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nnz-Forum: Der halbe Kanzler

Montag, 26. September 2005, 09:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Die große Politik in Berlin beschäftigt natürlich auch die Mitglieder an der Basis. Ob CDU oder SPD – es wird diskutiert. Und da kommt bei einem SPD-Mitglied der Bundeskanzler nicht allzu gut weg.


Nun geht die Posse um die Kanzlerschaft in die nächste Runde. Herr Schröder klebt mit aller Macht an seinem Stuhl und ist nicht bereit anzuerkennen, dass die CDU die Wahl, wenn auch knapp, gewonnen hat. Ich bin selber Mitglied der SPD und empfinde das Verhalten der Bundespartei als schädigend für die gesamte SPD.

Ich bin gegen eine Teilung der Kanzlerschaft, das waren früher Kindergartenspielchen, nach dem Motto "Lass mich jetzt auch mal der Gute sein". Frau Merkel ist die Wahlsiegerin und somit steht ihr die Kanzlerschaft zu. Wie ich dazu stehe ist eine andere Sache, aber es ist nun mal der Fakt. Es gibt sicher auch ein Leben nach Schröder, er hat es doch so gewollt und das Spiel verloren, also muss er ausgewechselt werden.

Vielleicht bin ich jetzt einigen Mitgliedern der SPD auf den Schlips getreten, aber es muss endlich Schluss sein mit dem Theater und man sollte endlich zum Thema kommen, um den Stillstand in der Politik zu beenden.
Herbert Siemon, Bleicherode
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Autor: nnz

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