Finanzierung noch nicht gesichert
Montag, 05. November 2001, 16:46 Uhr
Nordhausen/Sollstedt (nnz). Die Bereitschaft zur Gründung eines Zweckverbandes für die Sollstedter Schwimmhalle ist im Landkreis nicht groß. Bislang haben lediglich Sollstedt und das Jugendsozialwerk Nordhausen eine entsprechende Bereitschaft signalisiert.
Alle anderen Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften haben diesen Weg nach nnz-Informationen abgelehnt. Selbst ein noch größerer Zweckverband für alle Bäder im Landkreis findet nach Aussagen den Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), keinen Zuspruch. Die Kreisverwaltung hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen die Gemeinde Sollstedt aufgefordert, ihren finanziellen Zuschuß für das Bad zu erhöhen. So soll Sollstedt statt der bisherigen 50.000 Mark eine Erhöhung auf 80.000 Mark signalisiert haben, so Jendricke. Der geschätzte Gesamtbedarf würden auch im kommenden Jahr bei einer Größenordnung von 250.000 Mark liegen.
Ernüchterung kommt auch aus Richtung Weimar. Das Landesverwaltungsamt lehnt einen kreislichen Zuschuß für die Sollstedter Einrichtung auch dann ab, wenn der Landkreis ebenfalls Mitglied in einem solchen Zweckverband werden würde. Diese Hintertür ist somit bereits zugeschlagen, bevor sie geöffnet wurde.
Als Alternative führt Matthias Jendricke an, dass der Landkreis Eigentümer der Schwimmhalle werden könne, natürlich nur mit weiterer finanzieller Unterstützung durch die Gemeinden. Insgesamt ist dieser Weg aus finanzieller Sicht nicht empfehlenswert, so der Beigeordnete. Eine entsprechende Entscheidung müsste letztlich der Kreistag treffen und das auch noch auf seiner Sitzung am 20. November.
Autor: nnzAlle anderen Gemeinden oder Verwaltungsgemeinschaften haben diesen Weg nach nnz-Informationen abgelehnt. Selbst ein noch größerer Zweckverband für alle Bäder im Landkreis findet nach Aussagen den Beigeordneten der Kreisverwaltung, Matthias Jendricke (SPD), keinen Zuspruch. Die Kreisverwaltung hat in den zurückliegenden Tagen und Wochen die Gemeinde Sollstedt aufgefordert, ihren finanziellen Zuschuß für das Bad zu erhöhen. So soll Sollstedt statt der bisherigen 50.000 Mark eine Erhöhung auf 80.000 Mark signalisiert haben, so Jendricke. Der geschätzte Gesamtbedarf würden auch im kommenden Jahr bei einer Größenordnung von 250.000 Mark liegen.
Ernüchterung kommt auch aus Richtung Weimar. Das Landesverwaltungsamt lehnt einen kreislichen Zuschuß für die Sollstedter Einrichtung auch dann ab, wenn der Landkreis ebenfalls Mitglied in einem solchen Zweckverband werden würde. Diese Hintertür ist somit bereits zugeschlagen, bevor sie geöffnet wurde.
Als Alternative führt Matthias Jendricke an, dass der Landkreis Eigentümer der Schwimmhalle werden könne, natürlich nur mit weiterer finanzieller Unterstützung durch die Gemeinden. Insgesamt ist dieser Weg aus finanzieller Sicht nicht empfehlenswert, so der Beigeordnete. Eine entsprechende Entscheidung müsste letztlich der Kreistag treffen und das auch noch auf seiner Sitzung am 20. November.
