nnz-Rückspiegel: Chefs, Nobas und LEP
Freitag, 23. September 2005, 06:45 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch Monate nach der Kommunalwahl spürte man am 23. September 2004 immer noch die Nachwehen im Landkreis Nordhausen. Und dann gab es das unter anderem noch eine Krisensitzung.
Chefs gewählt
Nach der Wahl ist vor der Wahl, sagt ein politisches Sprichwort. Doch nach der Wahl gibt es erst einmal Arbeit. Die Ausschüsse des Kreistages zum Beispiel, die müssen sich konstituieren und wählen. Es war eine vermutlich eine nicht ganz leichte Aufgabe, die Landrat Joachim Claus (CDU) als Vorsitzender des Kreistages nach der letzten Kommunalwahl im Landkreis Nordhausen noch zu erfüllen hatte. Sieben Fachausschüsse, die sich künftig mit der Sach- und Facharbeit des Kreistages zu beschäftigen haben, waren zu konstituieren. Gleichzeitig mussten die Vorsitzenden und deren Stellvertreter aus den Reihen der Ausschussmitglieder gewählt werden. Im Vergleich zu den Ausschüssen der vorigen Legislaturperiode gab es nach der Kommunalwahl einige Veränderungen...
Krisensitzung zur Nobas
Die Bilder gleichen sich: Bereits vor einem Jahr fanden im Nordhäuser Rathaus Beratungen zur Situation beim Baumaschinenhersteller Nobas statt. Heute gab es wieder eine Sitzung. Und die Fronten scheinen verhärteter denn je. Es war wiederum Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die zu einem Gespräch unter anderem die Unternehmensleitung sowie die Arbeitnehmervertreter der Nobas eingeladen hatte. Rinke sagte gegenüber der nnz, daß sie sich als Moderatorin verstehe, denn in erster Linie sei die Zukunft des Unternehmens (siehe nnz-Archiv) zwischen den betrieblichen Parteien zu verhandeln. Die Standpunkte sind bekannt und darüber wurde mehrfach berichtet. Letztlich geht es um eine Sanierungskonzept, das jetzt noch einmal in Auftrag gegeben werden soll. Dessen Ansatz geht davon aus, daß im Unternehmen gespart werden müsse, trotz voller Auftragsbücher. Und bei den Kosten seien die des Personals ein gewichtiger Faktor. Das Sanierungskonzept ist wichtig, um die Marschrichtung des Unternehmens zu erkennen, auch für das Thüringer Wirtschaftsministerium, das einen Vertreter zu der Rathausrunde entsandt hatte...ausführlich in nnz-Archiv
Koalition der Unzufriedenen
So ein bisschen Wut hat die Verwaltungsspitze des Nordhäuser Rathauses schon im Bauch, wenn sie die Entscheidung zu den Oberzentren in Thüringen reflektiert. Da wird zwar immer noch der Blick nach vorn gerichtet, doch nicht mehr so intensiv in Richtung Erfurt. Drei Oberzentren statt acht: So einfach lautet die Formel der Landesregierung, wenn es an die planerische Gestaltung dieses Landes für das kommende Jahrzehnt geht. Und da ist Nordhausen neben Suhl schlicht und ergreifend hinten runter gefallen. Man wird Mittelzentrum mit Teilfunktion Oberzentrum werden, zum Beispiel wie Mühlhausen. Doch eigentlich sollte das ja alles ganz anders werden...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzChefs gewählt
Nach der Wahl ist vor der Wahl, sagt ein politisches Sprichwort. Doch nach der Wahl gibt es erst einmal Arbeit. Die Ausschüsse des Kreistages zum Beispiel, die müssen sich konstituieren und wählen. Es war eine vermutlich eine nicht ganz leichte Aufgabe, die Landrat Joachim Claus (CDU) als Vorsitzender des Kreistages nach der letzten Kommunalwahl im Landkreis Nordhausen noch zu erfüllen hatte. Sieben Fachausschüsse, die sich künftig mit der Sach- und Facharbeit des Kreistages zu beschäftigen haben, waren zu konstituieren. Gleichzeitig mussten die Vorsitzenden und deren Stellvertreter aus den Reihen der Ausschussmitglieder gewählt werden. Im Vergleich zu den Ausschüssen der vorigen Legislaturperiode gab es nach der Kommunalwahl einige Veränderungen...
Krisensitzung zur Nobas
Die Bilder gleichen sich: Bereits vor einem Jahr fanden im Nordhäuser Rathaus Beratungen zur Situation beim Baumaschinenhersteller Nobas statt. Heute gab es wieder eine Sitzung. Und die Fronten scheinen verhärteter denn je. Es war wiederum Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), die zu einem Gespräch unter anderem die Unternehmensleitung sowie die Arbeitnehmervertreter der Nobas eingeladen hatte. Rinke sagte gegenüber der nnz, daß sie sich als Moderatorin verstehe, denn in erster Linie sei die Zukunft des Unternehmens (siehe nnz-Archiv) zwischen den betrieblichen Parteien zu verhandeln. Die Standpunkte sind bekannt und darüber wurde mehrfach berichtet. Letztlich geht es um eine Sanierungskonzept, das jetzt noch einmal in Auftrag gegeben werden soll. Dessen Ansatz geht davon aus, daß im Unternehmen gespart werden müsse, trotz voller Auftragsbücher. Und bei den Kosten seien die des Personals ein gewichtiger Faktor. Das Sanierungskonzept ist wichtig, um die Marschrichtung des Unternehmens zu erkennen, auch für das Thüringer Wirtschaftsministerium, das einen Vertreter zu der Rathausrunde entsandt hatte...ausführlich in nnz-Archiv
Koalition der Unzufriedenen
So ein bisschen Wut hat die Verwaltungsspitze des Nordhäuser Rathauses schon im Bauch, wenn sie die Entscheidung zu den Oberzentren in Thüringen reflektiert. Da wird zwar immer noch der Blick nach vorn gerichtet, doch nicht mehr so intensiv in Richtung Erfurt. Drei Oberzentren statt acht: So einfach lautet die Formel der Landesregierung, wenn es an die planerische Gestaltung dieses Landes für das kommende Jahrzehnt geht. Und da ist Nordhausen neben Suhl schlicht und ergreifend hinten runter gefallen. Man wird Mittelzentrum mit Teilfunktion Oberzentrum werden, zum Beispiel wie Mühlhausen. Doch eigentlich sollte das ja alles ganz anders werden...ausführlich in nnz-Archiv
