nnz-online

nnz-Kurz-News: Reste, Bühne und Radweg

Donnerstag, 22. September 2005, 10:57 Uhr
Nordhausen (nnz). Viele kleine Nachrichten hat die nnz-Redaktion auch an diesem Donnerstag für Sie zusammengetragen. Was da in und um Nordhausen herum abgeht, das hat für Sie die nnz recherchiert.


Intensivere Nutzung für Waldbühne Hesserode?
Eine intensivere Nutzung der Waldbühne in Hesserode hat die Ortsbürgermeisterin Angela Breuer vorgeschlagen. „Die Bühne ist praktisch nur einmal im Jahr beim Jodlerfest im Juni richtig in Betrieb – mit den entsprechenden umfangreichen Vorbereitungsarbeiten. Angesichts des damit verbunden Aufwands wäre es gut, wenn dort weitere Veranstaltung stattfinden könnten“, so Frau Breuer. Vielleicht könne auch die Stadt selbst die Waldbühne Bühne für eigene Veranstaltungen, so ihr Vorschlag. Nordhausens Oberbürgermeisterin Rinke sagte zu, dass man seitens des Kulturamtes private bzw. kommerzielle Veranstaltungsanbieter auf die Bühne verweisen und ebenfalls prüfen werde, ob eigene städtische Veranstaltungen stattfinden könnten. Allerdings habe man mit dem Petersberg einen exponierten Veranstaltungsort, der gut angenommen werde.

Jugendtreff für Sundhausen
Die Stadtverwaltung wird prüfen, ob Räume der ehemaligen Schule den Jugendlichen im Nordhäuser Ortsteil Sundhausen als Treff zur Verfügung gestellt werden können. OB Rinke: „Wir haben im Ortsteil dieses leer stehende Gebäude, warum sollen es dann die Jugendlichen nicht auch nutzen dürfen?“ Das zuständige Fachamt werde zu einem Vor-Ort-Termin einladen, um die Details zu besprechen, sagte Frau Rinke Ortsbürgermeister Hein Peter zu. Der Ortsbürgermeister verwies darauf, dass sich zwei Jugendliche bereit erklärt hätten, einen Jugendleiter-Lehrgang zu absolvieren und Verantwortung zu übernehmen.


Wohin mit den Grünschnitt-Resten?
Umweltamtsleiter Steffen Meyer bat um Verständnis, dass diese Schnittreste teilweise längere Zeit zwischengelagert werden müssten: „Die Abfuhr und Entsorgung auf die Deponie wird auch pro Containervolumen bezahlt. Und da macht es schon viel aus, wenn sich durch die Trocknung bei der Zwischenlagerung das Volumen verringert.“ Eine Möglichkeit, um die Kosten zu reduzieren, wäre die Aufstellung von mobilen Kompostanlagen in den einzelnen Ortsteilen – allerdings, so Meyers Befürchtung, sei dies aufgrund gesetzlicher Vorgaben zum Beispiel im Bundes-Emssionsschutzgesetz oder beim Abfallrecht nicht so einfach umsetzbar.


Winterdienst nicht auf jeder Straße möglich
Bauamtsleiter Jens Kohlhause hat noch einmal auf die anstehenden Abstriche bei den Winterdienst-Leistungen hingewiesen. Vor allem wegen der komplett gestrichenen Landeszuschüsse müsse diese Dienstleistung eingeschränkt werden – „nicht nur in den Ortsteilen, sondern auch in der Kernstadt“. Ortsdurchfahrten und wichtige Gefällstrecken würden nach wie uneingeschränkt und zuerst beräumt, bei den kleineren Anliegerstraßen werde es aber erhebliche Einschränkungen geben müssen, so der Bauamtsleiter. Kohlhause verweis zugleich darauf, dass es auch nicht möglich sei, sofort jede einzelne ausgefallene Straßenlaterne zu reparieren. „Es ist ökonomisch nicht vertretbar, wegen jeder einzelnen Lampe das Einsatzfahrzeug loszuschicken. Dass repariert werden wird, steht außer Frage, es muss allerdings effizient erfolgen, deshalb werden die Schadensfälle gesammelt und anschließend ein Tourenplan für die Reparaturen erstellt.“


Straßenbauamt sagt nein
Das Straßenbauamt Nordthüringen habe abgelehnt: Es werde keinen Radweg zwischen Nordhausen und Hesserode entlang der B 243 bauen, sagte Nordhausens Planungsamtsleiterin Inge Klaan auf die entsprechende Frage der Hesseröder Bürgermeisterin Angela Breuer beim Treffen mit der Nordhäuser Oberbürgermeisterin. Das „Nein“ aus Leinefelde sei mit dem Verweis auf den geplanten Neubau der „B 243 n“ gekommen. Mit diesem Bau werde die bisherige B 243 zwischen Nordhausen und Hesserode nicht mehr so stark vom Autoverkehr frequentiert, so dass sie von den Radfahren mit genutzt werden könne, so habe die Antwort gelautet. Frau Breuer war mit der Antwort des Straßenbauamtes nicht zufrieden: „Und wer kann uns sagen, wann diese B 243 n gebaut wird“, so ihre Frage in Richtung Straßenbauamt.
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de