Stimmen zum Terroranschlag von Würzburg
Dank an Einsatzkräfte und Mitleidsbekundungen
Sonntag, 27. Juni 2021, 16:11 Uhr
Die bayrische Stadt Würzburg ist zum zweiten Male binnen fünf Jahren in Schockstarre. Nachdem damals ein Flüchtling fünf Menschen mit einer Axt verletzte, tötete am Freitag ein anderer Flüchtling drei Frauen und verletzte sechs weitere Menschen schwer. nnz-Leser sind entsetzt und schrieben uns …
Mich würde interessieren, was die Intergrationsbeauftragte des Freistaates Thüringen, Frau Annette Roswora zu dem Gesschehniss in Würzburg zu sagen hat. Hat sie ihre Fotoausstellung auf der Buga, durch die Fotos des vermeintlichen Terroranschlags inzwischen schon ergänzt?, fragt uns ein Leser.
Eine andere Leserin, die nicht namentlich genannt werden möchte, schrieb uns: Was mich an der Sache auch so wütend macht abgesehen von der Trauer für die Opfer, ist die Tatsache, dass keine Partei, kein Politiker (außer ein kurzes Statement zum Täter vom bayerischen Innenminister) sich entsetzt gezeigt oder geäußert hat. Darüber bin ich fassungslos, zumal wenn ein Weißer deutscher Mann drei farbige Neubürger ermordet hätte, würden jetzt im ganzen Land die Fahnen auf Halbmast hängen.
Aber ist das wirklich so? Wir haben uns nach Politikerreaktionen in der Presse und den sozialen Netzwerken umgeschaut und präsentieren Ihnen hier unsere Funde, die selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Auch die Reihenfolge der Auflistung soll keinerlei Wertung darstellen
Von der Bundesregierung kam über den Regierungssprecher Steffen Seibert als erstes folgendes Statement: Die Ermittlungen werden ergeben, was den Amokläufer von Würzburg antrieb. Sicher ist: Seine entsetzliche Tat richtet sich gegen jede Menschlichkeit und jede Religion.
Die Spitzenpolitiker der Grünen waren sich einig: Schreckliche Nachrichten aus Würzburg. Meine Gedanken sind bei den Opfern & ihren Angehörigen. Großer Dank allen Einsatzkräften. Bitte lasst unsere Polizei ihre Arbeit machen und teilt keine Bilder & Videos, postete Cem Özdemir auf Twitter.
"Es sind furchtbare Nachrichten aus Würzburg. Meine Gedanken sind bei den Opfern & Angehörigen und bei allen, die diese grausame Tat miterleben mussten. Vielen Dank an die Einsatzkräfte & alle Menschen, die den Täter gestoppt haben!, twitterte Thüringens Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl Katrin Göring-Eckardt.
Und Annalena Baerbock, Bundeskanzlerin-Kandidatin, äußerte im selben Netzwerk: Entsetzliche Nachrichten aus Würzburg. Ich denke an die Opfer, an ihre Familien, an alle, die die furchtbare Tat miterlebt haben. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und volle Genesung. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften und den mutigen Menschen für ihr Eingreifen.
Auch ihr Kontrahent, der Nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, gab ein Statement ab: Schreckliche Nachrichten aus Würzburg. Fühle besonders mit den Familien der Toten und hoffe auf eine baldige Genesung der Verletzten. Danke den Polizei- und Rettungskräfte, die so schnell vor Ort waren. Mein großer Respekt gilt den mutigen Bürgern, die schnell eingeschritten sind.
Der Ministerpräsident des betroffenen Bundeslandes, Markus Söder, meldete sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Bluttat: Entsetzliche und schockierende Nachricht aus Würzburg: Wir trauern mit den Opfern und deren Familien. Wir bangen und hoffen mit den Verletzten. Dank an die Polizei für das rasche Eingreifen.
Sein Innenminister Joachim Herrmann fasst die entscheidenden Augenblicke zusammen: Aufgrund der Mitbürger, die den Täter schon in die Enge getrieben hatten, wurden Polizisten aufmerksam. Der Täter hielt ein Messer in der Hand, bewegte sich in Richtung der Polizisten. Durch einen gezielten Schuss in den Oberschenkel konnte er gestoppt werden.
Norbert Walter-Borjans, Co-Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei meldete sich ebenfalls auf Twitter: Was auch immer der Hintergrund war: Es ist eine sinnlose und abscheuliche Tat, die bei den Opfern und ihren Angehörigen viel Leid angerichtet hat.
Auch FDP-Chef Christian Lindner bezeichnete die Tat als entsetzlich. Wir denken an die Opfer und unser Mitgefühl gilt ihren Familien und Angehörigen, sagte er
Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) warnt umnterdessen vor Pauschalurteilen über Flüchtlinge: Die Verbrechen Einzelner sind aber niemals auf Bevölkerungsgruppen, Religionen, Staatsangehörigkeiten zurückzuführen. Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht pauschal verurteilt. Genauso wenig gilt dies jetzt für Somalier oder generell Geflüchtete, schrieb er in einem Offenem Brief und fährt an anderer Stelle fort: Ich habe aber auch um unsere Stadt geweint. Weil dieser Kurzschluß, dieses Gleichsetzen so naheliegend ist. Geflüchteter, Zuwanderer, Gewalttäter, Glaubenskrieger und Terrorist – Massaker.
Opfer und Täter
Der Sohn einer 73-jährigen Frau, die von dem Amokläufer attackiert wurde, schildert heute in der BILD am Sonntag die Situation: Meine Mutter ging gerade zur gegenüberliegenden Tram-Haltestelle, da spürte sie Stiche im Rücken- und Halsbereich. Der Täter hat etwa 13-mal auf sie eingestochen und ihre Hauptschlagader um 2 Millimeter verfehlt. Sonst wäre meine Mutter jetzt tot.
Der Tatverdächtige Abdirahman J. soll nach Augenzeugenangaben, nachdem er überwältigt und angeschossen wurde, geäußert haben: Allahu akbar. Ich habe meinen persönlichen Dschihad verwirklicht.
Autor: redMich würde interessieren, was die Intergrationsbeauftragte des Freistaates Thüringen, Frau Annette Roswora zu dem Gesschehniss in Würzburg zu sagen hat. Hat sie ihre Fotoausstellung auf der Buga, durch die Fotos des vermeintlichen Terroranschlags inzwischen schon ergänzt?, fragt uns ein Leser.
Eine andere Leserin, die nicht namentlich genannt werden möchte, schrieb uns: Was mich an der Sache auch so wütend macht abgesehen von der Trauer für die Opfer, ist die Tatsache, dass keine Partei, kein Politiker (außer ein kurzes Statement zum Täter vom bayerischen Innenminister) sich entsetzt gezeigt oder geäußert hat. Darüber bin ich fassungslos, zumal wenn ein Weißer deutscher Mann drei farbige Neubürger ermordet hätte, würden jetzt im ganzen Land die Fahnen auf Halbmast hängen.
Aber ist das wirklich so? Wir haben uns nach Politikerreaktionen in der Presse und den sozialen Netzwerken umgeschaut und präsentieren Ihnen hier unsere Funde, die selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Auch die Reihenfolge der Auflistung soll keinerlei Wertung darstellen
Von der Bundesregierung kam über den Regierungssprecher Steffen Seibert als erstes folgendes Statement: Die Ermittlungen werden ergeben, was den Amokläufer von Würzburg antrieb. Sicher ist: Seine entsetzliche Tat richtet sich gegen jede Menschlichkeit und jede Religion.
Die Spitzenpolitiker der Grünen waren sich einig: Schreckliche Nachrichten aus Würzburg. Meine Gedanken sind bei den Opfern & ihren Angehörigen. Großer Dank allen Einsatzkräften. Bitte lasst unsere Polizei ihre Arbeit machen und teilt keine Bilder & Videos, postete Cem Özdemir auf Twitter.
"Es sind furchtbare Nachrichten aus Würzburg. Meine Gedanken sind bei den Opfern & Angehörigen und bei allen, die diese grausame Tat miterleben mussten. Vielen Dank an die Einsatzkräfte & alle Menschen, die den Täter gestoppt haben!, twitterte Thüringens Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl Katrin Göring-Eckardt.
Und Annalena Baerbock, Bundeskanzlerin-Kandidatin, äußerte im selben Netzwerk: Entsetzliche Nachrichten aus Würzburg. Ich denke an die Opfer, an ihre Familien, an alle, die die furchtbare Tat miterlebt haben. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und volle Genesung. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften und den mutigen Menschen für ihr Eingreifen.
Auch ihr Kontrahent, der Nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, gab ein Statement ab: Schreckliche Nachrichten aus Würzburg. Fühle besonders mit den Familien der Toten und hoffe auf eine baldige Genesung der Verletzten. Danke den Polizei- und Rettungskräfte, die so schnell vor Ort waren. Mein großer Respekt gilt den mutigen Bürgern, die schnell eingeschritten sind.
Der Ministerpräsident des betroffenen Bundeslandes, Markus Söder, meldete sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Bluttat: Entsetzliche und schockierende Nachricht aus Würzburg: Wir trauern mit den Opfern und deren Familien. Wir bangen und hoffen mit den Verletzten. Dank an die Polizei für das rasche Eingreifen.
Sein Innenminister Joachim Herrmann fasst die entscheidenden Augenblicke zusammen: Aufgrund der Mitbürger, die den Täter schon in die Enge getrieben hatten, wurden Polizisten aufmerksam. Der Täter hielt ein Messer in der Hand, bewegte sich in Richtung der Polizisten. Durch einen gezielten Schuss in den Oberschenkel konnte er gestoppt werden.
Norbert Walter-Borjans, Co-Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei meldete sich ebenfalls auf Twitter: Was auch immer der Hintergrund war: Es ist eine sinnlose und abscheuliche Tat, die bei den Opfern und ihren Angehörigen viel Leid angerichtet hat.
Auch FDP-Chef Christian Lindner bezeichnete die Tat als entsetzlich. Wir denken an die Opfer und unser Mitgefühl gilt ihren Familien und Angehörigen, sagte er
Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt (CDU) warnt umnterdessen vor Pauschalurteilen über Flüchtlinge: Die Verbrechen Einzelner sind aber niemals auf Bevölkerungsgruppen, Religionen, Staatsangehörigkeiten zurückzuführen. Auch wir Deutsche wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nicht pauschal verurteilt. Genauso wenig gilt dies jetzt für Somalier oder generell Geflüchtete, schrieb er in einem Offenem Brief und fährt an anderer Stelle fort: Ich habe aber auch um unsere Stadt geweint. Weil dieser Kurzschluß, dieses Gleichsetzen so naheliegend ist. Geflüchteter, Zuwanderer, Gewalttäter, Glaubenskrieger und Terrorist – Massaker.
Opfer und Täter
Der Sohn einer 73-jährigen Frau, die von dem Amokläufer attackiert wurde, schildert heute in der BILD am Sonntag die Situation: Meine Mutter ging gerade zur gegenüberliegenden Tram-Haltestelle, da spürte sie Stiche im Rücken- und Halsbereich. Der Täter hat etwa 13-mal auf sie eingestochen und ihre Hauptschlagader um 2 Millimeter verfehlt. Sonst wäre meine Mutter jetzt tot.
Der Tatverdächtige Abdirahman J. soll nach Augenzeugenangaben, nachdem er überwältigt und angeschossen wurde, geäußert haben: Allahu akbar. Ich habe meinen persönlichen Dschihad verwirklicht.
