Fragen und Anfragen
Mittwoch, 21. September 2005, 18:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Nordhäuser Ortsteil Leimbach tagte heute der Nordhäuser Stadtrat. Ob es an der ungewohnten Umgebung lag, konnte nicht ermittelt werden: Es gab jedenfalls jede Menge Fragen an die Verwaltung. Die nnz hörte aufmerksam zu.
In der Einwohnerfragestunde sind Fragen erwünscht und ein Mann, der zu den Hartz-IV-Montagsdemonstranten gehört wollte wissen, wann es in Nordhausen endlich einen Bürgerpass gebe, mit dem sozial Schwache ermäßigt kulturelle Veranstaltungen besuchen oder ermäßigt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnten? Der Mann wollte auch wissen, warum man die Plattenbauten am Kornmarkt abreiße und warum man das gleiche in Nordhausen-Ost so mache? Und dann wollte er wissen, wann es zwischen Nordhausen und Himmelgarten endlich einen Fuß- oder Radweg gebe? Auf eine sofortige Antwort wartete der Mann heute vergeblich, er bekommt sie schriftlich.
Die Elternvertreterin des Kindergartens in Leimbach fragte nach, wann denn nun endlich der Bau des neuen Kindergartens beginne. Oberbürgermeister Barbara Rinke (SPD) verwies auf die Kommunalaufsicht, die immer noch prüfe und der Stadtverwaltung seit Wochen keine Antwort zukommen ließ.
Nach den Bürgern waren die Stadträte dran – mit Anfragen. Und so wollte Barbara Schencke (PDS) wissen, warum denn Papier und Glas sowie die gelben Säcke erst am Tag der Entsorgung vor die Grundstücke gestellt werden dürfen? Stadträtin Schenke mußte sich aufklären lassen, dass Abfall und Co. immer noch eine Hoheitsaufgabe des Landkreises seien.
Weiter Anfragen gab es noch von den SPD-Stadträten Kübler, Fütterer und Breitrück sowie von Karin Busch (CDU). Doch das waren keine Anfragen, sondern eher Bemerkungen und Hinweise. Vielleicht gibt es ja künftig einen Tagesordnungspunkt Hinweise und Bemerkungen, fragt die nnz.
Autor: nnzIn der Einwohnerfragestunde sind Fragen erwünscht und ein Mann, der zu den Hartz-IV-Montagsdemonstranten gehört wollte wissen, wann es in Nordhausen endlich einen Bürgerpass gebe, mit dem sozial Schwache ermäßigt kulturelle Veranstaltungen besuchen oder ermäßigt mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnten? Der Mann wollte auch wissen, warum man die Plattenbauten am Kornmarkt abreiße und warum man das gleiche in Nordhausen-Ost so mache? Und dann wollte er wissen, wann es zwischen Nordhausen und Himmelgarten endlich einen Fuß- oder Radweg gebe? Auf eine sofortige Antwort wartete der Mann heute vergeblich, er bekommt sie schriftlich.
Die Elternvertreterin des Kindergartens in Leimbach fragte nach, wann denn nun endlich der Bau des neuen Kindergartens beginne. Oberbürgermeister Barbara Rinke (SPD) verwies auf die Kommunalaufsicht, die immer noch prüfe und der Stadtverwaltung seit Wochen keine Antwort zukommen ließ.
Nach den Bürgern waren die Stadträte dran – mit Anfragen. Und so wollte Barbara Schencke (PDS) wissen, warum denn Papier und Glas sowie die gelben Säcke erst am Tag der Entsorgung vor die Grundstücke gestellt werden dürfen? Stadträtin Schenke mußte sich aufklären lassen, dass Abfall und Co. immer noch eine Hoheitsaufgabe des Landkreises seien.
Weiter Anfragen gab es noch von den SPD-Stadträten Kübler, Fütterer und Breitrück sowie von Karin Busch (CDU). Doch das waren keine Anfragen, sondern eher Bemerkungen und Hinweise. Vielleicht gibt es ja künftig einen Tagesordnungspunkt Hinweise und Bemerkungen, fragt die nnz.
