Statistisches Landesamt zur Inflation:
Starke Preisanstiege im Bereich Verkehr
Dienstag, 06. Juli 2021, 10:43 Uhr
Die Verbraucherpreise lagen im Juni um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat Mai um 0,4 Prozent und erreichten einen Indexstand von 109,5 (Basis 2015=100)...
Die Jahresteuerungsrate sank von 2,5 Prozent im Mai auf 2,1 Prozent. In fast allen Bereichen des Warenkorbs lagen die Preise deutlich über dem Vorjahresniveau. Nur im Bereich Post und Telekommunikation fielen die Preise um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutliche Preisanstiege wurden im Bereich Verkehr (+8,3 Prozent) beobachtet.
Am stärksten verteuerten sich in diesem Bereich die Kraftstoffpreise (+23,9 Prozent), die Preise für die Fahrschule und die Führerscheingebühr (+14,2 Prozent) sowie die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,4 Prozent). Weitere nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten Andere Waren und Dienstleistungen (+3,4 Prozent), darunter z. B. Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+21,6 Prozent).
Die Gaststätten und Beherbergungsdienstleistungen lagen um 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Mit der Wiedereröffnung der Restaurants und Hotels bzw. Pensionen nach der Lockerung der Pandemiemaßnahmen erhöhten sich die Preise für Übernachtungen im Jahresvergleich um 4,4 Prozent und für Gaststättendienstleistungen um 2,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,4 Prozent. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die gestiegenen Preise für Heizöl, einschließlich Umlage um 2,5 Prozent sowie die Preise für Kraftstoffe um 2,3 Prozent.
Für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucher 1,3 Prozent mehr bezahlen als im Mai. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,2 Prozent) gaben gegenüber dem Vormonat leicht nach.
Besonders günstig wurde Gemüse (-4,6 Prozent) angeboten. Binnen eines Monats fielen die Preise für Blumenkohl um 33,1 Prozent, für Kopf- bzw. Eisbergsalat um 22,3 Prozent sowie für Tomaten um 20,3 Prozent.
Bitte beachten:
Nach der Lockerung der Pandemiemaßnahmen wurden die Verbraucherpreise im Juni in den meis- ten Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen in Thüringen wieder vor Ort erhoben. Für die im Monat Juni noch nicht angebotenen Dienstleistungen, wie zum Beispiel der Besuch von Sport- und Kulturveranstaltungen, der Besuch von Theater oder Kinos oder von Sprachkursen der Volkshochschule wurden die Preise maschinell berechnet bzwfortgeschrieben. Viele Waren und Dienstleistungen waren nicht von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen, so zum Beispiel die Erhebung der Mieten oder der Energieprodukte, die zusammen 30,0 Prozent der Konsumausgaben privater Haushalte ausmachen. Die Qualität der Gesamtergebnisse ist gewährleistet.
Autor: redDie Jahresteuerungsrate sank von 2,5 Prozent im Mai auf 2,1 Prozent. In fast allen Bereichen des Warenkorbs lagen die Preise deutlich über dem Vorjahresniveau. Nur im Bereich Post und Telekommunikation fielen die Preise um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutliche Preisanstiege wurden im Bereich Verkehr (+8,3 Prozent) beobachtet.
Am stärksten verteuerten sich in diesem Bereich die Kraftstoffpreise (+23,9 Prozent), die Preise für die Fahrschule und die Führerscheingebühr (+14,2 Prozent) sowie die Preise für Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,4 Prozent). Weitere nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten Andere Waren und Dienstleistungen (+3,4 Prozent), darunter z. B. Dienstleistungen der häuslichen Alten- und Behindertenpflege (+21,6 Prozent).
Die Gaststätten und Beherbergungsdienstleistungen lagen um 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Mit der Wiedereröffnung der Restaurants und Hotels bzw. Pensionen nach der Lockerung der Pandemiemaßnahmen erhöhten sich die Preise für Übernachtungen im Jahresvergleich um 4,4 Prozent und für Gaststättendienstleistungen um 2,5 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um durchschnittlich 0,4 Prozent. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die gestiegenen Preise für Heizöl, einschließlich Umlage um 2,5 Prozent sowie die Preise für Kraftstoffe um 2,3 Prozent.
Für Bekleidung und Schuhe mussten die Verbraucher 1,3 Prozent mehr bezahlen als im Mai. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,2 Prozent) gaben gegenüber dem Vormonat leicht nach.
Besonders günstig wurde Gemüse (-4,6 Prozent) angeboten. Binnen eines Monats fielen die Preise für Blumenkohl um 33,1 Prozent, für Kopf- bzw. Eisbergsalat um 22,3 Prozent sowie für Tomaten um 20,3 Prozent.
Bitte beachten:
Nach der Lockerung der Pandemiemaßnahmen wurden die Verbraucherpreise im Juni in den meis- ten Geschäften und Dienstleistungseinrichtungen in Thüringen wieder vor Ort erhoben. Für die im Monat Juni noch nicht angebotenen Dienstleistungen, wie zum Beispiel der Besuch von Sport- und Kulturveranstaltungen, der Besuch von Theater oder Kinos oder von Sprachkursen der Volkshochschule wurden die Preise maschinell berechnet bzwfortgeschrieben. Viele Waren und Dienstleistungen waren nicht von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie betroffen, so zum Beispiel die Erhebung der Mieten oder der Energieprodukte, die zusammen 30,0 Prozent der Konsumausgaben privater Haushalte ausmachen. Die Qualität der Gesamtergebnisse ist gewährleistet.
