Miteinander
Freitag, 23. September 2005, 18:51 Uhr
Nordhausen (nnz). An diesem Wochenende startet in Nordhausen die diesjährige interkulturelle Woche. Was da in den kommenden Tagen, aber auch morgen schon abgeht, das hat jetzt die nnz erfahren.
Zwei Erinnerungen bestimmen den bundesweiten Anlass in diesem Jahr: Vor 50 Jahren wurde mit dem deutsch-italienischen Anwerbevertrag am 20. Dez. 1955 begann ein neues Kapitel der Migration in (der Bundesrepublik) Deutschland. Vor nun 30 Jahren reagierten die Kirchen auf die soziokulturellen Entwicklungen mit dem ersten Aufruf zur Wochen der ausländischen Mitbürger.
Wie sehr dieses Thema den Alltag und die politische Entwicklung beeinflussen kann, das haben Berichte und Erlebnisse trauriger wie hoffnungsvoller Art aufgezeigt. Gelingendes Zusammenleben braucht das Bemühen aller, die Integrationsbereitschaft wie die Identitätsbewahrung gleichermaßen als Chance und gelebte Wirklichkeit.
In unserer Region gibt es viele Initiativen Einzelner und unterschiedlicher Organisationen und Verwaltungen, die zwischen Bürgerinitiative für die Rückkehr der vietnamesischen Familie in Bleicherode und der Ausländerbehörde der Tatsache des interkulturellen Zusammenlebens ihr Engagement widmen. Ehrenamtlich, beruflich. Nicht wenige Arbeitsplätze sind allein der Tatsache zu verdanken, dass Menschen aus anderen Ländern hier leben. Und die Lebensbedingungen sind zu sehen: aus denen Menschen kommen und in denen sie hier leben...
Darüber kann gesprochen werden. Der Gottesdienst hat eine offene Form, Teilhabe ist erwünscht, u.a. wird die Gruppe KRAMAKAJEH mit ihren Rhythmen zu hören sein. Wir wollen mit Ihnen, die Sie auf unterschiedliche Weise Erfahrungen sammelten oder/und Verantwortung dafür wahrnehmen, am 25. September 2005, um 10.30 Uhr in der Frauenbergkirche mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Mittagessen und Empfang auf die Bedeutung und den Wert dieser Geschichte und ihrer Weiterführung hinweisen.
Peter Kube
Autor: nnzZwei Erinnerungen bestimmen den bundesweiten Anlass in diesem Jahr: Vor 50 Jahren wurde mit dem deutsch-italienischen Anwerbevertrag am 20. Dez. 1955 begann ein neues Kapitel der Migration in (der Bundesrepublik) Deutschland. Vor nun 30 Jahren reagierten die Kirchen auf die soziokulturellen Entwicklungen mit dem ersten Aufruf zur Wochen der ausländischen Mitbürger.
Wie sehr dieses Thema den Alltag und die politische Entwicklung beeinflussen kann, das haben Berichte und Erlebnisse trauriger wie hoffnungsvoller Art aufgezeigt. Gelingendes Zusammenleben braucht das Bemühen aller, die Integrationsbereitschaft wie die Identitätsbewahrung gleichermaßen als Chance und gelebte Wirklichkeit.
In unserer Region gibt es viele Initiativen Einzelner und unterschiedlicher Organisationen und Verwaltungen, die zwischen Bürgerinitiative für die Rückkehr der vietnamesischen Familie in Bleicherode und der Ausländerbehörde der Tatsache des interkulturellen Zusammenlebens ihr Engagement widmen. Ehrenamtlich, beruflich. Nicht wenige Arbeitsplätze sind allein der Tatsache zu verdanken, dass Menschen aus anderen Ländern hier leben. Und die Lebensbedingungen sind zu sehen: aus denen Menschen kommen und in denen sie hier leben...
Darüber kann gesprochen werden. Der Gottesdienst hat eine offene Form, Teilhabe ist erwünscht, u.a. wird die Gruppe KRAMAKAJEH mit ihren Rhythmen zu hören sein. Wir wollen mit Ihnen, die Sie auf unterschiedliche Weise Erfahrungen sammelten oder/und Verantwortung dafür wahrnehmen, am 25. September 2005, um 10.30 Uhr in der Frauenbergkirche mit einem Gottesdienst und einem anschließenden Mittagessen und Empfang auf die Bedeutung und den Wert dieser Geschichte und ihrer Weiterführung hinweisen.
Peter Kube
