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Zum 11. Mal

Mittwoch, 28. September 2005, 07:41 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen und Hesserode laufen gegenwärtig alle Vorbereitungen für einen weiteren Hilfstransport Ende Januar 2006 in Richtung Weißrussland. Wie auch Sie helfen können, das hat die nnz erfahren.


Wieder einmal gibt es neue Bestimmungen und Gesetze für die Einfuhr von Hilfsgütern nach Weißrussland. Dieses war beim letzten Besuch Ende August vor Ort in Gomel zu erfahren. „Aber ihr last uns bitte nicht hängen…, vergesst uns bitte nicht, der nächste Winter kommt bald und unsere Kinder brauchen Euch…, Bitte…“. Das waren die letzten Worte, die den Deutschen der Bürgermeister, der Vorsitzende der Kolchose, Lehrer und Eltern der Kinder von Pokoljubitschi mit auf den langen Weg zurück nach Deutschland gaben.

In Hesserode laufen ab sofort wieder alle Fäden der Organisation für den 11. humanitären Hilfstransport im Januar 2006 der Nordhäuser Tschernobyl – Hilfe zusammen. Damit dieser Transport ein Erfolg wird, bitten deren Mitglieder um Ihre Unterstützung. Wie wäre es, Sie unterstützen direkt eine Familie mit einem Lebensmittelpaket. Was gehört hinein? Da wären ganz wichtig Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Salz, Ketschup, Gemüsekonserven, Kakao, Pflanzenöl, Tee, Süßigkeiten, Backzutaten, Soßen, Haarwäsche, Duschbad, Watte, Zahncreme und Hygieneartikel. Für Familien mit Babys z.B. Windeln, Creme, Glasflaschen mit Sauger, Gummisauger, Babyschuhe, Babyspielzeug, Babybekleidung.

Wählen Sie selbst, was und wie viel, aber jeder Schuhkarton, jede Plastiktüte, oder Bananenkarton voll mit Lebensmitteln, oder Babyutensilien hilft ein enormes Stück weiter. Um jeglichen Ärger mit den weißrussischen Behörden auszuschließen, bitten wir um keine Produkte tierischer Herkunft, zum Beispiel Salami, Dauerwaren, Brühe, oder Wurst-, Fleisch- und Fischkonserven. Ebenfalls wird eine Haltbarkeit von mindestens 3 Monaten ab Dezember 2005 gefordert.

Jeder Transport benötigt Sachspenden, aber er lebt nur durch finanzielle Unterstützungen. Für jeden Euro sind wir sehr dankbar. Ein Brummi mit 20 Tonnen Nutzlast kostet stolze 5000 Euro. Bitte nutzen Sie hierfür unser Spendenkonto: 37007777, BLZ 82054052 bei der Kreissparkasse Nordhausen.

Für privat adressierte Pakete (pro Bananenkarton max. 20kg) gibt es ebenfalls neue Richtlinien, diese sind im Büro der Tschernobyl Hilfe in Hesserode zu erfragen, genau wie die neuen aktuellen Anmeldeformulare und Abgabetermine, sowie der Kostenbeitrag. Anonyme Pakete sind wie immer frei von allen Transportkosten. Alle Spenden sind bis 10. Dezember 2005 anzumelden.

An dieser Stelle möchte der Verein an alle fleißigen Zuckerbäcker, welche beim Altstadtfest Anfang August mit Kuchen unterstützten, den Dank aussprechen. Der gesamte Erlös vom Verkauf ist das „Startkapital“ für diesen kommenden Transport zu Gunsten der Kinder von Tschernobyl. Spenden können bei der Steuererklärung gemeldet werden, fragen Sie nach einem entsprechenden Beleg im Wertumfang ihrer Spende. Infotelefon: 03631/99 00 90.
Autor: nnz

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