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Es ist „angerichtet“

Donnerstag, 29. September 2005, 18:35 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das 22. Nordhäuser Jazzfest steht vor den Freunden anspruchsvoller Musik in und um Nordhausen. Die nnz hat sich das Programm mal etwas genauer angesehen.

Es ist „angerichtet“ (Foto: nnz) Es ist „angerichtet“ (Foto: nnz)

Vom 13. Oktober bis zum 5. November stehen die verschiedensten „Jazzleckerbissen“ auf dem Programm. Traditionell eingebunden in die Thüringer Jazzmeile, welche in dieser Form einzigartig ist, haben die Mitglieder des Jazzclubs für ein breites Jazzspektrum gesorgt, das vielen musik - und vor allem auch jazzinteressierten Menschen Nordhausens und seiner Region ereignisreiche Kulturtage bescheren wird.

Es beginnt schon spektakulär mit der Eröffnung des Ganzen - diesmal in der Cyriaci-Kapelle - vom Hauptsponsor, der Kreissparkasse Nordhausen, präsentiert. Passend dazu ist die Eröffnung einer Fotoausstellung mit Impressionen aus 25 Jahren Jazz in Nordhausen in der Kreismusikschule. Der Ort ist natürlich bewusst gewählt. Es fanden nicht nur viele innovative Jazzkonzerte dort statt, sondern in Vergangenheit und Gegenwart gab und gibt es eine hervorragende Zusammenarbeit, bei der die Jazz-Nachwuchsentwicklung einen bedeutenden Stellenwert einnimmt. Demzufolge haben etliche Absolventen der Kreismusikschule in den Nordhäuser Jazzveranstaltungen eine entscheidende Plattform, sich zu präsentieren, Kontakte mit Profimusikern zu schließen und zu lernen.

Dieses Jahr gibt es vier Spielorte, welche nach dem entsprechenden Konzertprofil ausgewählt wurden. Neben der schon erwähnten Eröffnung finden in der Cyriaci-Kapelle ein Gitarrenworkshop, südamerikanischer und afrikanischer Jazz sowie die Symmetrie des Saitenklanges statt. In der Südharzgalerie ist wieder Jazztombola angesagt, im Cafe Essbar gibt es die „Jazzwochen“. Die Destille beherbergt den Blues und Funky - Jazz meets Comedy.

Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss ist der alljährliche JAZZrabazz im Theater Nordhausen. Hier spiegelt sich an einem Tage das gesamte Festival musikalisch wider. Als Headliner zelebriert die HR – Bigband einen ganz Großen des Jazz – nämlich Ray Charles. Danach stehen Dixiland neben Freejazzzone, Blues neben Rockjazz in den ehrwürdigen Räumen des ersten Nordhäuser Kulturtempels. Auch ein künstlerischer Beitrag des Nordhäuser Theaters zeugt von den positiven Schwingungen zwischen Jazzclub und Theater. Der JAZZrabazz ist eine Kooperation beider. Weitere Jazzfest-Programminformationen und Aktualisierungen findet man im Internet.

„Viel ist in den vergangenen Wochen und Monaten über Geld gesprochen worden. Landeskulturzuschüsse wurden gekürzt und auch Projekte des Jazzclub wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Zum Jazzfest haben sich Stadtverwaltung und Stadtrat positiv positioniert. Wir bedanken uns vielmals dafür. Einen weiteren Dank möchten wir unserem langjährigen Hauptsponsor, der Kreissparkasse Nordhausen aussprechen. Ihr Engagement ist unverzichtbar“, würdigt Holger Gonska.

Letztendlich sind es auch die vielen Mittel– und Kleinsponsoren, die dieses Jazzfestival zu dem machen, was es ist. Der Kartenvorverkauf hat auch begonnen. Für das Eröffnungskonzert am 13.10.05 in der Cyriaci-Kapelle mit Friend´n Fellow, gibt es die Karten in der Kreissparkasse Nordhausen, der Musikschule Nordhausen und bei Werner Optik. Die Karten zum „JAZZrabazz“ im Theater sind an der Theaterkasse und in den Nordhäuser Ticketshops erhältlich. „Freuen wir uns auf 27 hervorragende Konzerte mit mehr als insgesamt 80 Musikern und tolle Stimmung.“
Autor: nnz

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