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Noch ein Blick in die Statistik

Etwas mehr Geld im Portemonnaie

Donnerstag, 15. Juli 2021, 16:06 Uhr
Die Thüringerinnen und Thüringer hatten im ersten Vierteljahr 2021 etwas mehr Geld im Portemonnaie als im Vorjahr. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich 2 899 Euro...

Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 1,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer erhielten im 1. Vierteljahr 2021 einschließlich Sonderzahlungen im Durchschnitt monatlich 3 352 Euro (+0,9 Prozent) bei einer durchschnittlich um ca. 66 Minuten kürzeren wöchentlichen Arbeitszeit von 37,8 Stunden.

Während der Verdienst im Produzierenden Gewerbe gegenüber dem Vorjahresquartal fast unverändert bei durchschnittlich 3 114 Euro lag, war bei den Vollzeitbeschäftigten im Dienstleistungsbereich ein Verdienstanstieg um durchschnittlich 1,3 Prozent auf 3 538 Euro zu verzeichnen. Die wöchentliche Arbeitszeit hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer im Durchschnitt sowohl im Produzieren- den Gewerbe (-3,1 Prozent) als auch im Dienstleistungssektor (-2,6 Prozent) verringert.

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst einschließlich Sonderzahlungen betrug bei einer voll- zeitbeschäftigten weiblichen Arbeitnehmerin im 1. Vierteljahr 2021 durchschnittlich 3 248 Euro, was einem leichten Anstieg um 0,2 Prozent entsprach. Ein vollzeitbeschäftigter männlicher Arbeitnehmer verdiente im gleichen Berichtszeitraum durchschnittlich 3 405 Euro (+1,2 Prozent).

Die Verdienste unterschieden sich in den einzelnen Branchen stark voneinander. Die höchsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen hatten im 1. Vierteljahr 2021 die Vollzeitbeschäftigten im Wirtschaftsbereich „Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ mit 4 792 Euro (+4,6 Prozent). Danach folgten die Wirtschaftsbereiche „Information und Kommunikation“ mit 4 659 Euro (+1,1 Prozent) sowie „Erziehung und Unterricht“ mit 4 559 Euro (+0,1 Prozent).

Den stärksten Verdiensteinbruch von 36,4 Prozent gegenüber dem 1. Vier- teljahr 2020 hatten die Vollzeitbeschäftigten im Wirtschaftsbereich „Gastgewerbe“, welches sich in diesem Zeitraum noch weitestgehend im Corona-Lockdown befand.
Autor: red

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