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Co-Working am Kiesteich

Arbeiten mit Seeblick

Freitag, 25. Juni 2021, 09:35 Uhr
Arbeiten mit Seeblick? Im Juli ist das in Nordhausen möglich. Vom 1. bis 30. Juli ist im Rahmen eines Projektes des Regionalmanagements ein „Tiny Office“ auf dem Gelände des Freibades an den Kiesteichen in Nordhausen buchbar...

In diesem können je zwei Arbeitsplätze drinnen und draußen flexibel und spontan reserviert werden, ganz einfach online unter coworkland.de/de/spaces/popup-coworking-nordhausen

Die Nutzung ist im Rahmen des Projektes kostenlos, wobei ein Rundum-Paket zur Verfügung steht: Drucker, Scanner, Internetzugang, eine Kaffeebar und immer gute Gesellschaft. „Der Wunsch nach Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsorten ist bei Arbeitnehmenden momentan riesig. Die Pandemie hat hier neue Perspektiven gezeigt und diesbezüglich Chancen eröffnet“, stellt Dörte Suberg vom Regionalmanagement Nordthüringen fest. Das sind optimale Bedingungen, um auch im Landkreis Nordhausen das Konzept Coworking zu versuchen.“

Innenansicht eines "Tiny Office" (Foto: CoWorkLand Genossenschaft) Innenansicht eines "Tiny Office" (Foto: CoWorkLand Genossenschaft)


Erst konzentriert arbeiten, dann ab ins kühle Nass
Durch die vermehrt dezentrale Arbeitsorganisation ergibt sich ein neuer Bedarf an naturnahen Begegnungsorten zur Projektarbeit außerhalb der klassischen Büros. Viele Teams, Wissensarbeiterinnen und -arbeiter bevorzugen Räume, in denen sie sich temporär einmieten können. Auch Menschen, die freiberuflich unterwegs sind, Studierende und Firmengründer gehören zur Zielgruppe. Eine Terrasse, eine sehr schöne Bar und ein großes Zelt als möglicher Besprechungsraum sowie eine Außenmöblierung machen das „Tiny Office“ geradezu ideal für einen sommerlichen Standort „im Grünen“. Dieser hat dank der Unterstützung des Badehaus Nordhausen auch nach Feierabend an den Nordhäuser Kiesteichen einiges zu bieten. Der lange Naturstrand der Kiesgewässer wird von einer gepflegten Liegewiese gesäumt und bietet mehrere Spielfelder für Volleyball und andere Sportarten.

Ganz Nordthüringen im Coworking-Fieber
Auch in den beiden weiteren Landkreisen des Regionalmanagement Nordthüringen stehen ähnliche Angebote zur Verfügung: seit 9. Juni gibt es in Bad Tennstedt (Unstrut-Hainich-Kreis) die Möglichkeit, in einem Coworking-Container zu arbeiten. Im Kyffhäuserkreis ließ das Regionalmanagement Nordthüringen einen temporären Coworking-Standort in einer festen Immobilie entstehen – in der bis dato ungenutzten alten Grundschule in Greußen. Alle drei Standorte sind ein Probelauf. Das langfristige Ziel ist, Leben und Arbeiten auf dem Land mit allen Vorzügen zu ermöglichen und Alternativen zum Homeoffice aufzuzeigen. Durch solche gemeinschaftlich nutzbaren Arbeitsplätze gewinnen ländliche Regionen als Arbeits- und Lebensraum an Attraktivität, um Landflucht und Urbanisierung entgegenzuwirken. Das Team des Regionalmanagement Nordthüringen demonstriert, dass Nordthüringen mindestens so lebenswert ist wie viele Städte und Ballungsgebiete.

Auf einen Blick:
  • 01.06. bis 30.07. Greußen, alte Grundschule, temporärer Coworking-Standort
  • 09.06. bis 23.07. Bad Tennstedt, Marktplatz, Pop-up-Container
  • 01.07. bis 30.07. Nordhausen, Bielener Kiesgewässer, Tiny Office


Weitere Informationen zum Regionalmanagement Nordthüringen finden Sie hier: perspektive-nordthueringen.de
Autor: red

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