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Montag, 19. September 2005, 10:46 Uhr
Nordhausen (nnz). Die Sozialdemokraten des Landkreises Nordhausen sind zufrieden mit dem Ausgang der Bundestagswahl. Vor allem mit ihrem Abschneiden im Landkreis. Weitere Einzelheiten mit einem Klick.


„Der Landkreis und die Stadt Nordhausen haben sich wieder als SPD-Hochburg in Thüringen bewiesen“, freute sich die Kreisvorsitzende Dagmar Becker. Im Landkreis Nordhausen haben die Sozialdemokraten mit 32,8 % ihr bestes Thüringer Landkreisergebnis eingefahren und die CDU hat mit nur 23,5 % der Stimmen das schlechteste Landkreisergebnis bekommen.

„Viele unserer Mitglieder wünschen sich jetzt eine Ampelkoalition in Berlin, damit Gerhard Schröder Bundeskanzler bleibt“, meinte Dagmar Becker. Aus Sicht der Sozialdemokraten trauten die Wähler den Christdemokraten nicht die soziale Kompetenz zu, um die notwendigen Reformen ausgewogen zu realisieren. Insbesondere die Steuerdebatte für einen Einheitssteuersatz von 25 Prozent haben vermutlich der CDU weitere Stimmen gekostet.

SPD-Direktkandidat Manuel Müller dankte seinen Wählern für das Vertrauen. „Der Wahlkampf war anstrengend, aber mir hat es immer Spaß gemacht“, meinte der 25jährige Müller zu den letzten Wochen. Aufgrund des traditionellen CDU-Übergewichtes im Eichsfeld hatte es für Müller allerdings im gesamten Bundestagswahlkreis „Eichsfeld/Nordhausen/Mühlhausen“ nicht gereicht.
Autor: nnz

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