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Wackers Fanbeirat ist nicht zufrieden

Kein konstruktiver Dialog mit Präsidium

Samstag, 26. Juni 2021, 10:40 Uhr
Nach langer durch die Corona-Krise bedingter Pause trafen sich die Sprecher des Mitglieder-und Fanrates des FSV Wacker 90 erstmals wieder persönlich und zogen Bilanz für ein Jahr im Krisenmodus. Dabei kamen viele kritische Aspekte auf die Tagesordnung …

Im Mittelpunkt stand für den Fanrat die persönliche Einschätzung der Arbeit, sowie die Vorbereitung der Wahlen zum neuen Sprecherrat. Die beschlossenen Aufgaben des Mitglieder-und Fanrates sehen eine jährliche Neuwahl vor.

Jedes Mitglied des Sprecherrates schätzte seine Arbeit persönlich ein. Fazit der Einschätzung war, dass der Sprecherrat keinen konstruktiven Dialog zum Präsidium herstellen konnte. Mit Corona allein wollten die Sprecher diesen Umstand nicht begründen. „Wir mussten feststellen, dass es von der Vereinsführung eine sehr verhaltene Reaktion, bezüglich einer gemeinsamen Zusammenarbeit gab. Beispiel dafür ist, dass es seit der Wahl vor einem Jahr kein gemeinsames Treffen zwischen Präsidium und dem Mitglieder-und Fanrat gab“, bemängelt Helmut Grabias.

Von Seiten des Sprecherrates sei dem Präsidium mehrfach Zusammenarbeit und Hilfe angeboten worden. Über die geplanten Satzungsänderungen sollte nach Auffassung des Rates die Voraussetzungen geschaffen werden, einen mitgliedergeführten Verein dauerhaft zu etablieren. Sportvereine ließen sich nicht wie Unternehmen führen und funktionieren auf der Grundlage demokratischer Abläufe, stellte der Sprecherrat klar.

Kritisch wurde aber auch die eigene Arbeit der Sprecher in den zurückliegenden Monaten reflektiert. Mit der bevorstehenden Neuwahl des Sprecherrates soll eine Verbesserung der Arbeitsqualität erreicht werden. Kommunikation und Flexibilität seien weitere Baustellen, heißt es. Vor den Sommerferien wird sich der Sprecherrat noch einmal treffen. Inhalt der Zusammenkunft wird dann die Vorbereitung der turnusmäßigen Sprecherratswahl sein. Zur Kandidatengewinnung wurde in den sozialen Medien ein Aufruf gestartet. Bei den Kandidaten sollte es sich idealerweise um Mitglieder des Vereins handeln, beziehungsweise die Bereitschaft vorhanden sein, Mitglied zu werden. Ein Mitgliederanteil von mindestens 65 Prozent im Fanbeirat war bei der Gründungsversammlung im vergangenen Jahr beschlossen worden.
Autor: red

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