So verlaufen die kommenden Unwettertage
Hagel, Sturm und Überflutungen
Dienstag, 06. Juli 2021, 09:46 Uhr
Mit Hagel, Sturm und Überflutungen müssen wir auch in den kommenden Tagen wieder rechnen. In der Wetterküche brodelt es weiter und eine stabile Hochsommerlage ist nicht in Sicht...
Wie die bevorstehenden Unwettertage Stand heute verlaufen werden, weiß Diplom-Meteorologe Georg Haas von wetter.com.
Während es am Dienstag im Osten und Süden noch sehr sonnig bei Temperaturen über 30 Grad sein wird, ziehen im Laufe des Tages von Westen dichte Regenwolken heran. In der schwül-warmen Luft entwickeln sich im Tagesverlauf örtlich mächtige Gewitterwolken, vor allem im Alpenvorland. Im Laufe des Mittwochs beruhigt sich die Lage bei Höchsttemperaturen von 22 bis 26 Grad, bevor am Donnerstag die Schwüle erneut heftige Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen mit sich bringt. Dieses Wechselspiel zwischen kurzer Wetterberuhigung und sehr starken Schauern und Gewittern, die stellenweise auftreten, setzt sich dann weiter fort bis ins kommende Wochenende hinein.
Unwetterluft will nicht weichen
Schuld an der Unwetterserie hat eine eingerastete Wetterlage, die von einem großräumigen Tief über den Britischen Inseln dominiert wird. Dieses lenkt mit südwestlicher Strömung und seinen eingelagerten sogenannten Randtiefs weiter schwül-warme Luft zu uns, die viel Wasserdampf enthält, der in Gewittern massenhaft kondensiert. Und je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann diese aufnehmen, transportieren und wieder abregnen. Da sich an dieser vorherrschenden Südwestwetterlage, die die Schwüle bringt, kaum etwas ändern wird, drohen auch in nächster Zeit immer wieder punktuell Unwetter.
Autor: redWie die bevorstehenden Unwettertage Stand heute verlaufen werden, weiß Diplom-Meteorologe Georg Haas von wetter.com.
Während es am Dienstag im Osten und Süden noch sehr sonnig bei Temperaturen über 30 Grad sein wird, ziehen im Laufe des Tages von Westen dichte Regenwolken heran. In der schwül-warmen Luft entwickeln sich im Tagesverlauf örtlich mächtige Gewitterwolken, vor allem im Alpenvorland. Im Laufe des Mittwochs beruhigt sich die Lage bei Höchsttemperaturen von 22 bis 26 Grad, bevor am Donnerstag die Schwüle erneut heftige Gewitter mit Hagel, Sturm und Starkregen mit sich bringt. Dieses Wechselspiel zwischen kurzer Wetterberuhigung und sehr starken Schauern und Gewittern, die stellenweise auftreten, setzt sich dann weiter fort bis ins kommende Wochenende hinein.
Unwetterluft will nicht weichen
Schuld an der Unwetterserie hat eine eingerastete Wetterlage, die von einem großräumigen Tief über den Britischen Inseln dominiert wird. Dieses lenkt mit südwestlicher Strömung und seinen eingelagerten sogenannten Randtiefs weiter schwül-warme Luft zu uns, die viel Wasserdampf enthält, der in Gewittern massenhaft kondensiert. Und je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann diese aufnehmen, transportieren und wieder abregnen. Da sich an dieser vorherrschenden Südwestwetterlage, die die Schwüle bringt, kaum etwas ändern wird, drohen auch in nächster Zeit immer wieder punktuell Unwetter.
