Hartz IV nicht verschweigen und machte dieses an der Berichterstattung über unterschiedliche Teilnehmerzahlen von erst 10.000 und dann 45.000, deutlich. Er konstatierte, dass dieser Protest am liebsten als totgeborendes Kind ostdeutscher Befindlichkeiten abgetan würde...ausführlich in nnz-Archiv


Rotation in der SPD
Im kommenden Jahr wird sich Bürgermeister Klaus Wahlbuhl aus der aktiven kommunalen Politik verabschieden. Dann wird es sechs Jahre her sein, daß der Sozialdemokrat gewählt wurde. Doch wer wird sein Nachfolger? Ganz klar, in der SPD werden derzeit strategische Denkspiele angestellt. Nur in welcher SPD? In der des Kreises oder in der Stadt-SPD? Diesmal müssen sich die Genossen wohl oder übel zusammenraufen. Es gibt das einen Kandidat, der sowohl die kreislichen als auch die städtischen Interessen tangiert. Nach nnz vorliegenden Informationen gilt Matthias Jendricke als aussichtsreichster Kandidat für die Wahlbuhl-Nachfolge. Das wird mittlerweile so offen gehandelt, daß nicht nur die Genossen, sondern auch die Christdemokraten bestens im Bilde sind...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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