Alles im (Handball)Griff
Dienstag, 04. Oktober 2005, 11:23 Uhr
Nordhausen (nnz). Nordhausen scheint nicht nur beim Fußball eine Macht zu werden. Auch bei den Handballern zeichnet sich ein ähnlicher Trend ab. Steffen Neumann stand für die nnz am Wochenende in der Nordhäuser Ballspielhalle.
Eine sehr kampfbetonte Mannschaftsleistung zeigten die Handballer des Nordhäuser Sportvereins am Sonnabend gegen die HSG Werratal 05. Doch trotz der harten Bandagen ließ Nordhausen in der Ballspielhalle kaum einen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Die Gäste aus Breitungen gingen zwar zunächst in Führung, konnten den NSV, der mit hervorragendem Kombinations- und Stellungsspiel einmal mehr unter Beweis stellen konnte, dass die Ballspielhalle eine Festung sein kann, kaum ernsthaft bedrohen. Bereits nach sechs Minuten hatte sich Nordhausen auf die neuformierte Truppe aus dem Werratal eingestellt und schaffte den Ausgleich.
Nach gespielten fünfzehn Minuten schalteten die Rolandstädter ihren Turbo ein und nahmen das Spiel vollständig unter Kontrolle, wobei den Zuschauern auch die Erfahrung der Werrataler deutlich auffiel. Das hohe Tempo und den Kampf hielten beide Teams gut mit und Nordhausen nutzte diesmal seine Torchancen besser als noch in vergleichbaren Partien. Mit der Routine des über weite Phasen dominierenden Holger Kühne setzte sich eine NSV-Mannschaft in Szene, die sich anschickt, in der laufenden Saison ein Wörtchen im oberen Tabellendrittel mitzureden. Im Aufbau und Angriff des NSV klappte in der ersten Hälfte alles geradezu traumhaft. Und auch die Abwehr machte ein weiteres Mal als Bollwerk von sich reden, so dass die Gäste mit ihren wurfstarken Rückraumspielern immer wieder scheiterten.
Zudem spielte Karsten Scholz im Tor der Gastgeber eine ausgezeichnete Partie, indem er mit tollen Glanzparaden den Werrataler Angriff wenig Erfolge ließ. Zur Halbzeit gingen die Mannschaften bei einer Nordhäuser Führung von 14:12 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel ging Nordhausen bis zur 40. Minute erneut sehr konzentriert und abgeklärt zu Werke. Dennoch konnte Werratal Mitte der zweiten Hälfte ausgleichen (19:19) als die Südharzer merklich den Druck aus dem Spiel nahmen. Die Begegnung drohte kurzzeitig, für Nordhausen zu kippen.
Trainer Andreas Meyer konnte jedoch in dieser Phase durch eine notwendige Auszeit und geschicktes Auswechseln seine Truppe wieder auf Linie bringen und dadurch bis zum Ende für Ordnung in den Nordhäuser Reihen sorgen. Das Torwerfen funktionierte wieder reibungslos und die Abwehr ließ kaum einen Gegenangriff durch. Über sieben Minuten gelang den Gästen kein Tor und Nordhausen setzte sich wieder ab (55. Minute/25:20).
Werratal war geschlagen und Nordhausen brachte die Begegnung nur noch nach Hause.
Am Ende hieß es 26:21 für den Gastgeber, der sich mit diesem Sieg auf den dritten Platz der Landesligatabelle schob. Am kommenden Sonnabend tritt die erste Nordhäuser Handballgarde um 19.00 Uhr beim VfB TM Mühlhausen 09 an. Dort erwartet der NSV keinen leichten Gang.
Steffen Neumann
Autor: nnzEine sehr kampfbetonte Mannschaftsleistung zeigten die Handballer des Nordhäuser Sportvereins am Sonnabend gegen die HSG Werratal 05. Doch trotz der harten Bandagen ließ Nordhausen in der Ballspielhalle kaum einen Zweifel am Siegeswillen aufkommen. Die Gäste aus Breitungen gingen zwar zunächst in Führung, konnten den NSV, der mit hervorragendem Kombinations- und Stellungsspiel einmal mehr unter Beweis stellen konnte, dass die Ballspielhalle eine Festung sein kann, kaum ernsthaft bedrohen. Bereits nach sechs Minuten hatte sich Nordhausen auf die neuformierte Truppe aus dem Werratal eingestellt und schaffte den Ausgleich.
Nach gespielten fünfzehn Minuten schalteten die Rolandstädter ihren Turbo ein und nahmen das Spiel vollständig unter Kontrolle, wobei den Zuschauern auch die Erfahrung der Werrataler deutlich auffiel. Das hohe Tempo und den Kampf hielten beide Teams gut mit und Nordhausen nutzte diesmal seine Torchancen besser als noch in vergleichbaren Partien. Mit der Routine des über weite Phasen dominierenden Holger Kühne setzte sich eine NSV-Mannschaft in Szene, die sich anschickt, in der laufenden Saison ein Wörtchen im oberen Tabellendrittel mitzureden. Im Aufbau und Angriff des NSV klappte in der ersten Hälfte alles geradezu traumhaft. Und auch die Abwehr machte ein weiteres Mal als Bollwerk von sich reden, so dass die Gäste mit ihren wurfstarken Rückraumspielern immer wieder scheiterten.
Zudem spielte Karsten Scholz im Tor der Gastgeber eine ausgezeichnete Partie, indem er mit tollen Glanzparaden den Werrataler Angriff wenig Erfolge ließ. Zur Halbzeit gingen die Mannschaften bei einer Nordhäuser Führung von 14:12 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel ging Nordhausen bis zur 40. Minute erneut sehr konzentriert und abgeklärt zu Werke. Dennoch konnte Werratal Mitte der zweiten Hälfte ausgleichen (19:19) als die Südharzer merklich den Druck aus dem Spiel nahmen. Die Begegnung drohte kurzzeitig, für Nordhausen zu kippen.
Trainer Andreas Meyer konnte jedoch in dieser Phase durch eine notwendige Auszeit und geschicktes Auswechseln seine Truppe wieder auf Linie bringen und dadurch bis zum Ende für Ordnung in den Nordhäuser Reihen sorgen. Das Torwerfen funktionierte wieder reibungslos und die Abwehr ließ kaum einen Gegenangriff durch. Über sieben Minuten gelang den Gästen kein Tor und Nordhausen setzte sich wieder ab (55. Minute/25:20).
Werratal war geschlagen und Nordhausen brachte die Begegnung nur noch nach Hause.
Am Ende hieß es 26:21 für den Gastgeber, der sich mit diesem Sieg auf den dritten Platz der Landesligatabelle schob. Am kommenden Sonnabend tritt die erste Nordhäuser Handballgarde um 19.00 Uhr beim VfB TM Mühlhausen 09 an. Dort erwartet der NSV keinen leichten Gang.
Steffen Neumann
