Gründungs- und Unternehmensreport 2020:
Thüringen in der Spitzengruppe bei Gründungen
Mittwoch, 07. Juli 2021, 11:59 Uhr
Die Nachfrage nach und Bereitschaft für kreative Leistungen ist im Zuge der Corona-Pandemie gestiegen. Das geht aus einer Umfrage der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) im Rahmen des Thüringer Gründungs- und Unternehmensreports 2020 hervor...
Gleichzeitig bleibt Thüringen bei Gründungen von Unternehmen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz bundesweit in der Spitzengruppe – trotz coronabedingter Rückgänge bei den Gründungszahlen. Zudem berichtet der Gründungs- und Unternehmensreport 2020 über flexible und kreative Best Practice-Beispiele von Unternehmern und Unternehmerinnen.
Mit dem Schwerpunktthema Innovations- und Transformationskraft der Thüringer Kreativwirtschaft auf kleine und mittelständische Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemie zeigt der Report das Innovationspotenzial durch Thüringer Kreativschaffende auf. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Kreativwirtschaft eine Schlüsselbranche für Innovation und Transformationsprozesse in Thüringer Unternehmen ist. Insbesondere in der Corona-Pandemie bildet sie eine wertvolle Ressource für die Gestaltung des digitalen Wandels, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Mit den Erfahrungen des vergangenen Jahres können vollkommen neue Geschäftsmodelle entstehen, die auf die Herausforderungen der Krise und deren Bewältigung reagieren. Insbesondere digitale Geschäftsmodelle stehen hierbei im Fokus, da digitale Angebote auf der Nachfrageseite einen hohen Akzeptanzschub erhalten haben.
Die kreativen Köpfe Thüringens sind wertvolle Innovationskomplizen und verlässliche Reiseführer, um in der aktuell noch sehr unsicheren Situation manövrierfähig zu bleiben. Allerdings sollten noch viel mehr Unternehmen auf kreativwirtschaftlicher Expertise setzen und gemeinsam zu neuen Ufern aufzubrechen, sagt THAK Projektleiter Norman Schulz.
Gleichzeitig bleibt Thüringen bei Gründungen von Unternehmen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz – also Betriebsgründungen, die von Beginn an mit mehreren Beschäftigten oder als Personen- bzw. Kapitalgesellschaft startet – bundesweit in der Spitzengruppe: während die Gewerbeanmeldungen im Jahr 2020 insgesamt um 7,2 Prozent auf 10.481 zurückgingen, liegt Thüringen bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz 6,4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Nach der Stabilisierung der Gründungszahlen im Jahr 2018 und dem leichten Anstieg im Jahr 2019, konnte diese positive Entwicklung während der Corona-Pandemie nicht fortgesetzt werden. Die konkreten Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gründungsgeschehen werden sich erst prognostizieren lassen, wenn die Pandemie gesamtgesellschaftlich unter Kontrolle ist. Hierbei sind die Dauer und der damit verbundene Substanzverlust entscheidende Faktoren, sagt ThEx Leiter Dirk Wegler. Nichtsdestotrotz blickt Minister Tiefensee positiv voraus: Dass sich das Gründungsland Thüringen weiterhin dynamisch entwickelt, zeigen auch die wieder steigenden Gründungszahlen (+10,7%) in den ersten vier Monaten dieses Jahres.
Autor: redGleichzeitig bleibt Thüringen bei Gründungen von Unternehmen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz bundesweit in der Spitzengruppe – trotz coronabedingter Rückgänge bei den Gründungszahlen. Zudem berichtet der Gründungs- und Unternehmensreport 2020 über flexible und kreative Best Practice-Beispiele von Unternehmern und Unternehmerinnen.
Mit dem Schwerpunktthema Innovations- und Transformationskraft der Thüringer Kreativwirtschaft auf kleine und mittelständische Unternehmen im Zuge der Corona-Pandemie zeigt der Report das Innovationspotenzial durch Thüringer Kreativschaffende auf. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Kreativwirtschaft eine Schlüsselbranche für Innovation und Transformationsprozesse in Thüringer Unternehmen ist. Insbesondere in der Corona-Pandemie bildet sie eine wertvolle Ressource für die Gestaltung des digitalen Wandels, sagt Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Mit den Erfahrungen des vergangenen Jahres können vollkommen neue Geschäftsmodelle entstehen, die auf die Herausforderungen der Krise und deren Bewältigung reagieren. Insbesondere digitale Geschäftsmodelle stehen hierbei im Fokus, da digitale Angebote auf der Nachfrageseite einen hohen Akzeptanzschub erhalten haben.
Die kreativen Köpfe Thüringens sind wertvolle Innovationskomplizen und verlässliche Reiseführer, um in der aktuell noch sehr unsicheren Situation manövrierfähig zu bleiben. Allerdings sollten noch viel mehr Unternehmen auf kreativwirtschaftlicher Expertise setzen und gemeinsam zu neuen Ufern aufzubrechen, sagt THAK Projektleiter Norman Schulz.
Gleichzeitig bleibt Thüringen bei Gründungen von Unternehmen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz – also Betriebsgründungen, die von Beginn an mit mehreren Beschäftigten oder als Personen- bzw. Kapitalgesellschaft startet – bundesweit in der Spitzengruppe: während die Gewerbeanmeldungen im Jahr 2020 insgesamt um 7,2 Prozent auf 10.481 zurückgingen, liegt Thüringen bei Betriebsgründungen mit besonderer wirtschaftlicher Substanz 6,4 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Nach der Stabilisierung der Gründungszahlen im Jahr 2018 und dem leichten Anstieg im Jahr 2019, konnte diese positive Entwicklung während der Corona-Pandemie nicht fortgesetzt werden. Die konkreten Auswirkungen der Corona-Krise auf das Gründungsgeschehen werden sich erst prognostizieren lassen, wenn die Pandemie gesamtgesellschaftlich unter Kontrolle ist. Hierbei sind die Dauer und der damit verbundene Substanzverlust entscheidende Faktoren, sagt ThEx Leiter Dirk Wegler. Nichtsdestotrotz blickt Minister Tiefensee positiv voraus: Dass sich das Gründungsland Thüringen weiterhin dynamisch entwickelt, zeigen auch die wieder steigenden Gründungszahlen (+10,7%) in den ersten vier Monaten dieses Jahres.
